.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Ancestors
CD Review: Ancestors - In Dreams And Time

Ancestors
In Dreams And Time


Doom Metal, Psychedelic, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Das Tor"
CD Review: Ancestors - Invisble White [EP]

Ancestors
Invisble White [EP]


Folk, Post Rock
3.5 von 7 Punkten
"Das Experiment"
Mehr aus den Genres
CD Review: Selim Lemouchi & His Enemies - Mens Animus Corpus

Selim Lemouchi & His Enemies
Mens Animus Corpus


Hard Rock, Psychedelic, Retro Rock
5 von 7 Punkten
"Anders als THE DEVIL'S BLOOD - nicht schlechter!"
CD Review: Steel Mill - Jewels Of The Forest [Green Eyed God Plus]

Steel Mill
Jewels Of The Forest [Green Eyed God Plus]


Blues / Bluesrock, Folk, Progressive
Keine Wertung
"Rostfreie Stahlmüller!"
CD Review: The Winchester Club - Negative Liberty

The Winchester Club
Negative Liberty


Instrumental, Post Rock
5 von 7 Punkten
"Nachdenklicher Post Rock, Teil 2"
CD Review: Lonely Kamel - Shit City

Lonely Kamel
Shit City


Retro Rock, Southern Rock, Stoner Rock
4 von 7 Punkten
"Woodstock lässt grüßen"
CD Review: Solace - 13

Solace
13


Doom Metal
4 von 7 Punkten
"Solace, die schon einige Jahre existieren und aus Mitgliedern der Band Godspeed... [mehr]"
CD Review: 1349 - Massive Cauldron of Chaos

1349
Massive Cauldron of Chaos


Avantgarde, Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Die Konkurrenz ist zu groß"
CD Review: Nightbringer - Ego Dominus Tuus

Nightbringer
Ego Dominus Tuus


Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Okkulter Monolith!"
CD Review: Nicke Borg Homeland - Ruins Of A Riot

Nicke Borg Homeland
Ruins Of A Riot


Pop, Rock
3 von 7 Punkten
"Langweilig!"
CD Review: Zodiac - Sonic Child

Zodiac
Sonic Child


Retro Rock
3 von 7 Punkten
"Uninspiriertes Geplätscher"
CD Review: Krieg - Transient

Krieg
Transient


Avantgarde, Black Metal, Crust
5.5 von 7 Punkten
"Heimatlosigkeit der Städte"
Cover von Ancestors -- Of Sound Mind
Band: Ancestors Homepage Ancestors bei MySpace.com Metalnews nach 'Ancestors' durchsuchenAncestors
Album:Of Sound Mind
Genre:Doom Metal, Stoner Rock
Label:Tee Pee Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:06.10.09
Share:

"Das FETZT!"

Lange bitten ließen sie sich wahrlich nicht. Die sonnengereiften Doom-Früchte Kaliforniers namens ANCESTORS sind in ihren offensichtlichen Bestrebungen, einer der interessantesten Genre-Vertreter zu werden, sogar noch weiter gegangen, als man es anfangs für möglich hielt. Aus dem von THE MARS VOLTA bekannten Infra Sonic Sound Studio dröhnt mit Unterstützung von einigen Gastmusikern aus Los Angeles ein beispielloses Monumental-Werk, das seinen Platz in die Top-Liste erst zaghaft, aber dann mit ordentlichem Nachdruck [lies: mehreren Repeat-Sessions] verdient hat.

Auch wenn die Meute schon seit ihrem Debüt "Neptune With Fire" dafür bekannt ist, keine kurzen, knackig auf den Punkt kommenden Brecher vom Zaun zu lassen, wirkt der Ausflug in die Seelenlandschaft der Musiker dieses Mal noch erdrückender, schöner sowie handwerklich noch hervorragender umgesetzt. Einen Anteil an diesem Eindruck dürfte sicherlich daran liegen, dass der Einstand von der Band als Demo gedacht und aufgenommen wurde, ihr Label es aber aufgrund der schieren Klasse des Materials dennoch im Album-Format herausgebracht hat. Hier klingt alles wie an seinem Platz - von den nebelverhangenen, erdigst wummernden Gitarren-Säulen bis hin zur stets im Hintergrund tönenden Orgel, welcher dem sowieso schon in Massen vorhandenen Retro-Stil von "Of Sound Mind" die Krone aufsetzt. Von neumodernen Schwuchteleien wie dem Loudness War zum Glück keine Spur.

Wenn KING CRIMSON in ihrer Blütezeit mit NEUROSIS, PINK FLOYD, DEEP PURPLE als auch HAWKWIND Mitglieder geteilt hätten, wäre wahrscheinlich so etwas wie dieser 70minütige Trip dabei herausgekommen. Wie es auch schon beim Vorgänger der Fall war, versteht sich ANCESTORS' Zweitling eher als Instrumental-Platte, deren mit Text belegten Abschnitte den Ottonormal-Hörer als eine Art Abstützhilfe dienen. Die kurzen, meist auf Synthie-Spielereien basierenden Zwischenstücke außer Acht gelassen, nimmt sich das Album sehr viel Zeit, um aufzubauen. Wo es in "Mother Animal" sowie "Bounty of Age" einen langen, schon Jam-Charakter annehmenden Mittelteil mit mitschwingendem, dramatischen Überton ist, legt "The Trial" ein elfminütiges Intro vor das erste gesungene Wort ein. "The Ambrose Law" setzt auf konventionellere Song-Strukturen, verzichtet jedoch genauso wenig auf die ausufernden, psychedelischen Orgien, welche der gesamten Scheibe das gewisse Etwas verpasst.

Es bedarf sicherlich Geduld, um "Of Sound Mind" in seiner Gesamtheit vorverdauen zu können, keine Frage. Lohnend ist das Unterfangen allemal, nach geschmacklichen Vorlieben halten ANCESTORS bei ihrer Fan-Schar auch gar nicht wirklich Ausschau. Schließlich erreicht gute Musik immer ihr Publikum.

Trackliste:
1. From Nothing
2. Mother Animal
3. Not The Last Return
4. Bounty Of Age
5. A Friend
6. The Trial
7. Challenging
8. The Ambrose Law
Spielzeit: 01:11:45

Line-Up:
Justin Maranga - Gesang, Gitarre
Nick Long - Bass, Gesang
Brandon Pierce - Schlagzeug
Chico Foley - Synthesizer, Gesang
J. Christopher Watkins - Orgel, Gesang
Michael Bambas [Micha]
31.10.2009 | 11:34
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin