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Cover von Angra -- Aqua
Band: Angra Homepage Angra bei Facebook Metalnews nach 'Angra' durchsuchenAngra
Album:Aqua
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:Steamhammer
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:24.09.10
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"Power-Plüsch vom Zuckerhut"

Vier Jahre sind ins Land gegangen, seit die Metal-Gemeinde zuletzt mit einem Album des brasilianischen Melodic Metal-Aushängeschilds ANGRA beglückt wurde. 2010 ist es endlich wieder soweit, denn mit „Aqua“ erscheint Studio-Platte Nummer acht.

“Lyrics – wasted time between solos“ - mit diesem markigen Spruch versuchte der renommierte Gitarrenhersteller Gibson einst in einschlägig bekannten Musikzeitschriften, angehende Saitenhexer für sich zu begeistern. Während die Herren von ANGRA ihre Instrumente vermutlich an anderer Stelle beziehen legt schon das eröffnende „Arising Thunder“ nahe, dass die Band zumindest ihre Songs nach einem ähnlichen Credo schreibt, wie es von der traditionsreichen Gitarrenschmiede propagiert wird: Hier spielt der Gesang ganz offensichtlich eine untergeordnete Rolle und die Leadgitarre steht klar im Mittelpunkt, was in minutenlangen Soli von Chef-Frickler Loureiro resultiert. Natürlich ist das Gitarrensolo auch auf diesem Album nicht permanent derart weit im Vordergrund, dennoch dürften insbesondere Fans versierter Saitenakrobatik an „Aqua“ ihre Freude haben. Balladen wie das an Kitsch kaum zu übertreffende „Lease Of Life“ und auch das triefende „Spirit Of The Air“ sind wie immer schwer genießbar und überhaupt wird das Album gegen Ende etwas seicht, aber glücklicherweise wird derartiges Liedgut mit großartigen Nummern wie „The Rage Of The Waters“ aufgewogen, in denen Frontmann Edu Falaschi durch tolle Gesangslinien glänzt. Auch die Produktion von "Aqua" ist ein zweischneidiges Schwert: Einerseits überzeugt das Album von der ersten Minute an durch präsenten Gesang und einen Leadgitarren-Sound zum Niederknien, andererseits macht das Klangbild einen unangenehm sterilen Eindruck, was in einer vergleichsweise schwachen Rhythmussektion resultiert – so wird den an sich fetten Riffs oftmals eine Menge Druck genommen.

Wer sich vom oftmals kitschigen Äußeren der Songs auf „Aqua“ nicht abschrecken lässt und bereit ist, hinter die plüschige Fassade zu blicken, wird mit einem oftmals vielschichtigen, technisch brillanten Melodic Metal-Album belohnt, das allerdings etwas mehr Metal hätte vertragen können.

Trackliste:
01. Viderunt Te Aquae
02. Arising Thunder
03. Awake From Darkness
04. Lease Of Life
05. The Rage Of The Waters
06. Spirit Of The Air
07. Hollow
08. A Monster In Her Eyes
09. Weakness Of A Man
10. Ashes
Spielzeit: 00:49:22

Line-Up:
Edu Falaschi - Vocals
Kiko Loureiro - Guitar
Rafael Bittencourt - Guitar
Felipe Andreoli - Bass
Ricardo Confessori - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
07.10.2010 | 23:31
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