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Cover von Accept -- Blind Rage
Band: Accept Homepage Accept bei Facebook Metalnews nach 'Accept' durchsuchenAccept
Album:Blind Rage
Genre:Heavy Metal, Teutonic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.08.14
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"Hammerschlag Nummer drei"

Jetzt mal Hand aufs Herz: Die Abwesenheit von Gründungsmitglied Udo Dirkschneider hat ACCEPT nicht geschadet. Sie hat sie vielleicht sogar besser gemacht. Seit „Blood Of The Nations“ scheint die Truppe aus Solingen nicht aufzuhalten und veröffentlicht ein hochkarätiges Metal-Album teutonischer Machart nach dem anderen. Mit „Blind Rage“ setzen Wolf Hoffmann und seine Mannschaft ihren Siegeszug daher auch scheinbar mühelos fort.

Verglichen mit seinen beiden Vorgängern erfährt „Blind Rage“ mit dem bereits im Vorfeld veröffentlichten „Stampede“ einen etwas theatralischeren Einstieg. Das mag verglichen mit Eröffnugstracks wie „Beat The Bastards“ oder „Hung, Drawn And Quartered“ von den beiden vorangegangenen Alben ein nicht ganz so beeindruckender Einstieg sein, dennoch wächst die Nummer aber von Durchlauf zu Durchlauf. Generell gelingt es ACCEPT auf ihrem dritten Album nach Dirkschneider einmal mehr, sich dank des superben Songwritings von Chef-Klampfer Wolf Hoffmann ihre altbekannten Tugenden zu erhalten, ohne dabei auch nur eine Sekunde lang altbacken zu klingen. Das liegt sicher auch daran, dass die Band einmal mehr mit Produzent Andy Sneap zusammengearbeitet hat, der auch schon „Blood Of The Nations“ und „Stalingrad“ soundtechnisch veredelte. So unterscheidet sich „Blind Rage“ klanglich dann auch nicht im Geringsten von seinen Vorgängern. Das macht aber nichts, denn in Sachen Songwriting gelingt es den Solingern, sich erneut deutlich vom Vorwerk abzuheben. Das Rezept bleibt natürlich das gleiche: Das raubeinige Edel-Teutonenriffing wird von eingängigen, dezent klassisch angehauchten Melodien, wie sie nur Wolf Hoffmann schreiben kann, konterkariert, was dann stählerne Hymnen wie „Dying Breed“ oder „Trail Of Tears“ ergibt. Wer meint, dass ACCEPT inzwischen ja ganz anders klingen, als früher einmal, der hat zwar nicht ganz Unrecht, aber erstens ist das nicht unbedingt verkehrt und zweitens erinnert die Truppe mit einer rockigen Nummer wie „Dark Side Of My Heart“ dezent an ihre Anfangstage - das gab es so sicher auch nicht auf den beiden vorigen Alben. Es zeigt sich also, dass ACCEPT trotz ihres neuerlichen Erfolges keineswegs an Selbstkopie interessiert sind, sondern ihren Sound auf „Blind Rage“ einmal mehr von einer etwas anderen Seite zeigen, was dieser Platte augenblicklich eine Berechtigung im Kanon der übrigen Alben der Teuonenstahl-Urgesteine ausstellt. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, welche dieser Platten nun besser oder schlechter ist, denn „Blind Rage“ erreicht locker das Niveau seines Vorgängers. Was zählt, ist dass es sich hierbei zweifelsohne um ein ACCEPT-Album handelt, es aber doch eine ganz andere Platte ist. Der Stampfer „Fall Of The Empire“ bringt nicht wenige Überraschungen mit sich, eine Nummer wie „Wanna Be Free“ ist trotz ihres Weltverbesserer-Textes an Coolness kaum zu übertreffen und auch das stellenweise recht bluesige „From The Ashes We Rise“ zeigt das nach wir vor vorhandene Potenzial dieser Band zur Entwicklung.

Sicherlich verfügt „Blind Rage“ nicht ganz über die gleiche Schlagkraft wie einst „Blood Of The Nations“, aber da kam ja auch noch der Comeback-Faktor hinzu. Dennoch kann bei den Herren von ACCEPT keinerlei Rede von Ermüdungserscheinungen sein: Die Solinger knüpfen mit ihrer neuen Platte nahtlos an „Stalingrad“ an und klingen einmal mehr so frisch und unverbraucht wie kaum eine andere Band mit ihrem Dienstalter.

Trackliste:
01. Stampede
02. Dying Breed
03. Dark Side Of My Heart
04. Fall Of The Empire
05. Trail Of Tears
06. Wanna Be Free
07. 200 Years
08. Bloodbath Mastermind
09. From The Ashes We Rise
10. The Curse
11. Final Journey
Spielzeit: 00:58:34

Line-Up:
Mark Tornillo - Vocals
Wolf Hoffmann - Guitar
Herman Frank - Guitar
Peter Baltes - Bass
Stefan Schwarzmann - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
14.08.2014 | 16:13
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