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CD Review: Angmar - Zurück In Die Unterwelt

Angmar
Zurück In Die Unterwelt


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Cover von Angmar -- Zurück in die Unterwelt
Band: Angmar Homepage Angmar bei Facebook Metalnews nach 'Angmar' durchsuchenAngmar
Album:Zurück in die Unterwelt
Genre:Ambient, Black Metal
Label:Ketzer Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.11.09
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"Der Herr des Black Metals"

Franzosen sind ja eher dafür bekannt, sehr verspielten und experimentellen Black Metal zu spielen. Sich an umliegenden Genres zu bereichern und Blues oder Rock-Anleihen in ihre Musik einzuarbeiten. Ganz anders dagegen sind ANGMAR aus der Normandie. Sie spielen keinen über-produzierten Black Metal, mit glatt gebügelten Melodieläufen und bis zur Unkenntlichkeit zermixten Gesangsspuren. Das 2002 gegründete Trio ANGMAR bekennt sich zu seinen Wurzeln.

Hemreich, Welkin und Fog wählten das Schwarzmetall als Grundlage für ihre Interpretation dessen, was man damit erreichen und ausdrücken kann. Sie legen all ihre Gefühle hinein und kreieren somit Musik, welche nicht vor Wut kocht oder vor Welthass schreit; sie geben vielmehr ihren Seelen ein Ventil. Eine Atmosphäre ähnlich der SLAGMAURs, nur sentimentaler und gefühlvoller, eine Unruhe nahe der SÓLSTFIRs, nur roher. Dazu eine Morbidität an der Grenze zu SKITLIV, jedoch fernab jeder Geisteskrankheit. ANGMAR erschaffen Melodien, welche berühren, Taktwechsel, die bewegen, und Gesangseinlagen, die mitreißen. ANGMARs Stücke haben keine definite Länge, sie gehen schlichtweg so lang, wie sie eben müssen, um alles auszudrücken, was sie dem Hörer sagen wollen. Keine fünf Minuten, weil ein Black Metal Song mit dieser Zeit gut auskommt, keine zwei Minuten, weil man eine Hochgeschwindigkeits-Nummer einbauen will. Die Songs können zwischen zehn, sechs oder 20 Minuten lang sein, gerade so lang, bis jeder musikalische Gedanke zu dem Thema umgesetzt wurde. Songs voller Tempi-Wechsel, Takt-Wechsel, verschiedenen Gesängen, Stimmungen und Intentionen. Eine Achterbahn der Gefühle, welche einen sieben Titel lang, eine Stunde und zehn Minuten, durch das Chaos führt, was wir unsere Gedanken nennen. Zwischen harmonischen und treibenden Riffs, Blastbeat-Auschweifungen und bluesigen Drums, aber alles im Rahmen des puristischen Black Metals gehalten. Die Gitarren klingen kalt, die Stimmen kratzig bis mystisch-folkig und unsagbar abwechslungsreich. Ein kleines Meisterwerk mit epischer Qualität.

„Zurück in die Unterwelt“ ist ANGMARs zweites Full-Length. Der Bandname stammt übrigens aus den Werken Tolkiens und bezeichnet das dunkle Königreich des Nordens und so klingt es auch; es frisst sich in einen hinein und berührt tief. Musik, die lebt und einen selbst leben lässt. Wohl keine Scheibe, welche massenkompatibel ist, aber wenn sie wenigstens ein paar Hörer berührt, hat sie schon alles erreicht.

Trackliste:
1. Zurück in die Unterwelt
2. Stabat Mater
3. Perdition
4. Unborn Of The Ancient Times
5. 13ème Rêve
6. Asthénie
7. Lachrimae Mundi
Spielzeit: 01:08:37

Line-Up:
Hemreich - Gitarren, Gesang, Piano
Welkin - Bass, Gesang
Fog - Schlagzeug, Gesang
Tobias Naumann [Necrologue]
24.12.2009 | 16:57
Kommentare
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