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Album:Surtur Rising
Genre:Melodic Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:25.03.11
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"Fertig für den Soundtrack"

Hier ist es also – das mit Spannung erwartete und von sämtlichen Hochglanz-Postillen im Vorfeld hochgejubelte achte AMON AMARTH-Studio-Album.

Die entscheidende Frage muss schon zu Beginn lauten: Wird „Surtur Rising“ den Vorschusslorbeeren gerecht oder hat man die Euphorie eher den großzügig geschalteten Anzeigen und gebuchten Video- und Audiobeiträgen zu verdanken? Schaumer mal.
Schon nach den ersten Tönen fällt eins positiv auf: Der Sound ist gottlob wieder rauer als auf der Vorgängerscheibe. „War Of The Gods“ knallt mächtig aus den Boxen und ist so eine Art Best Of aller AMON-Opener. Man weiß immer, was als Nächstes kommt, bangt aber begeistert mit. Nicht spektakulär, aber gut.
Das folgende Stück mit dem griffigen Titel „Töck's Taunt - Loke's Treachery Part II“ ist da schon aus ganz anderem Holz geschnitzt. Ein vertracktes Riff mündet in einen verträumten Zwischenpart und geht dann in einen mitreißenden Refrain über, in dem Johan Hegg alles gibt. Die doppelstimmigen Licks in dem Song besitzen schon fast MAIDEN-Flair. Sehr gut!
„Destroyer Of The Universe" wirkt bis zur ersten Bridge wie ein UNLEASHED-Song, geht dann in einen halbwegs packenden Melodieteil über, rauscht aber insgesamt etwas zu unspektakulär am Hörer vorbei.
„Slaves Of Fear“ ist dann endlich der erwartete Hammersong geworden. Hier wird rhythmisch mal etwas verändert zu Werke gegangen. Die Hymnenhaftigkeit im Refrain lässt einen die Faust in die Luft recken, der ultrakurze Solo-Part im QUEENSRYCHE-Gewand ist zum Niederknien – jetzt nimmt die Scheibe endlich Fahrt auf!
„Live Without Regrets“ ist ein flotter Knaller mit schönen Gitarren-Harmonien geworden – hätte gut auch auf „With Oden On Our Side“ stehen können.
Der nächste außergewöhnliche Track ist „The Last Stand Of Frej“, eine Doom-Nummer, in der sich Hegg mit Friedhofserde im Mund an die Hörerschaft wendet. Tiefer geht’s nimmer. Danach folgt ein breitflächiges Riff, das einem förmlich den Nordwind ins Gesicht pustet. Interessanter Song.
„For Victory Or Death“ ist der nächste waschechte Hit auf dem Album. Die Klampfer warten mit Gitarren-Synthesizern auf, der Song ist aber dennoch eine melodische Metalaxt vor Odin geworden. Hier wird nichts dem Zufall überlassen: Harmonien, Durchschlagskraft und Wiedererkennungswert beweisen: AMON wissen, was sie tun.
Das schleppend beginnende und dann trotzig losstampfende „Wrath Of The Norseman“ ist eher ein Füller, erinnert an einige der „Fate Of Norns“-Kompositionen und geht mir etwas zu beliebig zu Werke.
Mit „A Beast Am I“ wird noch einmal das Gaspedal durchgetreten. Auf einmal wähnt man sich wieder zurück in „The Crusher“-Zeiten. Natürlich ist auch diese Nummer ein kalkulierter Schlag, wenn auch kein zerstörerischer. Mehr als ein Schulterzucken hinterlässt der Song nicht.
Die beinahe nach den Poppern von CROWDED HOUSE klingende Überleitung zum Finale „Doom Over Dead Man“ lässt wieder aufhorchen. Und der opulente Track ist dann auch wirklich packend in Szene gesetzt und schreit mit seinen Streicher-Arrangements beinahe nach einer livehaftigen Umsetzung mit Orchester. Wie immer am Ende einer AMON AMARTH-Scheibe ist die Nummer die epischste. Hat schon fast Soundtrackausmaße das Ganze.

Fazit: Inzwischen weiß man natürlich, wie bei AMON AMARTH der Hase läuft. Dennoch schaffen es die Burschen, immer wieder neue Details in ihren Sound einzubauen. Die Synths kann man meiner Meinung nach zwar wieder einmotten, aber insgesamt ist’s gelungen, wenn auch längst nicht so bahnbrechend wie von den Massenmedien herauskrakelt. Die beiden letzten Alben waren in Sachen Songwriting klar besser. Soundmäßig ist „Surtur Rising“ allerdings das Meisterstück der Wikingerhorde. Eingängiger als auf „Twilight Of The Thunder God“ sind sie nicht geworden, aber im Bereich der Gitarrenarrangements wurde noch eine Schippe draufgelegt. Herausgekommen sind viele gute Songs, die durch clevere Arrangements kleinere Kompositionsschwächen sowie Abkupfern des eigenen Kanons etwas verschleiern können. Besser als „Fate Of Norns“, aber etwas schwächer als „Versus…“, „With Oden…“ und „Twilight…“. Fans wissen, was gemeint ist.

Trackliste:
01. War Of The Gods
02. Töck's Taunt - Loke's Treachery Part II
03. Destroyer Of The Universe
04. Slaves Of Fear
05. Live Without Regrets
06. The Last Stand Of Frej
07. For Victory Or Death
08. Wrath Of The Norsemen
09. A Beast Am I
10. Doom Over Dead Man
Spielzeit: 00:48:43

Line-Up:
Johan Hegg - Vocals
Olavi Mikkonen - Guitar
Johan Söderberg - Guitar
Ted Lundström - Bass
Fredrik Andersson - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
22.03.2011 | 14:08
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