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Cover von Anima -- Enter The Killzone
Band: Anima Homepage Anima bei Facebook Metalnews nach 'Anima' durchsuchenAnima
Album:Enter The Killzone
Genre:Death Metal, Deathcore, Grindcore
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:26.02.10
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"In Fahrwasser der Großen"

Mit "Enter The Killzone" schlagen die aus dem Osten der Republik stammenden ANIMA zum zweiten Streich. Nach dem hochgelobten Debut "The Daily Grind" [2007] sind die Erwartungen an das neue Brett natürlich recht hoch, zumal derzeit viele neue Deathcore-Bands ihre Scheiben auf den Markt werfen, so dass die Gefahr recht hoch ist, in dem Wust an Veröffentlichungen schlichtweg unterzugehen. Die relativ jungen ANIMA müssen sich demnach an hohen Maßstäben messen lassen.

War der Erstling "The Daily Grind" noch recht schnörkelos und gradlinig, so fällt zunächst auf, dass ANIMA auf "Enter The Killzone" einige Experimente gewagt haben. So scheut man sich nicht vor einem Instrumentalstück ["Black Night"] welches mit Sparch-Sequenzen aus einem Horrofilm unterlegt wurde. Das diese Idee nicht neu ist zeigten unlängst SUICIDE SILENCE mit ihrem Song "...And Then She Bled" [vom Album "No Time To Bleed"]. Allerdings machen derartige Spielereien ebenso viel Spaß wie der orchestrale Anfang von "I Am Sick I Want To Kill". Auch dies kennt man bereits von Bands wie BEHEMOTH oder DIMMU BORGIR, jedoch tut dies dem Album keinen Schaden, da dererlei Extras dem Album zur Abwechlung innerhalb der Songs verhelfen. Und leider ist diese bei ANIMA streckenweise auch nötig, Zwar prügeln sich die fünf Jungs technisch versiert und auf hohem Niveau durch "Enter The Killzone", allerdings fehlt hier stellenweise einfach das gewisse Etwas, um dem Album das Prädikat "knallt wie Zucker" auszustellen. Ohne wenn und aber hat die Band hier ein lupenreines Deathcore-Album vorgelegt, nicht weniger als das, aber leider auch nicht mehr. Positiv fällt der abwechslungsreiche Gesang auf, der sich durch alle Sparten keift, growlt und shoutet. Und ebenso erstaunlich ist bereits erwähnte Spielfähigkeit der Instrumentenknechte. Aber dennoch erzeugen ANIMA leider nur stellenweise den Spaß- und Energiefaktor, den andere Bands aus dem Genre zu erschaffen vermögen.

Ein solides Album von einer guten Band und sicher auch über dem Durchschnitt der Veröffentlichungen aus diesem Bereich. Aber trotzdem erspielen sich ANIMA mit "Enter The Killzone" keinen Platz in der ersten Liga. Man hört der Band ihr Potential definitv an, aber leider kann sie dieses nicht ausreizen, so dass sie auf kommenden Touren wohl eher den Opener als den Headliner abgeben werden.

Trackliste:
01. Intro
02. Incarceration
03 . Loner's Reflection
04 . Cu[n]t & Twist
05 . The Man Eater
06 . Carnage Provoked
07 . Black Night
08 . The Omnipotent Torture King
09 . Welcome to Our Killzone
10 . Necromantica
11 . I Am Sick I Want to Kill
12 . XXXIII
Spielzeit: 00:40:43

Line-Up:
Robert Horn: Vocals
Justin Schüler: Bass
Steven Holl: Guitar
André Steinmann: Guitar
Benjamin Kühnemund: Drums
Andy W. [trapjaw]
12.02.2010 | 00:19
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