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Band: Annotations Of An Autopsy bei Facebook Metalnews nach 'Annotations Of An Autopsy' durchsuchenAnnotations Of An Autopsy
Album:The Reign Of Darkness
Genre:Death Metal, Deathcore
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:08.01.10
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"Dampfwalzencore!"

Langsam aber sicher meine ich zu spüren wie sich die große Deathcore-Welle zurückzieht und die großen Bands des Genres gefunden sind. So gab es letztes Jahr nur noch wenige Releases dieser Richtung auf die ich mich gefreut hatte, doch irgendwie konnte mich keiner so wirklich überzeugen. Auf „Ruination“ von JOB FOR A COWBOY sowie auf „Deflorate“ von THE BLACK DAHLIA MURDER war zum Vorgänger kaum eine Entwicklung zu sehen und ob man hier überhaupt von Deathcore reden darf weiß ich auch nicht. SUICIDE SILENCE hatten mich noch nie richtig begeistern können, da änderte auch „No Time To Bleed“ nichts. DESPISED ICON haben zwar mit „Day Of Mourning“ ein echt gutes Album raus gehauen, aber irgendwas fehlte.

Doch dann kommt Anfang 2010 dieses Album von ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY. Auch hier kann von reinem Deathcore nicht mehr die Rede sein. Die fünf Jungs, die dem wohl östlichsten Städtchen Englands kommen, spielen eine Mischung aus modernem Death Metal und Brutalem Deathcore und machen das richtig gut.
Schon das Intro nimmt einen mit auf eine Reise in eine dunkle, brutale und gnadenlose Welt, worauf der Opener „In Death I Bathe“ den Hörer wie eine Dampfwalze in dieses düstere Szenario hinein reißt und nicht mehr entkommen lassen will. Hier regieren Dunkelheit und Groove. Und so metzeln sich ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY durch neun weitere Tracks.
Und immer wieder muss man aufhorchen, um erstaunt festzustellen, wie sehr sich die Engländer seit ihrem letzten Silberling weiterentwickelt haben. Störende Gangshouts gehören der Vergangenheit an, dafür gibt es jede Menge fast oldschoolige Death Metal Riffs und stimmungsvolle Gitarrensolos. Der Gesang wirkt ausgereifter und so grunzt und keift sich Sänger Steve Regan eindrucksvoll durch alle elf Tracks. Untermauert wird das von einem wahnsinnig druckvollen Sound, für den kein geringerer als Erik Rutan (HATE ETERNAL, MORBID ANGEL) verantwortlich war.
Highlights der Platte sind meiner Meinung nach der oben genannte Opener, das langsamere „Cryogenica“ und vor allem „Catastrophic Hybridization“ mit seinem Einstiegssolo, das die komplette Atmosphäre des Albums bündelt.
Neu erfunden haben die Engländer weder sich selbst noch das Genre, vor allem die amerikanischen Kollegen von WHITECHAPEL oder JOB FOR A COWBOY dürften da Pate gestanden haben.
Doch ein überaus gelungenes Album ist es allemal und was fast noch wichtiger ist, trotz der genannten Ähnlichkeit hört man bei jedem Song sofort, dass er von ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY stammt. In diesem extrem überlaufenen Genre eine wahre Seltenheit.

Wer Deathcore der Marke WHITECHAPEL oder JOB FOR A COWBOY oder allgemein modernen Death Metal mag, dem darf ich dieses Album wärmstens empfehlen. Ich hoffe, dass die Engländer den Deathcore-Hype als starke Band überleben und uns weiterhin mit solch guten Alben versorgen.

Trackliste:
01. Intro
02. In Snakes I Bathe
03. Born Dead
04. Bone Crown
05. Emptiness
06. Catastrophic Hybridization
07. Interlude
08. Impale The Sun
09. Portrait Of Souls
10. Cryogenica
11. Into The Black Slumber
Spielzeit: 00:45:43

Line-Up:
Steve Regan - Vocals
Jamie Sweeny - Guitar
Sam Dawkins - Guitar
Nath Applegate - Bass
Brad Merry - Drums
Samuel Stelzer [Sammy]
01.01.2010 | 17:27
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