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Band: Another Kind Of Death | Adrift | Moksha | Moho Homepage Another Kind Of Death | Adrift | Moksha | Moho bei Facebook Metalnews nach 'Another Kind Of Death | Adrift | Moksha | Moho' durchsuchenAnother Kind Of Death | Adrift | Moksha | Moho
Album:Waterloo [SPLIT]
Genre:Hardcore, Noisecore, Sludge
Label:Underhill Records
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:11.09.07
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"Der Spanier macht's richtig..."

Aus Spanien flatterte mir kürzlich ein Scheibchen mit dem schönen Titel „Waterloo“ ins Haus. Da es unwahrscheinlich ist, dass die Verantwortlichen dieses Synonym für eine absolut vernichtende Niederlage auf sich selbst und diese Veröffentlichung bezogen wissen wollen, kann man von einer herben Attacke aufs Gehör ausgehen. Diese wird jedoch nicht von einer Armee allein geführt, vielmehr teilen sich die vier Bands ANOTHER KIND OF DEATH, ADRIFT, MOHO und MOKSHA die Spielzeit.

Den Anfang machen ANOTHER KIND OF DEATH, die mit drei Songs vertreten sind und mit ihrem lärmigen, bisweilen an CONVERGE oder CURL UP AND DIE erinnernden Hardcore durchaus überzeugen können. Zu monieren wäre allerdings – wie so oft – die fehlende Eigenständigkeit, die Spanier könnten genausogut Amerikaner, Deutsche, Kanadier sein. Finnen allerdings eher nicht.

Als nächstes sind ADRIFT an der Reihe, laut Infoblatt seit langem ein Geheimtipp in ihren Breiten. Die musikalische Grundausrichtung ist durchaus mit der von ANOTHER KIND OF DEATH vergleichbar, dennoch kann man sie nicht unbedingt in einen Topf werfen. Im Vergleich zu ihren Kollegen kommen sie um einiges melodischer und unberechenbarer daher, und obwohl sie ihre ausschließlich in Spanisch gehaltenen Songs mit genretypischen Gift-und-Galle Gesängen versehen, wirken sie auf zwei ihrer Stücke in positiver Weise aufgekratzt. Ihr dritter und letzter Song auf der Split jedoch, „ Paseo Por El Nilo“, zeigt dann unvermittelt das Stoner/Doom Gesicht von ADRIFT, welches mir persönlich am schönsten lächelt.

MOKSHA ziehen das Tempo wieder stark an. Sie spielen ebenfalls mit Noise versetzten Hardcore, gehen jedoch wesentlich direkter und punkiger zu Werke als ihre beiden „Vorgänger“. Den guten alten KYUSS scheint man jedoch auch hier nicht ganz abgeneigt zu sein, zumindest tauchen immer wieder stonerkompatible Riffs auf – werden jedoch nicht überstrapaziert. Der Fokus liegt auf dem Fuß [der fäng bekanntlich immer zuerst an zu wackeln] und der liegt meist auf dem Gaspedal.

Meine kurze Suche nach MOHO führte mich unter anderem zu einer in Moringen ansässigen Holzhandelsfirma, die mir unter anderem ihre Holztüren anzupreisen gedachten. Da meine bisher noch ganz ist, kein verlockendes Angebot. Aber wer weiß ob sich das nicht bald ändert, jetzt wo MOHO mit ihrem Stoner Metal zwar langsam, aber wuchtig dagegen anrennen. So passen sie zwar stilistisch nicht ganz zum Rest, sind aber doch eine Bereicherung und für Freunde von Bands wie SLEEP in jedem Fall interessant.

Alles in allem eine gute Zusammenstellung, bei der dankenswerterweise jede Band ihren eigenen Klang hat und mit seinen 11 Songs von vier Bands ein interessantes Lebenszeichen aus der spanischen Szene darstellt. Darüberhinaus sind alle Songs bisher unveröffenlicht, liebloses Recycling kann man den Machern also nicht vorwerfen. So bleibt mir nur die Frage über, was der Titel eigentlich soll. Denn so richtig verlieren kann bei „Waterloo“ keiner, der mit genannten Referenzen zu beglücken ist!

Trackliste:
01. Another Kind Of Death - Alcohol And Glitter
02. Another Kind Of Death - The Murderer In Our Romance
03. Another Kind Of Death - Salted Tears
04. Adrift - El Ladrido
05. Adrift - Ramses
06. Adrift - Paseo Por El Nilo
07. Moksha - Temptations
08. Moksha - The Nemesis Summer
09. Moksha - Keep On Walking
10. Moho - Gargantor
11. Moho - El Segador
Spielzeit: 00:55:19

Line-Up:
Another Kind Of Death:
Ale - Bass, Gesang
Araña - Schlagzeug
Carlos - Gitarre
Mario - Gesang
Victor - Gitarre

Adrift:
Jorge - Gitarre, Gesang
Dani - Bass
Jaime - Schlagzeug, Bandana
Macon - Gitarre

Moksha:
Guillem Funollet - Gesang
Iván Ruiz - Gitarre, Hintergrundgesang
Narcis Prat - Schlagzeug
Dani Budé - Bass

Moho:
Raúl - Gitarre
Iñaki - Bass, Gesang
Edu - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
30.09.2007 | 17:44
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