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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Besser als das derzeitige Original" | ||||||||||||||||||
| Machen wir uns nichts vor: Die ersten beiden Alben einer gewissen Vorreitertruppe aus Olympia, Washington State rotierten offensichtlich über ihren Schmelzpunkt hinaus in der Anlage dieser, mittlerweile auf ein Quartett zusammengeschrumpfenen Formation. Wer in dem hiesigen Approach, weitläufige, melancholische Endlossongs mit wenigen Tremolo-Riffs zu versehen, nicht schlagartig den gefragten Namen hervorrufen kann, tut gut daran, eine kleine Lektion in Sachen New Wave of American Black Metal erteilt zu bekommen und erinnere sich vor allem an die derzeitigen [?] Lieblinge der Spiegel-Redaktion et al. Doch anstatt hier diesen Aufhänger noch weiter künstlich am Leben zu erhalten, bietet es sich an, das Wesen dieses kleinen Schmuckstückes eingehender zu beleuchten. Wozu diese ganze hochtrabende Schreibe? Nun, diese - bislang eher durch Leisetreterei aufgefallene - Band aus Seattle hat mit "Burning For The Ancients" mal so eben das beste Album seit "Two Hunters" auf die Menschheit losgelassen. Ja, richtig, wir befinden uns wieder im Paralleluniversum der ausnahmslos tollen Musik, in der die sprachlichen Grenzen anhand des quantitativen, gezwungenermaßen auch qualitativen Mangels an passenden Superlativen ausgelotet werden. Kein Wunder, schließlich erleuchten die in den Abendhimmel heulenden Gitarrenwände selbigen in Natur und Schwermut, während der mit voller Inbrunst dargebrachte, aufgrund der epischen Länge der einzelnen Stücke nicht überpräsente Gesang - nebst dem zum Glück deutlich heraushörbaren, wunderbar ins Gesamtgeschehen eingebettete Bass-Einlagen sowie dem klassisch holprigem Schlagzeug, das jenseits der einstelligen Takt-Grenzen agiert - in Stücken mündet, in denen Monotonie wieder hypnotische Ausmaße annimmt. Soll heißen: Zwar breiten ADDAURA den Riff-Teppich großzügig aus und verweilen bei einer Passage gerne auch etwas länger, schaffen aber jedes Mal den Sprung hin zum nötigen Quäntchen Abwechslung schaffen; diese finden in minimalen Arrangementänderungen bis hin zu ausgedehnten Ambient-Intermezzi ["Solace Beneath A Greying Sky"] ihren Niederschlag. Die in die Ferne schweifende Grundstimmung nimmt jedoch keinen Schaden an derartigen Kursänderungen im Sekunden-Bereich, was an und für sich schon ein gewaltiges Kunststück darstellt. Streng genommen hätte über diesem Text die Höchstpunktezahl stehen müssen, da mir selbst beim Aufsetzen meiner kritikfreudigsten Brille keinerlei erwähnenswerte Minuspunkte einfallen wollen. Doch schon aus reinem Egoismus will ich nicht glauben, dass ADDAURA mit "Burning For The Ancients" das Ende ihrer kreativen Fahnenstange erreicht haben. Vielmehr hoffe ich auf ein noch gewaltigeres Zweitwerk. Diesen zusätzlichen halben "Motivierungspunkt" müssen sich ADDAURA nichtsdestotrotz redlich verdienen - Potenzial hierzu ist ja mehr als nur vorhanden. Erhältlich ist dieses Prachtstück bei iTunes sowie ab 8. März auch im Vinyl-Format bei Kreation Records. | ||||||||||||||||||
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