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Album:Sun Of All Suns
Genre:Black Metal
Label:Hau Ruck! Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:21.01.10
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"Alter Glanz in zeitlosem Gewand"

So sehr man sich auch dagegen sträubt: Viele wegweisende Bands im Black Metal haben schon den Löffel aus den verschiedensten Gründen abgegeben oder sind in Gefilde abgedriftet, welche weder musikalisch munden wollen noch qualitativ an die Glanztaten vergangener Tage anknüpfen können. Die 1993 gegründeten AMESTIGON können allerdings eine ganz andere Geschichte vorweisen: In frühen Tagen bei Napalm Records unter Vertrag gewesen, hat man danach das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends damit zugebracht, hochwertige Mini-Scheiben in Kleinstauflagen unter die Leute zu bringen, nur um dann acht Jahre lang im Stillen an dem nun vorliegenden Debüt [!] zu arbeiten - das mit Abstand fantastischstes Werk dieser Mannschaft.

Der Hauptgrund für meine schiere Begeisterung für "Sun Of All Suns" dürfte in dem enorm atmosphärischen, von jeglichen offensichtlichen Hilfsmitteln wie dem unsäglichen Schlagzeug-Getriggere befreiten Sound liegen, der es schafft, frostig scharfe wie auch wärmend finstere Gitarrenströme mit charakteristischer Taktvorgabe von Mastermind Tharen und dem konstant im Hintergund wabernden Synthesizer-Klangteppichen in eine einheitliche, in jeder Belange kohärente Gussform zu gießen. Die schnelleren Passagen schaffen es, einen in die geliebte skandinavische BM-Steinzeit zurück zu katapultieren und jeden Muskel zum Vibrieren zu bringen; als Paradebeispiel darf "That Witch Is Burning..." mit seinen ungezügelten Geschwindigkeitsattacken herhalten. Es sind allerdings vor allem die langsameren, majestätisch getragenen Momente, in denen AMESTIGON zu voller, für mich unsterblicher Größe wachsen. Da es von dieser Sorte zum Glück sehr viele, über die gesamte Platte verstreute Beispiele gibt und ich mir keine Favoriten unter den Favoriten aussuchen will, bleibt mir nur zu sagen, dass die Art, wie alle in diesen Passagen verwendeten Elemente nicht nur unglaublich gut zueinander passen und sich sowohl stilistisch als auch vom Klang her zu keiner Zeit im Wege stehen, sondern auch jene gewisse Magie in ihnen mitschwingt, von der niemand mit gefestigtem Geschmack ernsthaft genug bekommen kann.

"Sun Of All Suns" ist - aus Ermangelung anderer Worte - Pflichtprogramm. Abgerundet wird es durch das sehr geschmackvoll gestaltete Digipak, das mit Hochglanzpapier-Booklet sowie einem nicht minder wunderbaren Artwork glänzt und den Käufer fast davon abhalten könnte, sich mit dem wahren Inhalt des Albums auseinander zu setzen. Fast.

Trackliste:
01 - Autophobia
02 - Sun Of All Suns
03 - Daymares, Keramine & Misanthropy
04 - Satanic Flesh
05 - That Witch Is Falling...
06 - Mary Go Round
Spielzeit: 00:43:29

Line-Up:
Herr Wolf - Gitarre
Lanz - Gitarre, Bass
Tharen - Schlagzeug, Gesang, Keyboards
Michael Bambas [Micha]
22.05.2010 | 13:43
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