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Album:Unfold
Genre:Heavy Metal, Power Metal
Label:Scarlet Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:29.11.13
CD kaufen:'Almah - Unfold' bei amazon.de kaufen
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"Edelstahl in der Plastiktüte"

Die brasilianischen Power Metaller ALMAH formierten sich im Jahre 2006 um Sänger Edu Falahschi, der damals auch noch bei den Landsleuten von ANGRA beschäftigt war. Seither war die Band alles andere als untätig und gab unter anderem ein kurzes Gastspiel beim einheimischen Label AFM Records. Gerade mal sieben Jahre nach ihrer Gründung haben die Brasilianer mit „Unfold“ nun schon ihr viertes Album am Start.

Mit „In My Sleep“ findet die Platte einen reichlich zackigen Einstieg, in dem die Brasilianer nicht wenig an ihre Kollegen HIBRIA auf deren neueren Alben mit einer Prise modernerer HELLOWEEN erinnern. Vor allem der ehemalige ANGRA-Sänger Edu Falaschi macht hier von Anfang an eine gute Figur und auch die beiden Gitarristen Marcelo Barbosa und Gustavo Di Padua greifen im Soli ziemlich tief in die Trickkiste. Was allerdings bereits von der ersten Sekunde an stört, ist die erschreckend sterile Produktion von „Unfold“. Selbige nimmt den ebenso technischen wie treibenden Riffs aus dem Hause ALMAH jeglichen biss, gehen die Gitarren doch fast vollständig im Mix unter – so klingt „Unfold“ trotz gutem Songwriting und großem Könnens der Beteiligten absolut seelenlos und uninteressant. Das ändern natürlich nichts daran, dass ALMAH durchaus verdammt gute Musik machen: In Songs wie dem stampfenden „Beware The Stroke“, „Believer“ und „You Gotta Stand“ präsentieren sich die Brasilianer als moderne Power Metal-Band, die es voll und ganz versteht, den schmalen Grat zwischen Härte und Eingängigkeit trittsicher zu navigieren. Dabei bringt „Unfold“ vieles mit, was ein gelungenes Album aus dem Genre braucht: Die Songs sind oftmals komplex aber nie verkopft, die Gesangslinien fallen mitreißend aber nie plakativ aus, die Leadgitarren sind wie erwähnt durchweg spektakulär und auch um die Abwechslung ist es auf diesem Album nicht schlecht bestellt. Gelegentlich nimmt er Kitsch zwar etwas überhand, aber das gehört im Power Metal eben dazu. Dennoch ist da leider die erwähnt künstliche, geradezu klinische Produktion von „Unfold“. Dank selbiger klingt dieses Album leider ganz und gar nicht nach Band, sondern dank allzu offensichtlich getriggertem Schlagzeug und künstlichem Gitarrensound nach Computer und digitalem Zeitalter, was beim Zuhären gewaltig auf die Stimmung drückt. Das ist schade, denn überlegt man sich, wer bei ALMAH so alles musiziert, hätte die Truppe derart viel computergestützte Nachbearbeitung vermutlich gar nicht nötig.

Mit ihrem vierten Album haben ALMAH eigentlich eine ziemlich gelungene Power Metal-Platte abgeliefert, die Zeugins über das enorme Können der beteiligten Musiker ablegt. Insbesondere Sänger Falaschi macht auf „Unfold“ eine grandiose Figur und auch der Rest der Band braucht sich kaum vor der Konkurrenz zu verstecken. Allerdings ruiniert sich die Truppe die Top-Wertung mit einer seelenlosen Kunststoff-Produktion, die den enthaltenen Songs ganz und gar nicht gerecht wird. Schade.

Trackliste:
01. In My Sleep
02. Beware The Stroke
03. The Hostage
04. Warm Wind
05. Raise The Sun
06. Cannibals In Suits
07. Wings Of Revolution
08. Believer
09. I Do
10. You Gotta Stand
11. Treasure Of The Gods
12. Farewell
Spielzeit: 01:02:43

Line-Up:
Edu Falaschi - Vocals
Marcelo Barbosa - Guitar
Gustavo Di Padua - Guitar
Raphael Dafras - Bass
Marcelo Moreira - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
24.11.2013 | 19:34
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