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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Alestorm -- Black Sails At Midnight
Band: Alestorm bei Facebook Metalnews nach 'Alestorm' durchsuchenAlestorm
Album:Black Sails At Midnight
Genre:Folk Metal, Power Metal
Label:Napalm Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.05.09
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"Kopie statt Innovation?"

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Medienpräsenz man von ALESTORM erdrückt wird. Nach gerade einmal einem Album und einer EP vermag kaum ein Szenegänger die Piraten aus Schottland nicht zu kennen. Viele Bands würden für einen solchen Traumstart morden, doch unverdient ist der Status, den sich ALESTORM erarbeitet haben, nicht. Ein sehr starkes Debüt mit einem unverkennbaren Stil und Touren ohne Ende haben sie zu dem Punkt gebracht, an dem sie nun sind. Ob der Höhenflug mit dem zweiten Album „Black Sails At Midnight“ weitergehen wird oder ob die Piraten ihre Munition bereits verschossen haben, lässt sich klären.

Die Antwort ist ein ganz klares Jein! Vorab dürften Jünger der Band ziemlich enttäuscht sein, dass zwei Lieder der EP „Leviathan“ nun doch auf dem Album sind. Das hat erstens den Effekt, dass man am Ende nur etwa 35 Minuten neue Musik geboten bekommt und zweitens macht es die EP [sofern man nicht unbedingt Wert auf die deutsche Version von „Wenches & Mead“ legt] bis auf ein Lied überflüssig. Nun aber zu den 35 Minuten, die neuen Stoff bieten. Mit dem Opener „The Quest” rattert es ordentlich aus den Kanonen des Schiffes. Ordentlicher Power-Metal trifft hier auf typischen ALESTORM-Sound, der auch auf dem Vorgänger zu hören war. Mit dem eben angesprochenen „Leviathan” geht es ähnlich mit Vollgas weiter, allerdings etwas epischer. Spätestens bei „That Famous Ol' Spiced” sollte dem ALESTORM-Kenner etwas auffallen. Das Material, das man bis hierhin hört, ist ohne Frage perfekt in Szene gesetzt und macht Spaß, aber irgendwie scheint man die kommenden Lieder nun alle schon einmal gehört zu haben. Oft der gleiche Takt, ähnliche Refrains und ab und an schon eine Stelle, wo man Texte vom Vorgänger singen kann, während das neue Lied durch die Boxen dröhnt. Wenn eine Band wie SAXON nach zig Jahren mit „Live To Rock“ eine totale Kopie von „Solid Ball Of Rock“ schaffen, tut das schon weh, aber nach einem Album so etwas fertig zu bringen, ist schon eine Kunst für sich. Mit „Keelhauled” hat man dann den selben Effekt wie bei “Wenches & Mead“ auf dem Vorgänger und so findet fast jeder Song seine Kopie.

Fazit: An sich macht „Black Sails At Midnight“ wirklich Spaß. Die Songs ballern, die Produktion ist gut und die Kost, die man geboten bekommt, ist weiterhin einmalig in der Szene. Trotzdem setzt man bei diesem Album eher auf eine Kopie des Vorgängers als wirklich etwas zu verändern. An dieser Stelle sollte eine Fortsetzung des Vorgängers der Band noch nicht schaden. Fraglich ist nur, ob die Band in Zukunft ähnliche Kopien unter das Folk bringen kann, ohne dabei vielleicht den einen oder anderen Fan, der sich langweilt, zu verlieren. Etwas mehr Innovation auf diesem Album hätte „Black Sails At Midnight“ wohl zu einem perfekten Leckerbissen werden lassen können. So allerdings gute Kost, die verdaulich ist, jedoch die ersten Nebenwirkungen aufweist.

Trackliste:
01. The Quest
02. Leviathan
03. That Famous Ol' Spiced
04. Keelhauled
05. To The End Of Our Days
06. Black Sails At Midnight
07. No Quarter
08. Pirate Song
09. Chronicles Of Vengeance
10. Wolves Of The Sea

Spielzeit: 00:44:11

Line-Up:
Christopher Bowes –Vocals & Keyboard
Dani Evans – Guitar
Gareth Murdock – Bass
Ian Wilson – Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
05.07.2009 | 10:43
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