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Album:Jomsviking
Genre:Melodic Death Metal, Viking Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:25.03.16
CD kaufen:'Amon Amarth - Jomsviking' bei amazon.de kaufen
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"Extremer Blockbuster"


AMON AMARTH schaffen es eigentlich bereits seit ihrem 2002'er Masterpiece „Versus The World“, ihren Stiefel wieder und wieder mit minimalen Feinjustierungen herunterzuspielen und dabei trotz aller bekannter Trademarks nur in den seltensten Fällen zu langweilen.

„Jomsviking“ weist jedoch nun endlich mal ein paar größere Veränderungen auf, die der Platte mehr als gut tun. Zunächst hätten wir Johann Heggs Vocals. Ich mag mich täuschen, aber meiner Meinung nach gibt es keinen Death Metal Shouter, der gleichzeitig so brutal und dennoch absolut verständlich performt. Man versteht tatsächlich jedes einzelne Wort – und zwar ohne Textblatt. Dabei passt Hegg sein Organ stets an die Tonlage der gefühlt drei Millionen Licks in den Songs an, wechselt geschickt von eher mittelhoch fauchenden Lauten zu bassig-tiefen Grunts, die er mit so viel Leben ausfüllt, dass einem der Geist vorgaukelt, der Hüne würde tatsächlich diverse Melodiebögen schmettern – was er in „Raise Your Horns“ übrigens tatsächlich tut. Höchstwahrscheinlich ist diese Art des vokalen Vortrags auch und vor allem der Story von „Jomsviking“ geschuldet, denn die Scheibe ist ein Konzeptwerk geworden, das sich um eine missglückte Beziehung vor dem Hintergrund der Jomswikinger-Story dreht, einem Söldnerbund, der an der südlichen Ostseeküste agiert haben soll.
Die Gitarrenarbeit ist dieses Mal nicht nur der für AMON AMARTH typischen Art der Melodieführung verhaftet, sondern greift jede Menge NWoBHM-Spirit auf. Murray/Smith scheinen so oft durch, dass man versucht ist, sich beispielsweise „First Kill“, „The Way Of The Vikings“ und vor allem „At Dawn's First Light“ mit Bruce Dickinson am Mikro vorzustellen. Der ist zwar nicht mit von der Partie, aber dafür durfte Doro Pesch im Studio vorbeischauen und den sehr harten Stampfer „A Dream That Cannot Be“ mit ihren Organ veredeln. Sofort muss man an WARLOCK denken, denn Frau Pesch holt Melodiebögen aus der ganz frühen Zeit ihrer Ex-Band aus dem Keller.
Das abschließende epische „Back On Northern Shores“ schafft es dann endgültig, die Gänsehaut zur permanenten Begleiterin der eigenen Extremitäten werden zu lassen. Daneben gibt es noch thrashige Parts, Spoken Words-Passagen und natürlich auch viele Signature-Sequenzen. Doch eins ist sicher: So frisch und abwechslungsreich haben die Jungs schon lange nicht mehr geklungen.

Weil ich nicht so gerne Höchstnoten zücke, hab ich mir die Scheibe jetzt gute zwölf Mal am Stück gegeben. Sorry, aber das Ding wird einfach nicht schlechter. Herzlichen Glückwunsch zum ersten echten Höhepunkt des Jahres!

Trackliste:

01. First Kill
02. Wanderer
03. On A Sea Of Blood
04. One Against All
05. Raise Your Horns
06. The Way Of Vikings
07. At Dawn‘s First Light
08. One Thousand Burning Arrows
09. Vengeance Is My Name (Bonus Track, Digibook, digital, LP, Vikinger-Schiff-Edition)
10. A Dream That Cannot Be (feat. Doro Pesch)
11. Back On Northern Shores
Spielzeit: 00:52:31

Line-Up:
Johann Hegg – Vocals
Olavi Mikkonen – Guitar
Johan Söderberg – Guitar
Ted Lundström – Bass
Tobias Gustafsson – Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
25.03.2016 | 01:22
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