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CD Review: Annihilator - Live At Masters Of Rock [CD+DVD]

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Album:Annihilator
Genre:Thrash Metal
Label:Earache
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:21.05.10
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"Metal nach Zahlen"

Nachdem das einzig Interessante am letzten ANNIHILATOR-Album „Metal“ die zahlreichen hochkarätigen Gastauftritte diverser Größen des Genres waren, versucht es Bandkopf Jeff Waters anno 2010 wieder auf eigene Faust. Das Resultat sind ein Vertrag mit Earache sowie das schlicht „Annihilator“ betitelte neue Album.

Bei einer Platte, die schlicht den Bandnamen trägt, möchte man erwarten, dass hier alle stilbildenden Elemente, die den Sound der Truppe prägen, besonders deutlich vorhanden sind - das ist im Falle von „Annihilator“ zwar gegeben, aber nicht unbedingt zu begrüßen, denn: Wo ANNIHILATOR drauf steht, ist Jeff Waters drin. Natürlich ist es nicht zu bestreiten, dass der Mann einer der schnellsten, präzisesten und überhaupt fähigsten Saitenhexer diesseits der Höllenpforte ist, allerdings weiß das mittlerweile auch jeder, weshalb der Gute das eigentlich auch nicht mehr zu beweisen braucht. Dennoch lässt Mr. Waters auch diesmal wieder keine Gelegenheit aus, sein Können unter Beweis zu stellen – egal, ob songdienlich oder nicht. So setzt beispielsweise der Opener „The Trend“ mit einem ausladenden Instrumentalteil ein, in dem der Bandchef gleich mehrfach alle Geschwindigkeitsrekorde bricht und selbst die ansonsten unverschämt groovende PANTERA-Hommage „Payback“ wird von einem unpassenden und absolut aus dem Zusammenhang gerissenen Soloteil samt mehrstimmiger Tapping-Eskapade durchbrochen. Auch ansonsten leidet diese CD leider an den gleichen Schwächen wie eigentlich so ziemlich jedes ANNIHILATOR-Album seit „Alice In Hell“: Zwar wartet die Scheibe wie jede Platte der Kanadier mit einer Vielzahl an durchaus brauchbaren Riffs und zweifelsohne atemberaubender Gitarrenarbeit auf, allerdings sind all diese Bauteile derart lieblos zusammengestückelt, dass sämtliche Songs absolut vorhersehbar sind und sich wie „Metal nach Zahlen“ anfühlen. Obendrein ist Dave Padden immer noch kein besonders aufregender Sänger, wird im Studio von diversen Effekten unterstütz und hat leider eine absolut charakterlose Stimme: In den viel zu oft auftretenden Pop-Refrains à la „Nowhere To Go“ klingt er nichts sagend, für die aggressiven Parts zu brav und für die vermeintlich coolen Hard Rock-Momente wie „Romeo Delight“ zu aufgesetzt. Letztlich laboriert „Annihilator“ noch an einer ausdruckslosen Plastik-Produktion, deren Gitarrensound den Begriff „Amp-Modeling“ nahe legt und die noch dazu einige Fragen zur Präsenz eines Schlagzeugers während der Aufnahmen aufwirft…

Wenn man ehrlich ist, haben ANNIHILATOR ob der außer Frage stehenden Fähigkeiten von Herrn Waters ihren Zenith seit mindestens einem Jahrzehnt überschritten und genauso klingt auch ihr neues Album. Frickel-Puristen mögen dem Ganzen vielleicht etwas mehr abgewinnen können, aber insgesamt ist „Annihilator“ nicht zu empfehlen.

Trackliste:
01. The Trend
02. Coward
03. Ambush
04. Betrayed
05. 25 Seconds
06. Nowhere To Go
07. The Other Side
08. Death In Your Eyes
09. Payback
10. Romeo Delight
Spielzeit: 00:48:45

Line-Up:
Jeff Waters - Guitar, Bass, Vocals
Dave Padden - Vocals, Guitar
Ryan Ahoff - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
20.05.2010 | 01:39
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