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Band: Alice In Chains Homepage Alice In Chains bei Facebook Metalnews nach 'Alice In Chains' durchsuchenAlice In Chains
Album:Black Gives Way To Blue
Genre:Alternative, Rock
Label:Virgin
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:25.09.09
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"Fulminantes Comeback"

Nach dem Ende von NIRVANA 1994, der Trennung von SOUNDGARDEN drei Jahre später und der - durch den Tod Layne Staleys 2002 – endgültigen Auflösung von ALICE IN CHAINS [nach zuvor sechs Jahren Funkstille] waren PEARL JAM der letzte verbliebene Aktivposten aus den einstmals großen Vier der Grunge-Ära. Nachdem sie seit den ersten Comeback-Konzerten von ALICE IN CHAINS 2006 bereits ihre Alleinherrschaft auf dem Live-Sektor wieder einbüßen mussten, melden sich eben jene nun auch mit ihrem insgesamt erst vierten Studioalbum „Black Gives Way To Blue“ zurück und veröffentlichen somit zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder eine CD mit gänzlich neuem Material.

Das Tollste dabei ist, dass der Opener „All Secrets Known“ gerade erst ein paar Sekunden alt ist, man aber trotzdem direkt das Gefühl hat, es hätte sich nicht viel geändert im Hause ALICE IN CHAINS. Das ist in mehrerlei Hinsicht äußerst bemerkenswert, sah sich die Band doch nicht nur der überaus heiklen Situation ausgesetzt, ihren charismatischen Frontmann Layne Staley ersetzen zu müssen, nebenbei hat sich auch die komplette Musikszene in den letzten knapp anderthalb Dekaden völlig verändert. ALICE IN CHAINS scheren sich darum aber kein bißchen und das ist auch gut so. In der Tradition ihrer bisherigen Alben sind sie auch auf „Black Gives Way To Blue“ einzig und allein daran interessiert, zeitlose Rocksong zu schreiben und es ist absolut bewundernswert, mit welcher Souveränität sie das auch nach so einer langen Auszeit noch schaffen. Die Riffs von Jerry Cantrell sind immer noch größtenteils tonnenschwer und durchgehend mit einem enormen Suchtpotential ausgestattet und die immer wieder auftauchenden mehrstimmigen Gesänge [die ebenfalls schon immer ein Markenzeichen der Band waren] zeigen einmal mehr auf, mit was für einer großartigen und versierten Combo man es hier zu tun hat. Der neue Vokalist William DuVall fügt sich ebenfalls ganz ausgezeichnet in das neue Umfeld ein und klingt – zugegebenermaßen – auch das eine oder andere Mal nach Staley. Wollte man ihm das negativ auslegen, könnte man sagen, er versucht seinen Vorgänger zu kopieren, allerdings würde man ihm damit schlicht und ergreifend Unrecht tun, zumal der positive Nebeneffekt der ist, dass durch die Ähnlichkeit die Umstellung für den Hörer leichter fällt.

Das hätte wohl kaum jemand für möglich gehalten, aber nach 14 Jahren Funkstille gelingt ALICE IN CHAINS mit „Black Gives Way To Blue“ ein fast schon sensationelles Comeback und obwohl generell Zweifel bei vielen Reunions erlaubt [mitunter auch einfach angebracht] sind, bewirkt die Rückkehr der Grunge-Ikonen einfach nur pure Freude. Sie haben zwar ihren charismatischen Sänger Layne Staley verloren, aber mit William DuVall haben sie einen neuen Vokalisten in ihren Reihen, der eindrucksvoll unter Beweis stellt, dass er den langen Schatten seines Vorgängers nicht zu fürchten braucht. „Black Gives Way To Blue“ ist einfach eine überaus tolle Platte mit wunderbar zeitloser Musik, was vor allen Dingen in den beiden Übersongs „Check My Brain“ und „Lesson Learned“, dem hymnenhaften Ohrwurm „Take Her Out“, dem orientalisch angehauchten „When The Sun Rose Again“ oder der mit Gastpianist ELTON JOHN eingespielten, herzzereißenden Ballade „Black Gives Way To Blue“ deutlichst unter Beweis gestellt wird. ALICE IN CHAINS sind zurück, aber mit Nachdruck.

Trackliste:
01. All Secrets Known
02. Check My Brain
03. Last Of My Kind
04. Your Decision
05. A Looking In View
06. When The Sun Rose Again
07. Acid Bubble
08. Lesson Learned
09. Take Her Out
10. Private Hell
11. Black Gives Way To Blue
Spielzeit: 00:54:19

Line-Up:
William DuVall - Vocals
Jerry Cantrell - Guitars
Mike Inez - Bass
Sean Kinney - Drums
Timo Beisel [kaamos]
23.09.2009 | 01:14
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