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Cover von Amoral -- Decrowning
Band: Amoral Homepage  Metalnews nach 'Amoral' durchsuchenAmoral
Album:Decrowning
Genre:Death/Thrash Metal
Label:Spikefarm Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:11.11.05
CD kaufen:'Amoral - Decrowning' bei amazon.de kaufen
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"Technischer Death Metal nahe der Perfektion"

Die spinnen, die Finnen. Bereits im letzten Jahr debutierten AMORAL mit „Wound Creations“ mit einem Death-/Thrashmonster absolut allererster Sahne und bereits damals überschlugen sich die Kritiker förmlich, als hätten sie den Vertrag über die Umsatzbeteiligung von Spikefarm gleich mitgeschickt bekommen. Jetzt halte ich ihren aktuellen Streich „Decrowning“ in Händen und hab das Gefühl, ich steh endgültig im Wald - wie sie die Scheibe überhaupt noch jemals toppen wollen, ist mir schleierhaft...

Ohne übertreiben zu wollen (die Umsatzbeteiligung hat mir nämlich auch keiner angeboten) hat die Band sich in mal eben einem Jahr mit „Decrowning“ meiner Meinung nach mit das Beste im Sektor des technischen skandinavischen Death-Thrashs aus den Ärmeln geschüttelt, was seit langem auf den Markt geknallt wurde - atmosphärisch, mit massiv viel bis ins letzte Detail ausgetüfteltem Gitarrengefrickel und immer voll aufs Mett, dabei schneller, zum Teil aggressiver und sogar noch technischer als auf dem Vorgängeralbum, was die ganze Sache sogar noch eine Spur anspruchsvoller macht. Einzelne Songs hervorzuheben, wäre bei so vielen Tracks an der Grenze zur Perfektion fast schon unfair, fast jeder für sich ist ein kleines Meisterwerk und verfügt über diese gewisse Sache, nach der viele Bands vergeblich suchen (man achte nur mal auf das unfassbar groovige Abgehriff in „Drug Of Choice“, die rasante Filigranarbeit der Leadgitarre bei „Tiebreaker“, die einem bei „Control Cancer“ im Low-Tempo eine Melodie ins Ohr säuselt, wie sie selbst dem härtesten Metaller Tränen auf die Wangen zaubern könnte, den stampfenden Killer-Rhythmus von „Raptus“ oder den wunderschönen instrumentalen und sogar leicht märchenhaften Track „Ward“). Auf den Punkt gebracht: musikalische, technische sowie songschreiberische Meisterklasse, mit einigen US-amerikanischen Anleihen, im Großen und Ganzen aber doch sehr skandinavisch gehalten. An der einen oder anderen Stelle scheinen sogar Reminiszenzen an DEATH oder MESHUGGAH durch, AMORAL erschaffen dabei aber etwas völlig Eigenes und Einzigartiges. Eben AMORAL.

Dass durch den hohen Technikgrad und die vielen ausgetüftelten Breaks auch auf diesem Album wieder wie schon beim Vorgänger die im Ohr bleibenden Melodien fehlen ist Fakt, dafür bekommt man Virtuosität bis in die letzte Note. Einzig die Stimme wirkt zum Vorgänger etwas weniger fett produziert was aber nicht im Ansatz ausreicht, um den Eindruck der Scheibe wirklich zu schmälern. Ich weiß nicht, was man auf diesem Musikgebiet noch großartig besser machen könnte, aber vielleicht überraschen uns AMORAL auf ihrem nächsten Album ja wieder....


Trackliste:
01. Showdown
02. Lacrimal Gland
03. Decrowning
04. Tiebreaker
05. Drug Of Choice
06. Denial 101
07. Control Cancer
08. Raptus
09. Ward
10. Bleeder


Nadja Lemke [Sherry]
06.11.2005 | 02:35
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