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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
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"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
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"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Organischer Rückschritt" | ||||||||||||||||||
| Seit dem aufregenden, wundertollen Debütalbum „Animal As Leaders” [2009], eigentlich ein Soloalbum von Gitarrist Tosin Abasi, hat sich einiges getan: ANIMAL AS LEADERS sind inzwischen eine richtige Band geworden, die munter um den Globus tourt [und u.a. schon mit so unterschiedlichen Truppen wie den DEFTONES, UNDERØATH, THE DILLINGER ESCAPE PLAN, THE FACELESS, THURDAY, BETWEEN THE BURIED AND ME, DECAPITATED oder DREDG gespielt hat] und sogar Gitarrenhexer Steve Vai zu Lobeshymnen animiert. Den Begriff „Hype” in den Mund zu nehmen ist [noch] nicht unbedingt angebracht, aber es ist schon beeindruckend, was die Band als reiner Instrumental-Act bisher erreicht hat. Während der Vorgänger das Geisteskind von Tosin und PERIPHERY-Gitarrist Misha Mansoor, der produzierte, die Keyboards einspielte und die Drums programmierte, darstellt, hat sich nun ein festes Line-Up gebildet, das neben Tosin aus dem zweiten Gitarristen Javier Reyes und Drummer Navene Koperweis [ex-ANIMOSITY, FLESHWROUGHT] besteht. Koperweis fungierte außerdem als Produzent und verpasste „Weightless” einen sehr organischen Sound, der allerdings gerade im Gitarrenbereich nicht ganz so fett wie auf dem Vorgänger ausgefallen ist. Dass die Drums dieses Mal von einem Drummer aus Fleisch und Blut eingespielt wurden, macht sich definitiv positiv bemerkbar, zumal Navene seit jeher ein verdammt begnadetes Bürschen ist. Stilistisch hat sich nicht viel verändert: Es regieren immer noch djentige Gitarren [beide Gitarristen spielen achtsaitige Klampfen], sphärische Elektro-Spielereien, schwebende Ambient-Parts und progressives Gefrickel, das immer wieder in Jazz/Fusion-Gefilde abdriftet und somit nicht selten wie eine Mischung aus CYNIC und MESHUGGAH wirkt. Allerdings präsentiert sich „Weightless” deutlich sperriger als der Vorgänger, obwohl ANIMALS AS LEADERS nicht mehr ganz so saftig wie anno 2009 zu Werke gehen. „Weightless” mag insgesamt homogener [und dadurch leider auch gleichförmiger] als der Vorgänger sein, hat aber einfach nicht die Durchschlagskraft und den Überraschungsmoment, so dass das Teil ideenärmer als das Debüt daherkommt – ohne allerdings qualitativ allzu sehr abzufallen. Ruhigere Songs wie „Do Not Go Gently”, „Isolated Incidents” und „Cylindrical Sea” sind schlichtweg grandios, aber manchmal hat sich im Laufe der knapp 47 Minuten Spielzeit doch etwas Leerlauf eingeschlichen. Erst kurz vor Schluss hauen ANIMALS AS LEADERS mit „To Lead You To An Overwhelming Question” einen richtig harten, frickeligen Brecher raus, der für Maulsperre sorgt. Warum gibt es nicht mehr solche Songs auf „Weightless”? Das Zweitwerk von ANIMALS AS LEADERS ist insgesamt keine Enttäuschung, kann aber nicht ganz mit dem grandiosen Debüt mithalten – trotz der echten Drums. Es mag sein, dass ANIMALS AS LEADERS als Musiker nochmal ein Stück besser geworden sind, doch als Songwriter ist das Maximum an Können definitiv noch nicht erreicht. Im Gegenteil, hier muss man „Weightless” leider als Rückschritt werten. Trotzdem sollte jeder Anhänger des Debüts hier zumindest reinhören. | ||||||||||||||||||
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