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"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Fertig für den Soundtrack" | ||||||||||||||||||
| Hier ist es also – das mit Spannung erwartete und von sämtlichen Hochglanz-Postillen im Vorfeld hochgejubelte achte AMON AMARTH-Studio-Album. Die entscheidende Frage muss schon zu Beginn lauten: Wird „Surtur Rising“ den Vorschusslorbeeren gerecht oder hat man die Euphorie eher den großzügig geschalteten Anzeigen und gebuchten Video- und Audiobeiträgen zu verdanken? Schaumer mal. Schon nach den ersten Tönen fällt eins positiv auf: Der Sound ist gottlob wieder rauer als auf der Vorgängerscheibe. „War Of The Gods“ knallt mächtig aus den Boxen und ist so eine Art Best Of aller AMON-Opener. Man weiß immer, was als Nächstes kommt, bangt aber begeistert mit. Nicht spektakulär, aber gut. Das folgende Stück mit dem griffigen Titel „Töck's Taunt - Loke's Treachery Part II“ ist da schon aus ganz anderem Holz geschnitzt. Ein vertracktes Riff mündet in einen verträumten Zwischenpart und geht dann in einen mitreißenden Refrain über, in dem Johan Hegg alles gibt. Die doppelstimmigen Licks in dem Song besitzen schon fast MAIDEN-Flair. Sehr gut! „Destroyer Of The Universe" wirkt bis zur ersten Bridge wie ein UNLEASHED-Song, geht dann in einen halbwegs packenden Melodieteil über, rauscht aber insgesamt etwas zu unspektakulär am Hörer vorbei. „Slaves Of Fear“ ist dann endlich der erwartete Hammersong geworden. Hier wird rhythmisch mal etwas verändert zu Werke gegangen. Die Hymnenhaftigkeit im Refrain lässt einen die Faust in die Luft recken, der ultrakurze Solo-Part im QUEENSRYCHE-Gewand ist zum Niederknien – jetzt nimmt die Scheibe endlich Fahrt auf! „Live Without Regrets“ ist ein flotter Knaller mit schönen Gitarren-Harmonien geworden – hätte gut auch auf „With Oden On Our Side“ stehen können. Der nächste außergewöhnliche Track ist „The Last Stand Of Frej“, eine Doom-Nummer, in der sich Hegg mit Friedhofserde im Mund an die Hörerschaft wendet. Tiefer geht’s nimmer. Danach folgt ein breitflächiges Riff, das einem förmlich den Nordwind ins Gesicht pustet. Interessanter Song. „For Victory Or Death“ ist der nächste waschechte Hit auf dem Album. Die Klampfer warten mit Gitarren-Synthesizern auf, der Song ist aber dennoch eine melodische Metalaxt vor Odin geworden. Hier wird nichts dem Zufall überlassen: Harmonien, Durchschlagskraft und Wiedererkennungswert beweisen: AMON wissen, was sie tun. Das schleppend beginnende und dann trotzig losstampfende „Wrath Of The Norseman“ ist eher ein Füller, erinnert an einige der „Fate Of Norns“-Kompositionen und geht mir etwas zu beliebig zu Werke. Mit „A Beast Am I“ wird noch einmal das Gaspedal durchgetreten. Auf einmal wähnt man sich wieder zurück in „The Crusher“-Zeiten. Natürlich ist auch diese Nummer ein kalkulierter Schlag, wenn auch kein zerstörerischer. Mehr als ein Schulterzucken hinterlässt der Song nicht. Die beinahe nach den Poppern von CROWDED HOUSE klingende Überleitung zum Finale „Doom Over Dead Man“ lässt wieder aufhorchen. Und der opulente Track ist dann auch wirklich packend in Szene gesetzt und schreit mit seinen Streicher-Arrangements beinahe nach einer livehaftigen Umsetzung mit Orchester. Wie immer am Ende einer AMON AMARTH-Scheibe ist die Nummer die epischste. Hat schon fast Soundtrackausmaße das Ganze. Fazit: Inzwischen weiß man natürlich, wie bei AMON AMARTH der Hase läuft. Dennoch schaffen es die Burschen, immer wieder neue Details in ihren Sound einzubauen. Die Synths kann man meiner Meinung nach zwar wieder einmotten, aber insgesamt ist’s gelungen, wenn auch längst nicht so bahnbrechend wie von den Massenmedien herauskrakelt. Die beiden letzten Alben waren in Sachen Songwriting klar besser. Soundmäßig ist „Surtur Rising“ allerdings das Meisterstück der Wikingerhorde. Eingängiger als auf „Twilight Of The Thunder God“ sind sie nicht geworden, aber im Bereich der Gitarrenarrangements wurde noch eine Schippe draufgelegt. Herausgekommen sind viele gute Songs, die durch clevere Arrangements kleinere Kompositionsschwächen sowie Abkupfern des eigenen Kanons etwas verschleiern können. Besser als „Fate Of Norns“, aber etwas schwächer als „Versus…“, „With Oden…“ und „Twilight…“. Fans wissen, was gemeint ist. | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 3.1 / 7 Punkten
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Kommentar von: Jan
Wertung: 6/7 | 09.05.2011 -- 18:01
Andererseits kann ich den Kommentar von Asmo sehr gut nachvollziehen, Leute die mit TheAvenger 'aufgewachsen' sind, werden dem aktuellen Sound der Band nicht mehr allzuviel abgewinnen können.
