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Elmsfire
Thieves Of The Sun
Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
4 von 7 Punkten
"Ich bin der Gilb"
Corrosion Of Conformity
Corrosion Of Conformity
Crossover, Doom Metal, Hardcore
5.5 von 7 Punkten
"Animositäten unangebracht"
Dunderbeist
Black Arts & Crooked Tails
Alternative, Crossover, Hard Rock
3 von 7 Punkten
"Kreuzüber geht nicht immer"
Tracedawn
Lizard Dusk
Melodic Death Metal, Melodic Metal, Modern Metal, Pop
4 von 7 Punkten
"Glatt wie eine Eidechse am Morgen"
The Safety Fire
Grind The Ocean
Djent, Metalcore, Progressive
4.5 von 7 Punkten
"Kleiner als die Summe seiner Teile"
Nightqueen
For Queen And Metal
Female Fronted, Symphonic / Epic Metal
4 von 7 Punkten
"Edenbridge mit komischer Betonung"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Das dritte Frickelding" | ||||||||||||||||||
| Gerade Australien und Kanada sind nicht nur für ihre fast endlosen Einöden bekannt, sondern auch für die zahlreichen talentierten, einzigartigen und originelle Bands aus eben jenen dünn besiedelten Landstrichen, die immer wieder ob ihrer Qualität überraschen. Die Tech-Deather ALARUM, eine dieser Truppen, stammen zwar aus der Millionenstadt Melbourne und nicht aus dem hiesigen australischen Dschungel, aber das kann man ja galant verschweigen. „Natural Causes”, das so wichtige dritte Werk des Quartetts, beerbt nach langen sechs Jahren Funkstille den grandiosen Zweitling „Eventuality” [2005 in Europa veröffentlicht] - ein fetter, fetter Klassiker des Genres. Vom damaligen Line-Up ist nur noch Sänger/Bassist Mark Palfreyman übrig geblieben, der auf „Eventuality” mit seinen Gesangsexperimenten für Missmut unter Fans des Erstlings „Fluid Motion” [1999] sorgte. Auch auf „Natural Causes”, das ein wenig wie ein eingedampftes, kompakteres „Eventuality” wirkt, gibt es wieder vereinzelt cleanen Gesang, aber die meiste Zeit über erklingt sein heiseres Gekrächze, das wie eine Mischung aus Chuck Schuldiner [DEATH] und Kelly Shaefer [ATHEIST] anmutet. DEATH und ATHEIST sind auch musikalisch gute Referenzen, dazu noch einen Fusion-Schuss CYNIC und die Atmosphäre der Landsmänner ALCHEMIST [auch wenn diese auf „Eventuality” noch präsenter war] – aber dann ist das Gemisch immer noch nicht fertig: ALARUM haben bei dieser Scheibe öfter mal den Schalk im Nacken und lassen immer wieder Genrefremdes wie Salsa, reinen Jazz oder Flamenco in ihren frickeligen Death Metal einfließen. Gut! Gut ist auch der Knackpunkt: „Natural Causes” ist leider wirklich nur gut, „Eventuality” war faszinierend, ergreifend und wunderbar. Trotzdem: Wer die oben erwähnten Bands mag, kann auch mit „Natural Causes” wenig falsch machen, schließlich ist das musikalisch alles nur schwerlich von dieser Welt, aber „Eventuality” war einfach besser. Und jetzt ist genug gemeckert. | ||||||||||||||||||
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