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Band: Anathema Homepage Anathema bei Facebook Metalnews nach 'Anathema' durchsuchenAnathema
Album:Distant Satellites
Genre:Alternative, Atmospheric Rock, Progressive
Label:KScope Music
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:06.06.14
CD kaufen:'Anathema - Distant Satellites' bei amazon.de kaufen
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"Leichter Abwärtstrend"

Zwar hat sich der Stil von ANATHEMA – vergleicht man deren beide ersten Alben in diesem Jahrtausend, also die zwei letzten vor der „Zwangspause“, mit den beiden nach dieser Zeit veröffentlichten – nicht mehr so stark geändert, wie davor, aber sie konnten ihren Sound zuletzt noch mehr verfeinern und sind so der eigenen Vorstellung eines perfekten Albums wieder ein Stück näher gekommen. Und tatsächlich mutete „Weather Systems“, der direkte Vorgänger von „Distant Satellites“, der – hoppladihopp – auch schon wieder zwei Jahre alt ist, wie das perfekte Album an. Die Briten waren endgültig ganz oben angekommen.

Man war schon überrascht, wie es ANATHEMA immer wieder gelang, extrem starken Alben stets ein noch besseres folgen zu lassen, aber es war auch klar, dass es nahezu unmöglich werden würde, „Weather Systems“ auch noch zu toppen. Und siehe da, mit „Distant Satellites“ zeigt die Kurve tatsächlich zum ersten Mal seit einer halben Ewigkeit zumindest ein Stück weit nach unten. Dabei sind die Änderungen – wie eingangs erwähnt – wirklich nur marginal, aber es scheint fast so, als hätte das britische Sextett ihre besten Songideen bereits auf dem Vorgänger aufgebraucht. Songs wie „Dusk [Dark Is Descending]“ oder „You're Not Alone“ sind zwar sicher nicht schlecht, können dem Vergleich mit den „Weather Systems“-Songs aber nur sehr bedingt standhalten. Da wissen die Balladen „Ariel“ und „Anathema“, sowie der recht ungewöhnliche Titelsong und das Auftaktdoppel, bestehend aus „Part 1“ und „Part 2“ von „The Lost Song“ deutlich mehr zu überzeugen – „Part 2“ einmal mehr mit der hinreißenden Lee Douglas in der Hauptrolle. Klar, mit der selben „Idee“ hatte man auch den Vorgänger begonnen, aber das will man der Band ja nun wirklich nicht zum Vorwurf machen. Aber noch mal zurück zum Titelsong und dem zuvor schon erwähnten „You're Not Alone“, denn diese sorgen – wie auch das abschließende „Take Shelter“ – für die auffälligste Neuerung im ANATHEMA-Sound: Die Brüder Cavanagh und ihre Mitstreiter haben das Stilmittel Elektronik für sich entdeckt und lassen in jenen Songs ein paar hektisch zuckende und bitzelnde Beats von der Leine, die man so zwar nicht unbedingt erwarten konnte, die sich aber – und das sei hier ausdrücklich erwähnt – hervorragend in den Gesamtsound einfügen.

Wo ANATHEMA drauf steht, da ist auch ANATHEMA drin. An dieser grundlegenden Formel ändert sich auch mit Distant Satellites“ nichts, allerdings gelingt es den fünf Herren und der Dame dieses Mal nicht ganz, das Niveau des wirklich überragenden Vorgängers zu halten. Nichtsdestotrotz ist „Distant Satellites“ kein Makel in der äußerst starken Diskographie der Band, sondern immer noch ein wirklich sehr gutes Album, von dem große Teile von ähnlich gelagerten Bands sich wünschten, jemals auch nur etwas annähernd Hörenswertes veröffentlichen zu können.

Trackliste:
01. The Lost Song Part 1
02. The Lost Song Part 2
03. Dusk [Dark Is Descending]
04. Ariel
05. The Lost Song Part 3
06. Anathema
07. You're Not Alone
08. Firelight
09. Distant Satellites
10. Take Shelter
Spielzeit: 00:56:50

Line-Up:
Vincent Cavanagh - Vocals, Guitars
John Douglas - Keyboards, Drums
Daniel Cavanagh - Pianos, Guitars, Vocals
Lee Douglas - Vocals
Jamie Cavanagh - Bass
Daniel Cardoso - Drums
Timo Beisel [kaamos]
29.06.2014 | 22:40
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