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Album:Temples Of Transcendent Evolution
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal, Progressive
Label:Siege Of Amida Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:11.02.11
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"Im Tempel der Prog-Death-Gourmetware"

AGELESS OBLIVION aus dem englischen Hampshire musizieren seit 2009 gemeinsam und lassen nun mit „Temples Of Transcendent Evolution“ via Siege Of Amida Records ihr Debüt auf die Weltgeschichte los.

Just dieses Erstlingswerk hat es ziemlich in sich, denn was diese jungen Männer hier verzapft haben, kann sich durchaus sehen bzw. vielmehr hören lassen.
Nach dem bedrohlichen, futuristisch-[post-]apokalyptischen „Monument“-Intro, geht es mit „Reclamation“ zügig in die Vollen: NILE-/SUFFOCATION-Brutalität trifft auf MORBID ANGEL-Huldigung, flicht aber auch etwas Post-Metal- und sogar Doom-Attitüde mit ein.
Das nachfolgende „Time Of The Empty Throne“ und v.a. „Detachable Faceplate“ [mit grandiosen Thrash-Parts] bietet ebenfalls herrlich technischen, Blastbeat-lastigen, etwas progressiv angehauchten Death Metal mit erneut MORBID ANGEL-affinen Wendungen, hypnotisch-kryptischen Melodien, fies-frickeligen Moshparts und schön gestrigem Grunting/Growling, das auf neumodischen Quatsch wie Schweinequieken und viertelminütliche Breakdowns getrost und selbstbewusst verzichten kann.
Auch wenn bei „Drone Of The Nychomist“ der Fuß etwas vom Gaspedal genommen wird, fehlt von Drone oder Schneckentempo natürlich jede Spur, dafür gibt es jede Menge anspruchsvoller Grooves, unerwartete Breaks, Dissonanzen und beinahe Post-Metal-Flair, aber immer schön fest im Death Metal verankert. „Unhallowed Domain“ ballert und blastet tüchtig, weiß aber gleichzeitig auch in fast schon schwedischen Melodien zu schwelgen, was die Band beinahe in die Nähe der unantastbaren DEATH rückt, was durch das ruhigere „Mycora“ nur noch bestätigt wird.
Das abschließende „Temples“ zieht nochmal richtig durch und bündelt Death Metal-Energie, doomige Post-Metal-Düsternis mit technischem Anspruch und schädelspaltenden Harmonien.
Das Regenrauschen am Ende dieser Platte beendet dann nicht nur obigen Track stimmig/stimmungsvoll, sondern zieht auch noch ehrerbietig und/oder ironisch den Hut vor den Altmeistern des blutigen Niederschlags von SLAYER.

AGELESS OBLIVION haben mit „Temples Of Transcendent Evolution“ ein absolut beeindruckendes, brachiales Debüt am Start, das vielleicht so etwas wie die bodenständigere Version von Tech Death Metal à la THE FACELESS oder OBSCURA darstellen könnte, spielerisch nicht weniger versiert, nur mit etwas mehr Fleisch [und Blut] auf den Knochen, wenn Ihr wisst, was ich meine.
Ihre Instrumente beherrschen die Briten zweifellos und auch soundmäßig gibt es dank Produktion von Chris Fielding [u.a. NAPALM DEATH, ELECTRIC WIZARD] und Mastering von Tim Turan [u.a. OPETH] sonst nicht viel zu bemängeln.
Wer mit o.g. Namen etwas anfangen kann, sollte diesem aufgehenden Stern am Death Metal-Firmament [oder wäre da eher „Vorhölle“ passender?] Gehör und Aufmerksamkeit schenken bzw. vielleicht sogar ein Plätzchen im CD-Regal einräumen – es könnte sich lohnen...!

Trackliste:
01. Monument
02. Reclamation
03. Time Of The Empty Throne
04. Detachable Faceplate
05. Drone Of The Nychomist
06. Unhallowed Domain
07. Mycora
08. Temple
Spielzeit: 00:41:42

Line-Up:
Stephen - Vocals
David - Guitar
Christopher - Guitar
Richard - Drums
Sam - Bass
Dirk Konz [dkay]
10.02.2011 | 22:41
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