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Cover von Acid King -- Middle Of Nowhere, Center Of Everywhere
Band: Acid King Homepage Acid King bei Facebook Metalnews nach 'Acid King' durchsuchenAcid King
Album:Middle Of Nowhere, Center Of Everywhere
Genre:Doom Metal, Space Rock, Stoner Rock
Label:Svart Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:17.04.15
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"Reite den Tiger ins Irgendwo..."

Die Stoner/Doomrocker von ACID KING aus San Franzisko melden sich nach zehn Jahren Funkstille mit ihrem mittlerweile vierten Studio-Langwerk namens „Middle Of Nowhere, Center Of Everywhere“ zurück auf der Bildfläche.

Das Trio um Frontfrau/Gitarristin [und somit quasi Acid Queen] Lori S. [übrigens Ehefrau von MELVINS-Schlagzeuger Dale Crover] macht nach dieser langen Zeit denn auch gar nicht lange 'rum, sondern packt den Hörer stante pede in meterdicke, monströse, wattige/fuzzy Doom-Riffwände [„Coming Down From Outer Space“] voller Anmut, Monotonie [„Silent Pictures“] und dichter, aromatischer Qualmwolken.
Auch wenn es sicherlich kein Zufall ist, dass die Umschreibung der Band selbst, ihre neue Scheibe klänge „wie Motorradfahren auf Quaaludes“ die Sache gar nicht schlecht zu treffen scheint und auf dem Cover der gute, alte Saruman [oder ist es Gandalf?] auf einem Tiger durchs Weltall reitet, täte man ACID KING dennoch Unrecht, sie lediglich auf den Terminus „Kiffermusik“ zu beschränken, denn auch wenn die Kalifornier hier noch wesentlich unaufgeregter und tiefenentspannter vor sich hin riffen und grooven als KYUSS, ELECTRIC WIZARD, SLEEP, QUEENS OF THE STONE AGE und FU MANCHU zusammen: die überlangen Tracks auf „Middle Of Nowhere, Center Of Everywhere“ wissen, was sie tun. Sei es der unwirsche Drive von „Laser Headlights“, die generell laaaanggezoooogenen Silben [„Red River“] von Loris Vocals, gemischt mit ihren wohldosierten, teils schwebenden, mäandernden [„Center Of Everywhere“], dann wieder durchaus harten Riffs [„Infinite Skies“], den psychedelischen Soli, der ultrafette, fuzzige Bass oder das virtuose, stets unaufdringliche Drumming von Joey Osbourne, der jedes noch so kleine Soundloch sofort mit einem Fill zu stopfen weiß.

Eine derartige Stoner-, Doom- und Fuzz-Rock-Orgie schreit natürlich förmlich nach der ordnenden Hand eines Billy Anderson [u.a. SLEEP, HIGH ON FIRE, MELVINS], der ACID KINGs Comeback den passenden, wuchtigen Klang verpassen durfte.
Sämtliche Stoner, aber auch ehrbare Doom Metal-Fans sollten sich „Middle Of Nowhere, Center Of Everywhere“ nicht entgehen lassen, denn gelungener bekommt man eine Symbiose aus beiden Genres 2015 vermutlich nicht mehr serviert...!

Trackliste:
01. Intro
02. Silent Pictures
03. Coming Down From Outer Space
04. Laser Headlights
05. Red River
06. Infinite Skies
07. Center Of Everywhere
08. Outro



Spielzeit: 00:53:32

Line-Up:
Joey Osbourne - Drums
Lori S. - Guitars, Vocals
Mark Lamb - Bass


 



 

Dirk Konz [dkay]
21.06.2015 | 21:17
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