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Album:Show Your Colors
Genre:Hard Rock, Power Metal
Label:Spinefarm Records
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:22.05.09
CD kaufen:'Amoral - Show Your Colors' bei amazon.de kaufen
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"Radikale Stilkorrektur"

Egal, wie offen man an die Sache rangeht und versucht sich in Toleranz zu flüchten: "Show Your Colors" ist ein Schuss in den Ofen. Bevor AMORAL sich dazu entschlossen haben, den finnischen Superstar-Gewinner Ari Koivunen ins Line-Up zu holen, haben sie drei Alben veröffentlicht. Die ersten Beiden, "Wound Creations" [ein kleiner Klassiker!] und "Decrowning", waren tolle melodische Death Metal-Alben, die durch leichte bis mittlere Progressivität und grandiose Spieltechnik überzeugen konnten. Das Drittwerk "Reptile Ride" ließ schon etwas nach, schielte dezent in Richtung metallischen Mainstream, war aber definitiv als AMORAL-Album identifizierbar. Und hier kommt wieder "Show Your Colors" ins Spiel...

Geblieben ist eigentlich nur die Tatsache, dass die Jungs gute bis sehr gute Musiker sind. Sonst bleibt alles anders. Man zockt heutzutage harten Power Metal mit großem [Hard] Rock-Appeal, der immer wieder an die Landsmänner von THUNDERSTONE erinnert, ohne an deren Qualität heranzureichen. Ausgerechnet Ari entpuppt sich als schwächstes Glied in der Kette. Der Typ mag vielleicht singen können, hat aber eine etwas dünne, quäkige und gewöhnungsbedürftige Stimme, die oftmals Mühe hat, gegen die Drum- und Gitarrenwände anzukommen. Man beachte das erbärmliche Gekrächze bei "A Shade Of Grey", bei dem AMORAL sehr kurz in die Vergangenheit schielen und ein paar Blastbeats servieren. Es tut fast schon weh, wie sehr sich die Finnen aus dem Fenster lehnen: Glatte, glitschige Songs wie "Year Of The Suckerpunch" [natürlich die erste Single] oder das nervige "Song For The Stubborn" dürften im metalbegeisterten Finnland definitiv sehr großes kommerzielles Potential haben, entbehren aber jeglicher Seele. Dazu kommen noch peinliche Lyrics wie in "Sex N' Satan" [inklusive lächerlichem Frauengestöhne gegen Ende] oder "Vivid", bei denen man dann den letzten Funken Sympathie für die Truppe zwangsläufig verliert.

Es ist schwer vorstellbar, dass viele AMORAL-Fans diesen Schritt nachvollziehen werden können. Die Finnen sind demnach komplett darauf angewiesen, sich eine neue Fanbasis zu erspielen. Das wird in ihrem Heimatland sicherlich gelingen, dürfte hierzulande aber ein schwieriges Unterfangen sein. "Show Your Colors" wird vielleicht ein paar Freunde finden, hätte aber niemals unter dem Namen AMORAL erscheinen dürfen.

Trackliste:
01. Random Words
02. Release
03. A Shade Of Grey
04. Year Of The Suckerpunch
05. Perfection Design
06. Sex N' Satan
07. Song For The Stubborn
08. Vivid
09. Gave Up Easy
10. Last October
11. Exit
Spielzeit: 00:44:40

Line-Up:
Ari Koivunen - Vocals
Ben Varon - Guitar
Silver Ots - Guitar
Pekka Johansson - Bass
Juhana Karlsson - Drums
Michael Siegl [nnnon]
16.05.2009 | 11:51
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