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Band: Adustum Homepage  Metalnews nach 'Adustum' durchsuchenAdustum
Album:Searing Fires And Lucid Visions
Genre:Black Metal
Label:W.T.C.
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:31.10.11
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"Qliphotische Korridore der androgynen Sophia!"

Eineinhalb Jahre lang ließ das offizielle Belgien seine Bürger auf eine stabile Regierung warten und hat somit den Irak [neun Monate] weiter hinter sich lassen können. Ungleich mehr Zeit nimmt jedoch die nächste große Black-Metal-Scheibe aus dem Land der Pommes Frites und Kirschbier in Anspruch, das - Ihr habt es erraten - noch nicht den Weg in die Öffentlichkeit geschafft hat. "Searing Fires And Lucid Visions", das erste Lebenszeichen der orthodoxen Neustarter ADUSTUM weist zwar respektable fachliterarische, aber noch nicht allzu herzeigbare musikalische Kenntnisse auf.

Das Trio versucht man sich an Endlossongs, die episch, düster und brodelnd klingen möchten, dabei aber zu keinem Zeitpunkt über das Niveau bloßen Gerödels hinauswachsen. Natürlich schlichen sich bei so viel Durchschnitt einige kleine Wachmacher ins Gemisch, am Gesamteindruck ändert dies jedoch so gut wie gar nichts. Absolut verzichtbare, von zig Bands besser vorgemachte Materie findet irgendwann ihren Schluss, lässt im Hörer den Wunsch nach wirklich hässlicher Musik keimen und "Searing Fires and Lucid Visions" vergessen.

Keine aufmunternden Breaks, keine genialen Riffs, keine mitreißenden Rhythmen, keine packenden Melodien. Stattdessen nimmt ein graues, ausdrucksloses Stück Musik Überhand, das gefällig-unauffällig am Hörer vorbeirauscht, ohne irgendwelche Emotionen zu provozieren, einen Stil imitiert, der schon aufgrund der technischen Minderbegabungen der hiesigen Verantwortlichen bislang unerreichbar bleibt und nicht einmal mehr zukünftige Besserung in Aussicht stellt. Immerhin: ADUSTUM haben das egalste Album seit langer Zeit aufgenommen. Bekommt man für solche [Misse-]Taten auch bald Preise?

Trackliste:
01 - V.O.H.I.R. - Exvocatium Daemonicus
02 - Ravenous Copulation Upon Her Altar of Catamenia
03 - The Eulogy of One Through Three Times Three
04 - Psalm CLVI - The Rites of Lunar Blood
Spielzeit: 00:31:17

Line-Up:
IV - Gitarren, Bass
Ïal Lehmti I'Riv - Gesang, Gitarren
Kdl - Schlagzeug, Percussion
Michael Bambas [Micha]
18.02.2012 | 10:55
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