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News zu Ahab
Ahab - Live-Dates für 2013
11.02.13
11.02.13
Ahab - Tracklisting
10.04.12
10.04.12
Ahab - Teaser zum neuen Album
09.03.12
09.03.12
Ahab - Update zum neuen Album
20.12.11
20.12.11
Interviews mit Ahab
Reviews von Ahab
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.: CD-REVIEWS :: Ahab - The Giant
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"Auf großer Fahrt, Teil 3" | ||||||||||||||||||
| Nach „The Call Of The Wretched Sea“ sowie „The Divinity Of Oceans“ legen die deutschen Nautik-Doomster AHAB mit „The Giant“ ihr mittlerweile drittes Studioalbum nach – und lösen sich hierauf noch etwas mehr vom „Funeral“ [falls sie sich überhaupt jemals auf die alleinige Schublade „Funeral Doom“ hätten begrenzen lassen] und gehen nicht nur in Sachen Artwork, sondern auch musikalisch hörbar neue Wege. Doch keine Angst: Natürlich sind immer noch die abgrundtiefen Growls von Daniel Droste sowie die tonnenschweren Lava-Riffs am Start, wie „Aeons Elapse“, das überragende und tieftraurige „Antarctica The Polymorphess“ [ganz großes Kino!] oder auch das wuchtige Titelstück eindrucksvoll unterstreichen. Zusätzlich hat jedoch der Anteil der ruhigeren, leiseren Töne spürbar zugenommen – so beispielsweise der deutlich gereiftere und vielseitigere Klargesang von Droste sowie zahlreiche akustische Einsprengsel, wobei vor allem das gut vierminütige, fast schon jazzig angehauchte Intro des Openers „Further South“ sofort auffällt. Zusätzlich sind einige Gehversuche in Richtung Psychedelic sowie Post Rock auszumachen, sodass „The Giant“ streckenweise längst nicht nur auf Härte setzt, sondern der Laut-leise-Dynamik noch mehr Beachtung geschenkt wird. Das funktioniert größtenteils sehr gut, auch wenn sich hier und da ein paar Längen in manchen der ruhigeren Parts eingeschlichen haben. Wobei „The Giant“ sowieso am besten als Gesamtkunstwerk gehört werden sollte, zumal es sich thematisch um ein weiteres Konzept mit nautischem Hintergrund handelt, nämlich die Vertonung des einzigen Romans von Edgar Allan Poe, „The Narrative Of Arthur Gordon Pym Of Nantucket“, sodass AHAB erneut gekonnt einer Wiederholung der Moby-Dick-Thematik des Debüts aus dem Weg gehen, aber weiterhin souverän ihre Nautik-Nische ausbauen. Klasse! Zudem konnte noch mit Herbrand Larsen von ENSLAVED ein Gastsänger verpflichtet werden, der mit seiner außergewöhnlichen, charismatischen Stimme auf alle Fälle als Bereicherung angesehen werden muss. Übrigens auch die Wahl des Studios, denn vor allem das Schlagzeug kommt viel mehr zur Geltung, wie überhaupt die gesamte Produktion sehr organisch und druckvoll klingt und AHAB nach dem – bewusst angestrebten – dunklen Höhlensound von „The Call Of The Wretched Sea“ anno 2012 sehr gut zu Gesicht steht. Fazit: Während „The Giant“ zwar nicht ganz an die Vorgänger heranzukommen vermag, ist es insgesamt sehr schön zu sehen, dass AHAB nicht auf der Stelle treten und sich bewusst neuen Stilelementen öffnen. Manch eingefleischtem [Funeral] Doomer mag das vielleicht nicht [mehr] erdrückend oder abgrundtief genug oder gar zu verspielt sein – ähnlich wie bei der aktuellen ESOTERIC –, aber unterm Strich haben wir es dafür mit dem vielseitigsten und experimentellsten AHAB-Album bislang zu tun, ohne dass die bandtypischen Trademarks auch nur annähernd über Bord [kein Wortspiel beabsichtigt] geworfen werden. Der auf „The Giant“ eingeschlagene Weg ist somit definitiv der richtige, um einer musikalischen Sackgasse zu entkommen, und daher gibt es 5,5 Punkte mit Aufwärtstendenz – weiter so! | ||||||||||||||||||
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