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Cover von Agoraphobic Nosebleed -- Agorapocalypse
Band: Agoraphobic Nosebleed Homepage Agoraphobic Nosebleed bei Facebook Metalnews nach 'Agoraphobic Nosebleed' durchsuchenAgoraphobic Nosebleed
Album:Agorapocalypse
Genre:Grindcore
Label:Relapse Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:24.04.09
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"Kein Grind zur Trauer!"

Einigermaßen still war es um AGORAPHOBIC NOSEBLEED in den letzten Jahren. Zumindest was neues Material angeht. Sechs Jahre nach dem letzten Longplayer "Frozen Corpse Stuffed With Dope" haben sich die amerikanischen Soundterroristen um Scott Hull [u.a. PIG DESTROYER] dazu entschlossen, eine neue Full Length-Großtat in die sehnsüchtige Meute zu schleudern. Und siehe da: Es bleibt alles anders.

"Agorapocalypse" wirkt seriöser als alles, was AGORAPHOBIC NOSEBLEED bisher auf die Menschheit losgelassen haben. Klar, es regiert immer noch t[h]rashiger Grindcore, aber der Wahnsinn wird dieses Mal etwas subtiler verarbeitet. Die größte Neuerung im Sound ist das "Drumkit From Hell": Ein Drumcomputer, der von Tomas Haake [MESHUGGAH] mitentwickelt wurde und erstmals auf dem "Catch Thirtythree"-Album Verwendung fand [auch Devin Townsend sicherte sich die Dienste für sein "Ziltoid The Omniscient"-Album]. Das Teil klingt täuschend echt und druckvoll, anders als die bisher pappigen Maschinengewehr-Sounds, die AGORAPHOBIC NOSEBLEED früher verwendet haben. Das kann man als Verschwinden eines Trademarks werten, verleiht "Agorapocalypse" allerdings mehr Durchschlagskraft als je zuvor. Scott Hull war von dem neuen Spielzeug gar so begeistert, dass er es sich nicht nehmen lies, ein kleines Drumcomputer-Solo [!] zu programmieren. Definitiv eine der coolsten Ideen des Jahres. Das Songmaterial hat einen old-schooligeren Touch [Stichwort: Earache-Backkatalog] und verzichtet weitestgehend auf elektronische Spielereien, wirbelt aber umso grooviger, aggressiver, mächtiger und massiver durch die Botanik. Selbst die Vorliebe von Scott für alte CORROSION OF CONFORMITY-Sachen und EYEHATEGOD schlägt manchmal durch die rasenden Death/Grindstrukturen. Gut eingefügt hat sich Sängerin Kat, die ein beeindruckendes Schrei/Kreisch/Grunz-Volumen an den Tag legt und eine tolle Ergänzung zu J. Randall und Richard Johnson ist.

Man kann den alten Sachen von AGORAPHOBIC NOSEBLEED eine Träne nachweinen, aber es führt trotzdem kein Weg an "Agorapocalypse" vorbei. Das Album ist ein fettes, arschhartes, zeitgemäßiges Grindcore-Album, das den Wahnsinn zu jeder Sekunde beherrscht, anstatt ihn überhand nehmen zu lassen. Jeder Krachmat sollte sich diese Scheibe auf den Einkaufszettel schreiben. Knapp 30 Minuten feinster Audioterror!

Trackliste:
00. Timelord Zero [Chronovore]
01. Agorapocalypse Now
02. Timelord One [Loneliness Of The Long Distance Runner]
03. Dick To Mouth Resuscitation
04. Moral Distortion
05. Hung From The Rising Sun
06. First National Stem Cell And Clone
07. Question Of Integrity
08. Timelord Two [Paradoxical Reaction]
09. Trauma Queen
10. White On White Crime
11. Druggernaut Jug Fuck
12. Ex-Cop
13. Flamingo Snuff
Spielzeit: 00:28:37

Line-Up:
J. Randall – Vocals, Electronics
Richard Johnson – Vocals
Kat – Vocals
Scott Hull – Guitar, Bass, Drumkit From Hell
Michael Siegl [nnnon]
01.05.2009 | 13:13
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