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Cover von Aiumeen Basoa -- Iraganeko Bide Malkartsutik
Band: Aiumeen Basoa bei Facebook Metalnews nach 'Aiumeen Basoa' durchsuchenAiumeen Basoa
Album:Iraganeko Bide Malkartsutik
Genre:Akustik, Black Metal, Folk, Pagan Metal
Label:Erzsebet Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.05.10
CD kaufen:'Aiumeen Basoa - Iraganeko Bide Malkartsutik' bei amazon.de kaufen
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"Wildhonig aus dem Baskenland"

Die baskische Folk/Black Metal-Kapelle AIUMEEN BASOA [baskisch für „Forest Of Screams“] ist bereits seit 1994 unterwegs, bringt allerdings [nach einer Split-CD anno 2001] mit „Iraganeko Bide Malkartsutik“ erst jetzt ihr Debüt in die Läden.

Die Band beeindruckt hierauf durch eine faszinierende Mischung aus traditionellen, tief in der baskischen Folklore verwurzelten Melodien und Arrangements, Pagan und urwüchsigem Black Metal, auch wenn die gängigen Schubladen und Schemata irgendwie nicht so recht greifen wollen. Sämtliche Texte und Themen der überlangen Songs beziehen sich auf die vorchristliche baskische Mythologie, was den ausschließlichen Gebrauch der baskischen Sprache [oder „Euskara“] erklärt, was den Songs nur noch mehr Originalität, Wärme und Seele verleiht.
Die Atmosphäre und Melancholie auf „Iraganeko Bide Malkartsutik“ erinnert mich, trotz aller offensichtlichen Unterschiede, an TIAMATs Meisterwerk „Wildhoney“, denn, ähnlich wie die Schweden um Johan Edlund damals, schaffen es AIUMEEN BASOA mühelos, den Hörer binnen kurzem komplett gefangen und mit auf eine Reise ins alte, heidnische Euskal Herria [Baskenland] zu nehmen, die alles andere [zumindest kurzfristig] vergessen lässt.
Traumhafte Melodien, cleaner, männlicher und weiblicher Gesang und Akustikklänge kontrastieren hier mit wohldosierter metallischer Härte und Black Metal-Vocals und -Eruptionen, die aber nie störend oder aufgesetzt wirken. Traditionelle, eher Metal-untypische Klänge von Oboe, Akkordeon oder Geige und diverse brauchtümliche Instrumente und unerwartete rhythmische Wechsel oder Einschübe [wie das unglaubliche Blues-/Jazz-Intermezzo in "Akelarrearen Sua"] erweitern das AIUMEEN BASOA-Klangkaleidoskop und machen die Songs noch opulenter und facettenreicher.
Manche Struktur und/oder Stimmung [z.B. bei "Jentil Odola" oder „Arlekiña“] erinnert bisweilen auch ein wenig an MOONSPELL meets CRADLE OF FILTH in ihren brauchtümlichsten und harmonischsten Momenten, sollte man denn meinen, weitere klangliche Vergleiche heranziehen zu müssen.

Insgesamt würde ich mich gar zu der gewagten Behauptung versteigen, dass AIUMEEN BASOA mit ihrem Zungenbrecher „Iraganeko Bide Malkartsutik“ ein aktuell ziemlich einzigartiges Stück heidnisch-schwärzlicher Musik gelungen ist, das jedem, der sich für Folk/Pagan/Black Metal und Tourismus in die mythologischen Weiten des Kosmos erwärmen kann, dringend ans Herz zu legen ist.

Trackliste:
01. Kantauriko Trebain Erruak
02. Jentil Odola
03. Aintzinako Guduen Oroimenak
04. Akelarrearen Sua
05. Ekaitzaren Begitik
06. Arlekiña [Aiumeen Basoa]
Spielzeit: 00:53:43

Line-Up:
Beleak - Guitars, Vocals
Mikelot - Guitars, Clean Vocals
Egoitz - Bass, Keyboards
Fory - Drums
Ibai - Accordion, Keyboards
Oihane - Vocals
Imanol - Violins
--------------------
Gastmusiker:
Aritz Solupe – Txirula
Mikel Albistur – Oboe
Olatz Oiarbide - Flute
Itziar Rodriguez – Piano
Koldo Gorozika - Panderoa
Eneko Bedialauneta – Vocals
Nekane Arregi - Irrintziak
Dirk Konz [dkay]
08.06.2010 | 23:04
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