.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Hatesphere - Murderlust

Hatesphere
Murderlust


Death Metal, Groove Metal, Thrash Metal
3.5 von 7 Punkten
"Doch nicht so mordlustig?"
CD Review: E-Force - Modified Poison

E-Force
Modified Poison


Heavy Metal, Thrash Metal
1.5 von 7 Punkten
"Muss das sein? Nein!"
CD Review: Annihilator - Live At Masters Of Rock [CD+DVD]

Annihilator
Live At Masters Of Rock [CD+DVD]


Thrash Metal
Keine Wertung
"Live und in Farbe. Sonst nichts."
CD Review: Slayer - Christ Illusion

Slayer
Christ Illusion


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Still haunting the chapel"
CD Review: Accu§er - Dependent Domination

Accu§er
Dependent Domination


Thrash Metal
6.5 von 7 Punkten
"Altes Eisen rostet nicht"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
Cover von Always Fallen -- Reflection
Band: Always Fallen Homepage Always Fallen bei Facebook Metalnews nach 'Always Fallen' durchsuchenAlways Fallen
Album:Reflection
Genre:Metalcore, Thrash Metal
Label:Mausoleum Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:20.11.09
CD kaufen:'Always Fallen - Reflection' bei amazon.de kaufen
Share:

"Auf Nummer sicher?"

Thrash Metal ist heutzutage wahrlich kein eindeutiger Begriff mehr, denn neben den diversen Retro-Kaplellen, die sich mittlerweile in der Szene herumtreiben, behauptet inzwischen auch jede Metalcore-Band in der Hoffnung auf höhere Verkaufszahlen, dazuzugehören.

Geht es bei den Belgiern ALWAYS FALLEN noch verhältnismäßig traditionell los, stellt sich schon im Opener „Death Comes Down“ recht bald heraus, dass der größte Einfluss der Jungspunde TRIVIUM sein müssen: Zügiges Thrash-Riffing paart sich mit eingängigen Refrains und gelegentlich aggressiverem Gesang, denn Frontmann Kenny Devos macht hauptsächlich den Hetfield und klingt dank seines Alters dabei wie Matt Heafy. Selbiger singt gerade in den melodischen Refrains auch gerne mal neben dem eigentlichen Ton, macht im Grunde aber einen guten Job und präsentiert sich auch recht variabel. Technisch macht man ALWAYS FALLEN etwa in Sachen Präzision ganz und gar nichts vor, wenngleich sich die zahlreichen Gitarrensoli hauptsächlich durch viel Schnelligkeit und wenig Gefühl bzw. Phrasierung auszeichnen. Auch im Songwriting waren die Belgier offenbar um Abwechslung bemüht, allerdings zeigt sich hier das Hauptproblem von „Reflection“: Songs wie „Hail To Fire“ bauen zwar Einiges an Energie auf, muten mit all den zu offensichtlichen Genre-Zitaten wie plakativen Melodieläufen und Breaks zu gezwungen – ALWAYS FALLEN scheinen geradezu zwanghaft bemüht zu sein, möglichst „amerikanisch“ zu klingen. Auch die vermeintliche Epik des nahezu siebenminütigen, ebenfalls stark TRIVIUM-inspirierten „Into Your Mothers“ Eyes erscheint zwar gut gemeint, will aber nicht so recht überzeugen. Die auf „fett“ getrimmte Produtkion, die ganz offensichtlich mehr will, als sie kann, tut dazu ihr Übriges und so zeigen ein schepperndes Schlagzeug und dumpfe Gitarren die Grenzen des Budgets auf. Dennoch zeigen ALWAYS FALLEN mit der ein oder anderen Melodie wie in der Halbballade „Back Where I Belong“ und Songstrukturen, die sich oftmals abseits der absoluten Vorhersehbarkeit bewegen, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

ALWAYS FALLEN scheinen auf ihrem Debüt derart bemüht, wie ihre Vorbilder zu klingen, dass sie ihren Kompositionen letztendlich die Seele rauben. Was bleibt, ist ein mäßig Produziertes Album irgendwo zwischen Thrash und Core, das eine Menge guter Ansätze bietet, aber nicht so richtig zünden will.

Trackliste:
01. Death Comes Down
02. Hail To Fire
03. Into Your Mothers Eyes
04. Prophecy
05. Back Where I Belong
06. Morality
07. See My Blood
08. Who Gave Whitness
09. Temple Of Ruins
10. No Mercy
11. Ra'ad
Spielzeit: 00:58:59

Line-Up:
Kenny Devos - Vocals
Jens Pattleeuw - Guitar
Mike Wage - Guitar
Pieter Nyckees - Bass
Thibault Coosemans - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
22.12.2009 | 13:12
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin