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Cover von Ahamkara -- The Embers Of The Stars
Band: Ahamkara bei Facebook Metalnews nach 'Ahamkara' durchsuchenAhamkara
Album:The Embers Of The Stars
Genre:Black Metal, Pagan Metal
Label:Nordvis
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:10.02.15
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"Stürmisches Debüt mit kleinen Makeln"

Fans von atmosphärischem [Pagan] Black Metal haben es wahrscheinlich schon irgendwann in diesem Jahr mitbekommen. Herr Michael Blenkarn [HRYE, WODENSTHRONE, Ex-THE AXIS OF PERDITION] hat zusammen mit Steve Black eine Band namens AHAMKARA ins Leben gerufen und digital das Album „The Embers Of The Stars“ veröffentlicht. Die Label Bindrune und Nordvis waren von der Musik wohl so begeistert, dass sie mit AHAMKARA einen Deal ausgearbeitet haben und deren Debütalbum nun professionell und sowohl auf CD als auch LP re-releasen.

AHAMKARA ist ein Begriff aus der hinduistischen Philosophie und bedeutet so viel wie „Ich-Bewusstsein“ oder auch – zumindest im weitesten Sinne – „Ego“. Ein recht interessanter Bandname, wenn man bedenkt, dass man Mastermind Blenkarn bislang eher mit anderen Themen in Verbindung gebracht hat. Insofern klingt die Musik auf „The Embers Of The Stars“ dann auch recht bekannt und ruft durchaus Erinnerungen an diverse WODENSTHRONE-Songs wach. Auch WINTERFYLLETH und einzelne osteuropäische Truppen drängen sich als Referenzbands auf. AHAMKARA spielen also epischen und mit Melodien angereicherten Black Metal, der bei jedem Song [vier Stück finden sich auf der Debütscheibe] die Zehn-Minuten-Marke sprengt. Der Opener „Midwinter’s Hymn“ beginnt dabei mit ordentlich Schmackes, wird dann aber zunehmend langsamer und atmosphärischer und entwickelt gegen Ende sogar hymnische Züge. Auffallend ist, dass der Kreischgesang von Steve Black dabei ziemlich in den Hintergrund gemischt ist und man vor allem den Gitarren Raum lässt, um sich entfalten zu können. „On The Shores Of Defeat“ wiegt einen zunächst mit dem ruhigen Einstieg in Sicherheit, bevor der Song an Fahrt aufnimmt, aber aufgrund der Synthie-Untermalungen seinen melodischen Touch niemals verliert. Was man gerade bei diesem Track gut erkennt und was etwas schade ist, ist die Tatsache, dass die Drums nicht genügend Druck aufbauen können. Hier hätte man produktionstechnisch etwas ändern müssen. Außerdem tut sich der Song etwas schwer, die ganzen 13 Minuten interessant zu bleiben, auch wenn im Mittelteil eine recht ausführliche Synthie-Passage mit Wellengeräuschen et cetera zu finden ist, welche die Musik auflockert. Der dritte Track „Lamentation Of A Wraith“ geht dann gleich aufs Ganze, wirkt düsterer und wilder, baut aber gleichzeitig an einen Soundtrack erinnernde Synthie-Momente ein. Vielleicht der gelungenste Song auf „The Embers Of The Stars“, auf jeden Fall aber der ungewöhnlichste, was auch mit den vielen Tempowechsel zu tun hat. Die Rolle des Rausschmeißers übernimmt dann das gut 14minütige „To Invoke The Stars Themselves“. Mit unheimlichen Tönen und wieder mit dem Rauschen von Wasser wird man in diesen Monolithen geworfen, bevor ab Minute 02:30 wieder der Hammer regiert und der Track einen etwas an die klassischen WOLVES IN THE THRONE ROOM Nummern zu erinnern beginnt.

Alles in allem ist „The Embers Of The Stars“ eine recht klassische Atmospheric Black Metal Scheibe geworden, die irgendwo zwischen WODENSTHRONE und frühen WOLVES IN THE THRONE ROOM zu verorten ist. Auf die Mängel der Produktion wurde schon hingewiesen, ansonsten sind es vor allem manche Längen im Songwriting, die sich noch etwas störend auswirken. Aber AHAMKARA haben eine Ahnung davon, wie man gute Songs schreibt und können dies – teilweise – auch schon sehr gut umsetzen. Man darf darauf hoffen, dass Scheibe Nummer 2 noch einen Zacken spritziger und präziser ausfallen wird.

Trackliste:
01. Midwinter's Hymn
02. On the Shores of Defeat
03. Lamentation of a Wraith
04. To Invoke the Stars Themselves
Spielzeit: 00:47:35

Line-Up:
Michael Blenkarn - Gitarre, Keyboard, Programmierung
Steve Black - Gesang
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
03.02.2015 | 23:42
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