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Cover von Aliens Ate My Setlist -- Illusions
Band: Aliens Ate My Setlist Homepage Aliens Ate My Setlist bei Facebook Metalnews nach 'Aliens Ate My Setlist' durchsuchenAliens Ate My Setlist
Album:Illusions
Genre:Metalcore, Post Hardcore
Label:Eigenproduktion
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:20.04.12
CD kaufen:'Aliens Ate My Setlist - Illusions' bei amazon.de kaufen
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"Von allem nur das Beste!"

Wie ist es herrlich, wenn neben all diesen gesichts- und vor allen Dingen vollkommen belanglosen Bands, die die Szene derart überfluten, mal wieder eine Perle wie ALIENS ATE MY SETLIST aus dem Untergrund empor steigt. Erst seit einem knappen Jahr musiziert das schwäbische Sextett miteinander und serviert mit „Illusions“ ein richtig amtliches erstes Lebenszeichen.

Gesegnet mit einem ziemlich coolen bzw. je nach Sichtweise, echt bescheuerten Bandnamen, einer absolut soliden Verpackung was Logo, Cover und Artwork angeht, erfüllen die Stuttgarter schon mal in Punkto Style so ziemlich alle Kriterien, um im überfluteten Genre überhaupt auf sich aufmerksam machen zu können. Das Wichtigste dabei, der Inhalt, steckt all dies locker in die Tasche und punktet mit einem fett druckvollen, glasklaren und auf Hochglanz polierten Sound, der die gute viertel Stunde Musik zu einem Erlebnis macht. Freilich, AAMS wildern so ziemlich in allen Bereich momentan angesagter Bands, wie ASKING ALEXANDRIA, ATTACK ATTACK! oder auch mal THE DEVIL WEARS PRADA, dafür aber verbindet das Sixpack nur das Beste dieser Truppen zu einem großen, perfekten Ganzen, ohne dabei die landläufig bekannten Schwächen fälschlicherweise zu übernehmen - auffallend hierbei ist vor allen Dingen Nick Mingrones Gesang, der im cleanen Bereich zu 95% ohne nerviges Autotuning auskommt und beim Shouten so variabel ist, wie es bei den „jungen Wilden“ selten zu hören ist. Zusätzlich zu den massig vorhanden Breakdowns arbeiten auch AAMS mit Electro-/Eurodance- sowie Dubstep-Elementen, die allerdings mit Schläue und in Maßen eingesetzt werden, was den Party-Faktor angenehm erhöht, den Peinlichkeitspegel auf ein Minimum reduziert und eher ein schelmisches Augenzwinkern induziert. Top!

Insgesamt wird hier ein nahezu unschlagbares, fast perfektes Gesamtpaket abgeliefert - bedenkt man außerdem, dass es sich hierbei um das erste offizielle Lebenszeichen einer sehr jungen Band handelt. Mit all den oben erwähnten Zutaten schaffen es AAMS nämlich nicht nur, auf sich aufmerksam zu machen, sondern stechen auch wirklich aus der Masse hervor! Wahnsinn -ich bin völlig von den Socken und der Repeat-Knopf ist gedrückt! So lautet also die Empfehlung für jeden Fan der genannten oder ähnlich gelagerten Bands, die schlappen fünf Tacken für den Digital Download [iTunes, Amazon] oder die CD [über die Band direkt] zu investieren. Für mich ein Anwärter auf den Newcomer des Jahres!

Trackliste:
01. To Be Honest I Haven‘t Been On Apollo 13
02. Like Without L Is I In Berlin
03. The Difference Between OK and KO
04. Sodium Chloride Is Not The Name Of My Family Doctor
05. And Again I‘ve Been Swallowed By A Whale
Spielzeit: 00:16:04

Line-Up:
Nick Mingrone - Vocals
David Matthreus - Guitar, Vocals
Jerry Keys - Guitar
Tim Ordenewitz - Keys
Chris Sterbling - Drums
Raph Waldbuesser - Bass
Markus Jakob [shilrak]
21.04.2012 | 13:56
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