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Admiral Sir Cloudesley Shovell
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Cover von Admiral Sir Cloudesley Shovell -- Don't Hear It.... Fear It!
Band: Admiral Sir Cloudesley Shovell bei Facebook Metalnews nach 'Admiral Sir Cloudesley Shovell' durchsuchenAdmiral Sir Cloudesley Shovell
Album:Don't Hear It.... Fear It!
Genre:Blues / Bluesrock, Psychedelic, Space Rock
Label:Rise Above Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:13.07.12
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"Ein Admiral und Rocker"

ADMIRAL SIR CLOUDESLEY SHOVELL ist ein britisches Retro-Hardrock-Trio aus Hastings, benannt nach Sir Cloudesley Shovell [* 1650; † 22. Oktober 1707], einem englischen Admiral, der u.a. „im Sommer 1707 die britische Flotte bei der Belagerung von Toulon führte".

Soweit die historischen Fakten. Darüber hinaus sind THE SHOVELL auf dem renommierten Rise Above-Label von Lee Dorrian [CATHEDRAL, R.I.P.] zuhause, der ja bekanntlich ein Händchen für - überwiegend obskure bzw. abseitige - Retro-Rockrosinen hat.
Genau eine ebensolche hat man mit „Don't Hear It.... Fear It!“ nämlich vor sich, denn mit den ersten Takten von „Mark Of The Beast“, dem Opener, fühlt man sich in die ebenso güldenen, wie drogengeschwängert-psychedelischen Siebziger zurück versetzt: es dominieren verzerrte Flanger-Gitarren, BLACK SABBATH-infizierte Rhythmen, psychedelische Hintergrundgesänge, die erst nach zwei Minuten in einen überdrehten, BLUE CHEER-ähnlichen, stampfenden, unwiderstehlichen Proto-Hardrock umkippen, der ebenso schlicht, wie ergreifend alles umrockt.
Hätte man noch die passende Figur, Haare im eigentlichen Sinne und das jugendliche Aussehen, man würde sich umgehend unbedarft in knallenge T-Shirts und Bellbottom-Jeans quetschen wollen, die strähnige Matte schütteln und entrückt bzw. verrockt umhertorkeln. „Devil's Island“ hat mit dem gleichnamigen MEGADETH-Hit so gar nichts zu tun, vielmehr nimmt einen ein schlichter Basslauf bei der Hand und führt den Hörer, begleitet von einer schrammligen Gitarre, tief in einen modrigen Kellerclub mit zerrissenen Tapeten, zerschlissenen Sesseln und winziger Tanzfläche, die bereits von diversen Weirdos besetzt ist, die aussehen, wie oben beschrieben. „iDeath“ ist nicht nur eine klare Absage bzw. Kampfansage an alles Digitale, sondern auch ein basslastiger, flott stompender Doom-vs.-Psychelic-Bluesrocker zwischen SAINT VITUS, PENTAGRAM, BLUE CHEER, GEORGE THOROGOOD und ORANGE GOBLIN. Weiter im Text mit „Untitled“, das lediglich zu dem mächtig groovenden Weirdo-Blues-Schocker „Red Admiral Black Sunrise“ überleitet, der fast schon aus CATHEDRALs Feder stammen könnte, aber zweifelsfrei ebenso morastige LARMAN CLAMOR-Allüren hat. „Scratchin' And Sniffin'“ bietet basslastigen Stonerwalzensound, „The Run“ hat erneut destruktiv schraddelnden Aggro-Blues, der fast schon ANTiSEEN-Qualitäten aufweist und „Killer Kane“ greift nicht nur das Thema von „Untitled“ wieder auf, sondern ist mithin ebenso überdreht wie JON SPENCER und seine BLUES EXPLOSION.
Als Hidden Track verbirgt sich ganz zum Schluss mit „Beanstew“ noch ein psychedelisch-schwurbeliges Highlight, das „Don't Hear It.... Fear It!“ wahrlich würdig - weil ordentlich abgedreht - beschließt.

ADMIRAL SIR CLOUDESLEY SHOVELL [a.k.a. THE SHOVELL] dürften jedem Freund etwas spinnerter Retro-Rock-, Proto-Hardrock- oder Psychedelic Doomrock-Klänge mehr als gut 'reinlaufen, denn hier stimmt von der Attitüde, dem Styling/Auftreten, dem Cover-Artwork bis zum furztrockenen Sound auf ihrem Debüt-Langspieler eigentlich alles...

Trackliste:
01. Mark Of The Beast
02. Devil's Island
03. iDeath
04. Untitled
05. Red Admiral Black Sunrise
06. Scratchin' And Sniffin'
07. The Last Run
08. Killer Kane
09. Beanstew [Hidden Track]
Spielzeit: 00:56:00

Line-Up:
Bill Darlington - Drums
Louis Comfort-Wiggett - Bass
Johnny Gorilla - Guitar, Shouts
Dirk Konz [dkay]
06.08.2012 | 22:14
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