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Album:The Aftermath [EP]
Genre:Melodic Metal, Power Metal, Prog-Metal
Label:Selbstproduziert
Bewertung:5 von 7
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"Fünf Israelis in Helsinki"

Dass Israel eigentlich Europa ist, merkt man immer wieder, wenn einem eine CD wie "The Aftermath" von ACROPOLIS in die Hände fällt. Alle Länder um diesen kleinen Staat herum versinken in mittelalterlicher Unmündigkeit oder verfolgen gar Andersdenkende und Andersaussehende [wie Metalfans], aber ein kleines Land bildet die Ausnahme und aus Israel schaffen es immer wieder Bands und andere Künstler ihr Werk bis zu uns zu transportieren.

Die Band ACROPOLIS existiert schon seit 2001 unter verschiedenen Namen und legt aber erst diesen Sommer mit "The Aftermath" ihre Debüt-EP vor. Auf der Platte finden sich fünf Songs und zwei Intros [Track 1 und 6]. Die Band spielt, etwas überraschend, ziemlich skandinavisch klingenden Power/Melodic Metal mit teilweise extrem Virtuosen Gitarren-Keyboard-Passagen. Passenderweise wurde das Ganze von Mika Jusilla produziert, der schon mit Bands wie NIGHTWISH, CHILDREN OF BODOM und STRATOVARIUS gearbeitet hat. Speziell an Letztere erinnert der Sound der Israelis, aber die schnellen Soli lassen auch oft an CHILDREN OF BODOM denken und einige [oft kitschige] Refrains erinnern an SONATA ARCTICA. Lediglich beim letzten Song und seinem Intro besinnt man sich mit einigen orientalischen Melodien etwas auf die Heimat zurück. Willkommene Abwechslung zu den anderen vier Songs. Diese sind aber auch alles andere als schlecht. Die Band klingt, wie gesagt, stark nach den einschlägigen Bands aus Finnland, geht aber stellenweise deutlich härter als etwa SONATA ARCTICA zu Werke und ist in jedem Fall auch noch virtuoser. Das ufert zwar stellenweise in Gefrickel aus, was ja aber nicht unbedingt negativ ist.
Einzige Kritikpunkte sind eigentlich nur das wirklich furchtbare erste Intro [Asi-Techno] und die nur beim letzten Song wirklich deutlich hörbare Eigenständigkeit. Wenn man vielleicht noch das Gefrickel einen Tick zurückfährt und konsequent die eigenen Stärken, Härte, progressive Ansätze und einen leicht orientalischen Einschlag, ausbaut, dann könnte aus ACROPOLIS eine wirklich interessante Band werden.

Die Debüt-EP der Israelis hinterlässt also schon mal einen wirklich gute Eindruck. Noch ist die CD nur bei der Band selber zu beziehen [reinhören kann man bei Myspace in drei Songs, der Link befindet sich in der Kopfleiste dieses Artikel], aber gerüchteweise soll es im Oktober ein offizielles Release der Platte auch in Europa geben. Hoffen wir mal, dass die Band für das ganze Album dann nicht wieder sieben Jahre braucht. Wünschen wir ihnen lieber sieben fette Jahre.

Trackliste:
01. Reveal Yourself
02. Atonement, Hear My Call
03. Red Redemption
04. Divine Cycle
05. Lead The Wake
06. The Chosen One Will Make A Sacrifice
07. Revive From Oblivion
Spielzeit: 00:22:43

Line-Up:
Yochai Davidoff: Gesang
Daniel Varfolomeyev: Gitarren
Elad Manor: Bass
Alex Karlinsky: Keyboards
Shaked Furman: Schlagzeug
Nicolas Freund [Nicki]
26.08.2008 | 00:02
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