Ich hingegen stehe zu meiner Meinung, dass es (für mich) nach dem Meisterwerk With Oden on our side zusammen mit Versus the world das beste Album ist. Kommt halt wirklich drauf an was man hören möchte, ich kann mich mit den brachialen Urgewalten der Anfangstage halt nicht so anfreunden - und das wird daran liegen, dass ich Amon Amarth erst seit The pursuit of vikings und Death in fire kenne, die mir 2005 zu Ihren gekommen sind.
Ich möchte betonen, dass mir dieses Melodiöse aus dem Power/Heavy Metal Bereich sehr gefällt, obwohl ich Heavy und Power an sich gar nicht höre. Ich möchte auch dazu sagen, dass ich bei AA kein superkomplexes Songwriting mit mehreren Breaks und zehn verschiedenen Melodien pro Song haben möchte, ich bevorzuge das melodische hymnenartige, was sie eben genau bringen (allerdings war das früher auch nicht anders, ganz im Gegenteil, ich finde das Songwriting auf der neuen Scheibe ist noch experimenteller geworden und zusätzlich fahren sie jetzt einige tolle Soli auf). Der super Sound (wieder rauher, das gefiel mir auf dem Vorgänger nicht so) rundet das ganze auf der neuen Platte exzellent ab!
Nun ich habe das Album zwar erst dreimal durchgehört, aber nachdem ich den zuvor schon gehörten Opener verdammt gut und eintönig finde, blieben mir jetzt besonders 'The last stand of frej', 'Live without regrets' und teilweise 'Doom overdead man' im Ohr. 'Slaves of fear' prescht hingegen sang- und klanglos vorbei (dies ist btw auch die einzige Review, wo dieses Lied im Positiven erwähnt wird).
Was ich allerdings bezweifle, ist, dass mir ein Song so sehr im Ohr bleiben wird, wie 'The hero' auf dem Vorgänger.
Kommentar von: sad metalhead
Wertung: 2/7 | 01.04.2011 -- 19:16
Kommentar von: knarrenheinz
Wertung: 3/7 | 28.03.2011 -- 21:22
Kommentar von: Nachtigaller
Wertung: 3.5/7 | 26.03.2011 -- 10:31
Kommentar von: @grim_reaper
Wertung: 0.5/7 | 25.03.2011 -- 16:13
btw: DARKEST ERA höre ich noch immer fast jeden tag, song 4 und 6. so unendlich geil, das kann auch die neue PRIMORDIAL nicht toppen glaube ich. wobei beides irische bands sind, aber DE etwas mehr von THIN LIZZY und PRIMORDIAL bei BATHORY einfluss nehmen...
Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 7/7 | 23.03.2011 -- 13:38
Kommentar von: Anonymer Gast
Wertung: 2.5/7 | 23.03.2011 -- 11:56
Dieses Album braucht es nicht, wie es im Prinzip den Vorgänger Twilight, der aber immerhin einige interessante Nummern zu bieten hatte, auch nicht brauchte. So interessant wie ein Pudding, alle Amon Amarth Fanboys werden das Ding abfeiern, ich werde die Zeiten vermissen, in denen sie noch Alben wie Avenger gemacht haben...
Kommentar von: beer
Wertung: 2.5/7 | 22.03.2011 -- 17:27
Die bei Amon Amarth so gelobte Melodieführung - meiner Meinung nach albernes Gedudel - der letzten drei Alben geht mir persönlich nurnoch auf die Nerven.
Wo With Oden on our Side noch erfrischen bzw überraschen war wirkt Surtur Rising nurnoch langweilig und übertrieben melodiös.
Ich kenne zwar nicht jeden Song der Scheibe, aber die vorab veröffentlichten Songs, besonders Slaves of Fear haben mich garnicht überzeugt. Wo bleibt die Brachialität und Emotionalität von The Crusher oder The Avenger?
Kommentar von: FreudchensTrauma
Wertung: 3/7 | 22.03.2011 -- 16:31
Kommentar von: Knave
Wertung: 1/7 | 22.03.2011 -- 15:43








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