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Band: Anaal Nathrakh Homepage Anaal Nathrakh bei Facebook Metalnews nach 'Anaal Nathrakh' durchsuchenAnaal Nathrakh
Album:In The Constellation Of The Black Widow
Genre:Black/Death Metal, Death Metal, Grindcore
Label:Candlelight Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:03.07.09
CD kaufen:'Anaal Nathrakh - In The Constellation Of The Black Widow' bei amazon.de kaufen
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"Bis zur Schmerzgrenze!"

Mein lieber Scholli! Auch auf ihrem inzwischen fünften Album machen ANAAL NATHRAKH keinerlei Gefangene und holzen sich mit einer Aggressivität durch das neue Material, dass einem Hören und Sehen vergeht, während auf „In The Constellation Of The Black Widow“ auch der Ideenreichtum keineswegs zu kurz kommt.

Wenig überraschend dürfte jedoch sein, dass sich der neue Silberling nicht allzu weit von den jüngeren Werken – „Eschaton“ und „Hell Is Empty And All The Devils Are Here“ – befindet, denn die beiden Briten haben längst ihre eigene Nische gefunden. Warum also ändern, was bestens funktioniert? Eben. Dafür loten ANAAL NATHRAKH gewohnt rotzig und brutal diese Nische aus, sodass „In The Constellation Of The Black Widow“ alles andere als ein lauer Aufguss der Vorgänger ist. Allein schon das Titelstück zeigt wieder einmal die schier unglaubliche und nahezu unmenschliche Gesangsleistung von Dave Hunt [BENEDICTION], der von verzerrten Schreien und Grunzen bis über Flüstern und Frognoise hin zu Krächzen und epischem Klargesang alles auf dem Kasten hat und dies exzellent und songdienlich einbringt. Natürlich wird größtenteils wieder das Gaspedal bis zum Anschlag durchgetreten, aber kurze Einsprengsel, verlangsamte Passagen [„The Unbearable Filth Of The Soul“] und groovende Riffs lockern das Ganze geschickt auf. Dabei sind die einzelnen Komponenten, nämlich Grindcore, Death Metal, einige Black-Metal- und Punk-Einflüsse, an sich gar nicht mal so furchtbar originell, aber bei ANAAL NATHRAKH macht es schlichtweg die originelle Mischung, sodass ein fieser, klebriger, pechschwarzer Hassbatzen entsteht, der seinesgleichen sucht. Außerdem macht sich im Gegensatz zu vielen Bands, die von Album zu Album eher langsamer werden, auf „In The Constellation Of The Black Widow“ das Gefühl breit, dass die Briten eher noch extremer und etwas schneller geworden sind, sich also stets ganz kalkuliert haarscharf entlang der musikalischen Schmerzgrenze bewegen und dies voll auszuschöpfen wissen. „More Of Fire Than Blood“, „Oil On The Sores Of Lepers“ sowie „The Lucifer Effect“ sind die kleinen Hits des Albums, während überhaupt auf allen Songs ein unglaublich hohes Niveau gehalten werden kann, sodass es keine Qualitätsschwankungen gibt. Dazu gehört auch die Neueinspielung von „Satanarchist“ – vom „Total Fucking Necro“-Demo –, die sich ausgezeichnet in das neue Material einfügt.

Und fertig ist eine Überfliegerscheibe einer einzigartigen Band, die sich stets auf einer Gratwanderung der Extreme befindet, jede Menge Charisma hat, trotz der hohen Geschwindigkeit mit viel Abwechslung aufwartet und dabei hochklassige Songs schreibt, die einen völlig umblasen. Dabei kommt „In The Constellation Of The Black Widow“ zwar nicht ganz an das übermächtige „Eschaton“ heran, befindet sich aber zusammen mit „Hell Is Empty And All The Devils Are Here“ in bester Gesellschaft ganz vorne mit dabei. Und wenn eine Band am Tag der Apokalypse aufspielen wird, dann wohl ohne Frage ANAAL NATHRAKH. Großartig!

Trackliste:
01. In The Constellation Of The Black Widow
02. I Am The Wrath Of Gods And The Desolation Of The Earth Music
03. More Of Fire Than Blood
04. The Unbearable Filth Of The Soul
05. Terror In The Mind Of God
06. So Be It
07. The Lucifer Effect
08. Oil Upon The Sores Of Lepers
09. Satanarchist
10. Blood Eagles Carved On The Backs Of Innocents
Spielzeit: 00:34:35

Line-Up:
V.I.T.R.I.O.L. [Dave Hunt] – Vocals
Irrumator [Mick Kenney] – Guitars, Bass, Drums, Programming
Alexander Eitner [soulsatzero]
26.06.2009 | 16:55
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