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Cover von Ai Muro -- City Of Scars
Band: Ai Muro Homepage  Metalnews nach 'Ai Muro' durchsuchenAi Muro
Album:City Of Scars
Genre:Death Metal, Stoner Rock, Thrash Metal
Label:Twilight
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:25.05.07
CD kaufen:'Ai Muro - City Of Scars' bei amazon.de kaufen
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"Das Ergebnis eines riesigen Genre-Fleischwolfs"

Man nehme folgende Bands, stopfe ihre Musik in einen Topf und rühre einmal kräftig um: MOTÖRHEAD, PANTERA, FAITH NO MORE, ENTOMBED, IMMORTAL, MONSTER MAGNET, S.O.D. … Ihr merkt schon: hier kann etwas nicht stimmen. Genau das ist auch der Eindruck, den AI MUROs „City Of Scars“ hinterlässt, denn die Nordlichter aus Deutschland scheißen einen gewaltigen Haufen auf Schubladendenken und vermischen munter all das miteinander, was ihnen in den letzten beiden Dekaden als Inspiration gedient haben könnte. Willkommen zu einem Mix aus dreckigstem Stoner Rock, groovigem Death, kompromisslosem Thrash und einer Prise Heavy Metal. Das klingt komisch, ist es auch! Vor allem, wenn sich im letzten Song des Albums auch noch der allseits beliebte Black Metal hinzugesellt.

Gleich zu Beginn wird unmissverständlich klar: Um Gottes Willen, die meinen das wirklich ernst! Hier wird gebolzt und gegrunzt, geschrabbelt und gequietscht. Durch das gesamte Album hindurch begegnen uns fies rotzende Death Metal Riffs, schon in den nächsten Takten von rockigen, ja gar groovigen Rhythmen abgelöst. Das Ganze darf durchaus auch auf den Gesangsstil bezogen werden, denn es wirkt, als seien hier gleich sechs verschiedene Sänger am Werk. AI MURO legen also alles daran, jegliche Anflüge von Eingängigkeit bereits im Keim zu ersticken. Das tut dem Spaß am Hören des Albums natürlich keinen Abbruch, jedoch sinkt von Mal zu Mal die Motivation, „City Of Scars“ noch einmal hören zu wollen. Was zu dieser Lustlosigkeit ebenfalls beiträgt, ist die gesamte Produktion des Albums, die insgesamt recht dumpf und unprofessionell daher kommt, oft zum Leidwesen des gut getimeten Zusammenspiels.

Insgesamt kann man AI MURO auf keinen Fall Innovationsmangel nachsagen und sollte wohl akzeptieren, dass auch ein kompromissloser Mix aus allem, was man irgendwie mag, seine Daseinsberechtigung haben kann. Jedoch hapert es ein wenig an der letztendlichen Umsetzung und man sollte in Zukunft etwas mehr Wert auf ein gescheites Mastering sowie ein finales Mixing legen. Dahingehend ist die Platte nämlich recht ernüchternd. Ich bin mir allerdings sicher, dass wir von AI MURO nicht das letzte Mal gehört haben und sie weiter an ihrem schrägen Mix feilen werden.

Trackliste:
01. Nobody’s Funeral
02. The Staind
03. Uprising
04. Rely
05. Colours
06. Make My Day
07. Metal Up Your Ass
08. Predominant Brutality
09. Elmstreet
10. City Of Scars


Patrick Franken [Border]
26.06.2007 | 22:46
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