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Cover von Andi Deris & The Bad Bankers -- Million Dollar Haircuts On Ten Cent Heads
Band: Andi Deris & The Bad Bankers Homepage  Metalnews nach 'Andi Deris & The Bad Bankers' durchsuchenAndi Deris & The Bad Bankers
Album:Million Dollar Haircuts On Ten Cent Heads
Genre:Heavy Metal, Rock
Label:earMusic
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:22.11.13
CD kaufen:'Andi Deris & The Bad Bankers - Million Dollar Haircuts On Ten Cent Heads' bei amazon.de kaufen
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"Warnung vor teuren Frisuren"

Das erste Soloalbum von HELLOWEEN-Sänger Andi Deris seit vierzehn Jahren steht an. Obwohl, als Soloalbum kann und darf man „Million Dollar Haircuts On Ten Cent Heads“ eigentlich gar nicht anpreisen, denn seine Begleitband THE BAD BANKERS sind mehr als einfach nur Statisten. Die Jungspunde aus Andis Wahlheimat Teneriffa verstehen es ausgezeichnet, den Ideen ihres Chefs ein musikalisches Gesicht zu geben.

Doch der Reihe nach. Andi Deris hat etwas zu sagen, er singt nicht über belangloses Zeug. Nein, er widmet sich wesentlich ernsteren Themen, vorrangig rechnet er mit den Banken, Managern und Politikern ab. Wie die meisten von uns hat er seine Stinklaune [mehr noch, er ist echt angepisst], wenn es um die genannten Spezies geht. Und er tut seine Meinung in lyrischer Form kund. Allerdings bedient er sich dabei einer gehörigen Portion Galgenhumor und nimmt aus dem Album damit ein wenig den Miesepeter-Effekt heraus. Natürlich sind essenziell seine musikalischen Fußspuren der letzten zweieinhalb Dekaden zu erkennen. Sei es PINK CREAM 69, wie etwa in dem straighten Hardrocker „Don't Listen To The Radio [TWOTW 1938]“, bei dem es inhaltlich um das sensationelle Radiohörspiel von 1938 geht, in dem Orson Wells die amerikanische Gesellschaft einst schier in Panik versetzte. Oder nehmen wir die epische Hymne „Enamoria“, bei der man wohl noch am ehesten erkennt, bei welcher Band Herr Deris hauptberuflich tätig ist. Im Prinzip für jeden etwas dabei. Vom spürbar modernen Auftakt „Cock“ bis zur Akustikballade „I Sing Myself Away“ am Ende.

Man merkt dem Album von A bis Z eine gewisse Leichtigkeit an. Natürlich ist dieses Projekt nicht unter einem enormen Erfolgsdruck entstanden und Andi gibt sich genug Freiraum, um seine künstlerische Vielfalt optimal zur Geltung zu bringen, die nicht ohne weiteres in vorhersehbare Schubladen passt. Noch dazu mit einer jungen, frischen Combo im Rückraum und einem knappen Dutzend durchweg richtig guten, abwechslungsreichen Songs. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Es wäre echt schade, wenn wir es hier mit einer kulturellen Eintagsfliege zu tun hätten.

Trackliste:

01. Cock
02. Will We Ever Change
03. Banker’s Delight [DOA]
04. Blind
05. Don’t Listen To The Radio [TWOTW 1938]
06. Who Am I
07. Must Be Dreaming
08. The Last Days Of Rain
09. Enamoria
10. This Could Go On Forever
11. I Sing Myself Away
Spielzeit: 00:43:50

Line-Up:
Andi Deris - Bad Vocals, Bad Guitar
Jezoar Marrero - Bad Bass
Nico Martin - Bad Guitars
Nasim Lopez Palacios - Bad Drums
Frank Wilkens [Fränky]
23.11.2013 | 17:39
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