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Cover von Airbourne -- No Guts No Glory
Band: Airbourne Homepage Airbourne bei Facebook Metalnews nach 'Airbourne' durchsuchenAirbourne
Album:No Guts No Glory
Genre:Hard Rock
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:05.03.10
CD kaufen:'Airbourne - No Guts No Glory' bei amazon.de kaufen
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"Das is' doch die neue...ach ne, doch nicht..."

Also doch keine Eintagsfliege: Nicht ganz zwei Jahre nach ihrem ersten vollen Album wollen es die australischen Nachwuchs-Rocker AIRBOURNE erneut wissen und legen mit „No Guts No Glory“ ihre nächste Platte vor. Wenn die Jungs es nach wie vor wie AC/DC halten, braucht man sich auf keinerlei Überraschungen einstellen.

Und so soll es auch sein: AIRBOURNE geben sich nach wie vor wie die jüngere Ausgabe von AC/DC zu „Flick Of The Switch“-Zeiten, wobei Frontmann Joel O'Keeffe nach wie vor wie der Ziehsohn von Brian Johnson und Bon Scott klingt. Insgesamt bieten die Australier im Vergleich zum Vorgänger auf ihrem neuen Album nur wenig Neues, klingen in Songs wie „Born To Kill“, „No Way But The Hard Way“, „Steel Town“ oder auch „Back On The Bottle“ aber so ungestüm und frisch wie ihre Vorbilder schon seit Jahren nicht mehr. „Bottom Of The Well“ sticht dabei allerdings etwas heraus, ist es doch eher vom U.S.-Stadionrock der 1980er als von australischen Hard Rock-Rabauken inspiriert. Ansonsten klingt „No Guts No Glory“ eben genau wie der Nachfolger von „Runnin’ Wild“, was im Klartext heißt, dass die Truppe hier auf die selben Drei-Akkord-Strukturen und sonstigen Stilbildenden Elemente eindrischt, wie sie es wohl noch ihr ganzes Leben lang tun wird, dabei jedoch um einiges reifer wirkt. AIRBOURNE klingen auf „No Guts No Glory“ deutlich routinierter als vor zwei Jahren, erhalten sich dabei jedoch ihre Spielfreude und Unverbrauchtheit und legen um einiges mehr Wert auf effektvolle Gitarrenarbeit: Die Soli klingen mehr nach Angus Young denn je und überhaupt wird auf der neuen AIRBOURNE-Platte entschieden öfter die Leadgitarrre geschwungen. Wie schon bei ihren großen Vorbildern gilt auch bei diesen Australiern: Klingt wie immer, aber auch immer klasse.

Zwar stecken AIRBOURNE jede andere Kapelle, die sich dem Rotzrock der Marke AC/DC verschrieben hat im Handumdrehen in die Tasche, dennoch ist die Frage nach der Daseinsberechtigung dieser Truppe, so lange die australischen Rockgötter noch unter den Lebenden wandeln, durchaus legitim. Andererseits war deren letztes Album wohl nicht jedermanns Sache, weshalb „No Guts No Glory“ durchaus eine Alternative ist.

Trackliste:
01. Born To Kill
02. No Way But The Hard Way
03. Blond, Bad And Beautiful
04. Raise The Flag
05. Bottom Of The Well
06. White Line Fever
07. It Ain't Over Till It's Over
08. Steel Town
09. Chewin' The Fat
10. Get Busy Livin'
11. Armed And Dangerous
12. Overdrive
13. Back On The Bottle
Spielzeit: 00:46:54

Line-Up:
Joel O'Keeffe - Vocals, Guitar
Ryan O'Keeffe - Drums
David Roads - Guitar
Justin Street - Bass
Thomas Meyns [Metalviech]
09.03.2010 | 11:40
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