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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Amorphis -- Circle
Band: Amorphis Homepage Amorphis bei Facebook Metalnews nach 'Amorphis' durchsuchenAmorphis
Album:Circle
Genre:Dark Metal, Folk Metal, Progressive
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:19.04.13
CD kaufen:'Amorphis - Circle' bei amazon.de kaufen
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"Erneut eine runde Sache"

Schwierig, schwierig. Wie beginne ich dieses Review? Ich könnte natürlich schreiben, dass es AMORPHIS nach all den Klassealben der letzten Jahre endlich mal geschafft haben, eine Platte zu machen, die NICHT auf absoluten Weltklasseniveau rangiert. Aber Quatsch, denn das würde mir wohl eh kein Mensch glauben.

Dabei ist es eigentlich im Prinzip doch ganz einfach. Denn das Resultat spricht für sich. „Circle“, das bereits elfte Album der Band, ist ein weiteres Sahnestück in der Historie der finnischen Dark-Metaller geworden. Obwohl oder gerade weil sie nicht auf der Stelle treten und ständig neue Herausforderungen suchen. Ohne dabei irgend jemanden etwas vorgaukeln zu müssen. Einfach gesagt, bereits nach den ersten Takten von Songs wie zum Beispiel „The Wanderer“ kann man erkennen, dass AMORPHIS nach wie vor in der Lage sind, ihren eigenen Sound so dermaßen zielsicher auf ihre Hörerschaft loszulassen, dass einem fast Angst und Bange wird. Dabei haben die Mitstreiter von Bandkopf Esa Holopainen und Sänger Tomi Joutsen [ dessen Verpflichtung sich immer mehr zu einem Geniestreich entpuppt ] diesmal so manche Neuerung eingebaut. Da wäre zum einen das Cover, welches so gar nicht in die übliche Arbeitsweise passt. Dafür ist diesmal übrigens Tom Bates verantwortlich, dessen künstlerisches Geschick man ja bereits bei Bands wie BURY TOMORROW oder BLEED FROM WITHIN bewundern konnte. Desweiteren hat man im klangtechnischen Bereich mit keinem Geringeren als Produzentenikone Peter Tägtgren [ HYPOCRISY und PAIN ] gearbeitet. Und eben jener hat es dann auch geschafft, die unglaubliche Magie, die ohnehin von AMORPHIS-Songs auszugehen scheint, noch mehr in Szene zu setzen als es bisher der Fall war. Und überhaupt, die Songs an sich sind ohne Ausnahme mit einem Gütesiegel der Spitzenklasse zu versehen. Dabei beginnt „Shades Of Grey“ ohne Intro, dafür aber zunächst ein wenig sperrig. Doch spätestens beim Refrain sind alle möglichen Zweifel dahin. Es folgen mit „Mission“, „The Wanderer“ und dem folkig angehauchten „Narrow Path“ ein Dreierpack, der „Circle“ zu einer besten [ wenn nicht sogar zur besten ] AMORPHIS Platte überhaupt erscheinen lassen könnte. Auch im weiteren Verlauf lässt das Album nicht nach, sei es mit dem leicht progressiven „Into The Abyss“ oder dem etwas gefühlvolleren und noch eine Spur vielseitigeren Abschluss „A New Day“.

Der Kreis schliesst sich, und wenn AMORPHIS noch etwas dafür fehlte, dann war es ein Album wie dieses. Auch wenn es sicherlich Leute gibt, die sich nichts sehnlicher als ein „Tales From The Thousand Lakes“ Part II wünschen. Gebt euch einen Ruck. Der Schatten, über den ihr springen müsst, ist gar nicht so mächtig, wie ihr denkt. Hoffen wir mal, dass AMORPHIS uns noch lange erhalten bleiben. Solange sie allerdings Alben wie dieses hier raushauen, brauche ich mir wohl keine Sorgen zu machen.

Trackliste:
01. Shades Of Gray
02. Mission
03. The Wanderer
04. Narrow Path
05. Hopeless Days
06. Nightbird’s Song
07. Into The Abyss
08. Enchanted By The Moon
09. A New Day
Spielzeit: 00:46:24

Line-Up:
Tomi Joutsen - Vocals
Esa Holopainen - Guitar
Tomi Koivusaari - Guitar
Santeri Kallio - Keyboards
Niclas Etelävuori - Bass
Jan Rechberger - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
14.04.2013 | 12:45
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