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Album:States Of Liberating Departure
Genre:Black Metal
Label:Pictonian Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.06.10
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"Das Grauen in Schwarz"

Für die konservative Klientel im Black Metal, welche dieses Genre unter keinen Umständen als Spielwiese für musikalisch weiterdenkende Individuen anerkennen will, hat Iconoclast - seines Zeichens unter anderem auch in den erst vor kurzem hier verarzteten SAEL tätig - eine Art Gegenvorschlag anzubringen: Acht Jahre nach Bandgründung steht der LP-Einstand von ANNTHENNATH an, die ihr Heil in absolut hasserfüllten, rasanten und eiskalten Gitarrenläufen, ICE-Drumming sowie wahnsinnigem Gekeife finden haben. Auf Gimmicks und stilistische Abstrusitäten wird dabei zum Glück vollkommen verzichtet.

Im Prinzip wurde die Intensittät und der Riffhagel des vorausgegangenen Demos "Paeans Of Apostasy" um ein Vielfaches potenziert, dessen Atmosphäre weniger klirrend und dunkel daher kam als "States Of Liberating Departure". Fünfzig Minuten lang geht es mit viel ausufernder Leidenschaft in Form hochdramatischer Arrangements sowie Umbrüche zur Sache. In technischen Fragen ist man selbstverständlich makellos unterwegs, die Band wirkt aufeinander abgestimmt, was ihr Handeln natürlich umso tödlicher wirken lässt. Bei aller zielstrebiger Raserei haben es die Franzosen allerdings begriffen, dass Geschwindigkeit schon lange kein Allheilmittel ist: Auflockerungen im Sinne epischer oder äußerst finsterer langsamer Abschnitte [man denke da an "Symbolic Awareness"] trifft man genauso an wie eine wohl durchdachte Fülle an Soli, welche hörbar weniger der Selbstverwirklichung des jeweiligen Axtmeisters als der atmosphärischen Untermalung des jeweiligen Stückes dienen. Dass diese guten Ansätze auch in der Praxis aufgehen, beweisen unstete Midtempo-Walzen wie "Bloody Rivers" genauso gut wie der das Gaspedal malträtierende Opener. Das gewisse Gespür für magische Momente wohnt allen acht Beiträgen hier inne, das wird einem von Mal zu Mal immer bewusster.

Hätten BLOT MINE und MAYHEM zu Zeiten der seligen Euronymous-Ära Mitglieder getauscht und einen neuen Hybriden in die Welt geschrien, dann wäre dies das Ergebnis. Die lange Wartezeit, welche man als Fan dieses Personenzirkels in Kauf nehmen musste, hat sich wahrlich ausgezahlt. "States Of Liberating Departure" wirkt trotz seiner anfänglichen Unnahbarkeit mit jedem weiteren Durchlauf unwiderstehlicher und bringt Melodien hervor, für die andere Combos morden würden.

Trackliste:
01 - Survival Activation
02 - Emotional Balance
03 - Symbolic Awareness
04 - Sexual Transcendence
05 - Somatic Hedonism
06 - Electric Destiny
07 - Bloody Rivers
08 - Atomic Demise
Spielzeit: 00:50:14

Line-Up:
Shaxul - Gesang
Iconoclast - Gitarre
Lyshd Mordrak - Gitarre
Welkin - Bass
Thyr - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
24.07.2010 | 21:48
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