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Cover von Airbourne -- Runnin' Wild
Band: Airbourne Homepage Airbourne bei Facebook Metalnews nach 'Airbourne' durchsuchenAirbourne
Album:Runnin' Wild
Genre:Hard Rock
Label:Roadrunner Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.05.08
CD kaufen:'Airbourne - Runnin' Wild' bei amazon.de kaufen
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"Wie macht der Australier?"

Ja, die Drei ist schon eine wirklich dufte Zahl: Sie ist beispielsweise essentieller Bestandteil solch allseits beliebter Begriffe wie "Drei-Schanzen-Tournee", "flotter Dreier" oder "Dreifaltigkeit". Im Falle der Australier AIRBOURNE kommt allerdings das bewährte Drei-Akkord-Muster zum Einsatz, mit dem man so gut wie nichts falsch machen kann.

Und so ist es auch: Von Anfang bis Ende rocken sich die Vier mit schwerster AC/DC-Schlagseite mal schnell und mal langsamer durch elf unkomplizierte Hard Rock-Hymnen direkt in die Herzen ihrer Hörerschaft. Auch textlich orientiert sich das Gespann dabei hauptsächlich an seinen berühmteren Landsleuten, denn es geht ausschließlich um Alkohol, Frauen, noch mehr Alkohol und andere Frauen. Plagiat? Mag sein, aber eingängige Nummern wie der Opener „Stand Up For Rock ‚N’ ROLL“, das direkt nachfolgende „Runnin’ Wild“ oder auch „Blackjack“ sind Stehgreif-Ohrwürmer und auch selbstbewusst im Mid-Tempo-Bereich groovende Songs wie „Fat City“ und „Blackjack“ gehen runter wie Öl. Jeder der Songs animiert sofort zum Mitbangen und spätestens nach dem ersten Refrain auch zum Mitgrölen. Die angenehm simplen Hard Rock-Songs auf „Runnin’ Wild“ sind zudem mit knackigen, bluesigen Soli nach bester Angus-Manier durchsetzt, die einfach immer an der richtigen Stelle platziert werden. Frontmann Joel O’Keeffe klingt dazu wie ein junger Brian Johnson, was ebenfalls ideal zum Auftreten der Band passt. Im Hinblick auf die Produktion des Albums kann man AIRBOURNE nicht das Geringste vorwerfen, denn der Sound ist schön dreckig, kraftvoll und absolut "australisch". Die volle Punktzahl erhalten AIRBOURNE für ihren Einstand nur deswegen nicht, weil sie hier keine Spur von Eigenständigkeit zeigen. Gerade wegen ihres typisch "australischen" Sounds wirkt die Band, als wäre sie bemüht AC/DC bis ins kleinste Detail zu kopieren: Der Sänger klingt wie Johnson, der Gitarrist wie Angus und die Songs wie ein Querschnitt durch die Schaffensgeschichte der größten Rockgruppe der Welt. Dies ist zwar keineswegs störend, denn das Zuhören macht riesigen Spaß, aber das offensichtliche Potential der Musiker lässt hoffen, dass sie sich noch entwickeln werden.

Boshaft könnte man schlussfolgern, dass niemand „Runnin’ Wild“ braucht, der mehr als eine AC/DC-Platte im Schrank hat. Aber dennoch: AIRBOURNE haben mit ihrem Debüt ein unglaublich eingängiges Album zusammengezimmert, dass jeden Schlaghosen- und Gerstensaftfreund begeistern sollte und auf keiner bierseligen Party fehlen sollte. Unbedingt antesten! Anspieltipps: Alles.

Trackliste:
01. Stand Up for Rock 'N' Roll
02. Runnin' Wild
03. Too Much, Too Young, Too Fast
04. Diamond In The Rough
05. Fat City
06. Blackjack
07. What's Eatin' You
08. Girls in Black
09. Cheap Wine & Cheaper Women
10. Heartbreaker
11. Hellfire
Spielzeit: 00:36:45

Line-Up:
Joel O'Keeffe - Vocals, Guitar
Ryan O'Keeffe - Drums
David Roads - Guitar
Justin Street - Bass
Thomas Meyns [Metalviech]
24.05.2008 | 00:34
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