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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Volle Befriedigung" | ||||||||||||||||||
| Es ist ein Leichtes, in diesen Jahren Fan der Finnen von AMORPHIS zu sein. Nicht genug, dass die Band seit dem Einstieg von Sänger Tomi Joutsen im Jahr 2006 nahezu im Jahresrhythmus hochwertige und einfallsreiche Alben veröffentlicht haben. Auch die mit dem Publikationskatalog korrespondierende Livepräsenz sucht ihresgleichen. Nach den beiden gelungenen Rückblicken in Form einer Live CD/DVD sowie der Neuaufnahmen von Songs der ersten drei Alben im letzten Jahr liegt nun mit “The Beginning Of Times” das neue Album vor. Ich habe ja inzwischen großes Vertrauen in AMORPHIS, laufen doch nahezu alle Alben der Band bei mir in großer Regelmäßigkeit rauf und runter. Also - bei so viel Vertrauen kann man es sich leisten - geht auch die erste Assoziation beim Betrachten des Himmelseis auf dem Cover des neuem Albums in eine etwas alberne Richtung: In George Battailes surrealistischem Roman “Die Geschichte vom Auge” entwickelt die Freundin des Erzählers eine abartige Vorliebe für allerlei eierförmige Objekte. Nun, misslungene Cover hin oder her, AMORPHIS können meinetwegen mit Edding beschmierte Rohlinge verkaufen (rund und weiß, versteht sich), die Band hätte noch immer Erfolg. Auch “The Beginning Of Times” wird daran zurecht nichts ändern. Die zwölf Songs des Albums beleben nicht nur die Growls wieder, die auf dem Vorgänger “Skyforger” fast ausgestorben waren. Um dem bei einer derart hohen Frequenz an Veröffentlichungen drohenden Vorwurf von Stagnation und Einfallslosigkeit vorzubeugen, veröffentlichen die Finnen im Jahr 2011 auch gleich eines ihrer wohl abwechslungsreichsten Alben. Von verspielt-melodischen, in Richtung NIGHTWISH nickenden Songs wie “Mermaid” (übrigens mit weiblichem Hintergrundgesang) bis zu um Metalriffs strukturierte Lieder wie “Crack In A Stone” reicht die Bandbreite. Und natürlich mit der spätestens seit dem letzten Album ebenso anzutreffenden progressiven Note, die diese diversen Stile gekonnt verbindet, wie etwa in “Three Words”. Neues gibt es übrigens auf diesem Album wieder zu entdecken. Trotz der Reminiszenzen an viele vergangene Werke, denn in einigen Stücken, wie dem Opener “Battle For Light”, hielten dezente Pagan-Elemente Einzug, was dem komplizierten Koordinatensystem, in dem man die Band verorten möchte, noch einige weitere Fixpunkte wie MOONSORROW und THYRFING hinzufügt. Ob man dies wirklich braucht, sei dahingestellt. Stillstand ist allerdings kein Vorwurf, den sich AMORPHIS anzuhören bräuchten. Kritik an diesem Album fällt schwer und letztlich können AMORHIS nur an sich selbst scheitern, denn neben der trotz Einfallsreichtum sich doch durch das Album ziehenden Wiederkehr des schon Bekannten fehlt ein richtiger Hit wie “House Of Sleep”. Wie gesagt, das kann kaum ein Vorwurf sein und jeder, der für eine der früheren Scheiben von AMORPHIS eine Vorliebe entwickelte, wird auch an dieser neuen Platte Befriedigung finden. Fazit Patrick „Border“ Franken [Wertung: 6/7]: Als Fan der ersten Stunde habe ich bei jeder AMORPHIS-Veröffentlichung über Monate hinweg regelrecht den Angstschweiß in der Visage kleben. Was passiert? Weichspül-Dudelei wie „Tuonela“ oder „Far From The Sun“, was der Band heute hoffentlich nicht mehr passiert, oder doch gewaltig druckvolles Riffing der Marke „Eclipse“? Nach dem ersten Durchgang von „The Beginning Of Times“ war der Angstschweiß zwar verdunstet, denn das Album hält viele wunderbar tretende Songs bereit, doch AMORPHIS sind musikalisch und vor allem melodisch betrachtet immer eine Band der Extreme. Gerade die melancholischen, romantischen Parts der neuen Scheibe wecken in mir – auch nach locker 50 Durchläufen – immer noch das schmale Grinsen mit dem „Ach... kommt schon, muss das jetzt SO kitschig sein?“-Zusatz in Gedanken. Andererseits muss man Frontmann Tomi Joutsen einfach lassen, dass er verdammt noch mal das Charisma und die nötige Stimme besitzt, diese Dinger authentisch zu transportieren. In diesem Moment ein lieblich-herzergreifender, leidender Schmachter und schon im nächsten Moment kommt das Tier in ihm heraus, das auf den letzten drei Scheiben diesen unvergleichlichen Druck ausgeübt hat. Gepaart natürlich mit den erstklassigen Monsterrhythmen und seiner Kollegen. Kurzum: alt Bewährtes trifft auf wiederentdeckte Härte, trifft auf schnulzige Momente, trifft auf AMORPHIS, die mit diesem neuen Meisterwerk wieder eine ganze Menge Fans hinzugewinnen werden - wohl oder übel auch wieder einmal die alten Hasen vor den Kopf stoßen. Drauf geschissen, diese Band kann's immer noch! Den weiblichen Gesang ignoriere ich jedoch in jedem Durchlauf konsequent. So. | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 6.5 / 7 Punkten
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Kommentar von: SB
Wertung: 6.5/7 | 08.06.2011 -- 20:20








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