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Cover von Almanac -- Tsar
Band: Almanac Homepage Almanac bei Facebook Metalnews nach 'Almanac' durchsuchenAlmanac
Album:Tsar
Genre:Heavy Metal, Power Metal, Symphonic / Epic Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:18.03.16
CD kaufen:'Almanac - Tsar' bei amazon.de kaufen
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"Der Aufwand hat sich gelohnt"

Als ich die Band ALMANAC vor gut einem Jahr auf der Frankfurter Musikmesse das erste Mal auf der Bühne in Aktion sah, kamen mir die neuen Versionen der LINGUA MORTIS ORCHESTRA-Songs schon ein wenig befremdlich vor und ich war gespannt, wie sich die Sache nach dem RAGE-Split so entwickeln würde. Und ob denn das, was Victor Smolski da aus dem Hut zauberte, über die Zeit an Substanz gewinnen würde. Das Ergebnis liegt jetzt vor, und zwar in Form des Debütalbums „Tsar“.

ALMANAC sind neben Gitarrist und Mainman Victor Smolski vor allem das Gesangstrio Jeannette Marchewka [LINGUA MORTIS ORCHESTRA], David Readman [VOODOO CIRCLE, PINK CREAM 69] und Andy B. Frankh [BRAINSTORM]. Diese drei Protagonisten liefern allein ein unglaubliches Spektakel ab. Die ausgefeilten, bis ins Detail ausgetüftelten Songs können neben oft fast progressiven Parts immer wieder mit Refrains aufwarten, welche haargenau auf diese drei Stimmen zugeschnitten sind. Alles, was hier so furchtbar neu auf den Hörer einstürmt, klingt doch gleichermaßen so vertraut. Dazu kommt, dass Victor Smolski kein Mann ist, der halbe Sachen macht und so verwundert es niemanden, dass er zur klanglichen Untermalung erneut auf ein Orchester zurückgegriffen hat. Acht Studios waren notwendig, um dieses aufwendige Epos zu verwirklichen, unter anderem das legendäre Dieter Dierks-Studio in Pulheim. Gemixt wurde „Tsar“ dann von ORDEN OGAN-Chef Sebastian „Seeb“ Levermann in dessen Greenman Studio, auch hier Soundkunst vom Allerfeinsten. Ein Riesenaufwand also, der hier betrieben wurde. Ach ja, da wären auch noch die Songs. Der Opener zeigt die Richtung an, pompöser und verspielter Power Metal mit seichter Orchesteruntermalung. Überhaupt spielt die Klassik hier eine eher dezentrale Rolle und rundet das ganze Produkt optimal ab. „Self Blinded Eyes“ ist eine fulminante Hymne, die nicht im ersten Durchlauf zündet, dann aber irgendwann zu einem Dauerbrenner mutiert. Der Beginn von „Hands Of Time“ hätte auch gut auf das RAGE-Album „21“ gepasst. „Children Of The Future“ ist schon fast zu dick aufgetragen, aber eben nur fast. Schwachpunkte Fehlanzeige, Erbsenzählerei entpuppt sich als vergebene Liebesmühe.

Ob es die Produktion, die Songs oder die Musiker betrifft, das Gesamtbild, was hier auf „Tsar“ vermittelt, passt nahezu perfekt. Kein Wunder, wer sich auf Victor Smolski einlässt, der sollte wissen, dass hier kein „08/15“, sondern bis ins Detail ausgefeilte Kunst verkauft wird. „Tsar“ ist die konsequente Weiterentwicklung der vergangenen RAGE-Alben und dem LMO-Projekt, hier jedoch hat Mr. Smolski das Heft fest in der Hand und nutzt seine künstlerische Freiheit ziemlich am Optimum. Zudem ist es ein Album, welches auch nach unzähligen Durchläufen nicht langweilig wird und welches ich auch in zehn Jahren garantiert noch gern konsumieren werde.

Trackliste:
01. Tsar
02. Self Blinded Eyes
03. Darkness
04. Hands Are Tied
05. Children Of The Future
06. No More Shadows
07. Nevermore
08. Reign Of Madness
09. Flames Of Fate
Spielzeit: 00:52:19

Line-Up:
Andy B. Franck - Vocals
David Readman - Vocals
Jeannette Marchewka - Vocals
Victor Smolski - Guitars
Armin Alić - Bass, Fretless Bass
Michael Kolar - Drums
Enric Garcia - keyboards, Piano
feat. Orquestra Barcelona Filharmonia
Frank Wilkens [Fränky]
11.03.2016 | 09:45
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