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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Another Life -- Memories From Nothing
Band: Another Life Homepage Another Life bei Facebook Metalnews nach 'Another Life' durchsuchenAnother Life
Album:Memories From Nothing
Genre:Gothic Metal, Progressive
Label:Vic Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:14.11.08
CD kaufen:'Another Life - Memories From Nothing' bei amazon.de kaufen
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"Lauwarmer Aufguss"

Dem einen oder anderen dürfte ANOTHER LIFE-Mastermind [der auch das einzige feste Bandmitglied ist] Andreas „Dea“ Karlsson als Gitarrist von RIBSPREADER und früher auch PAGANIZER bekannt sein. Nun hat er sich noch einen Nebenschauplatz eingerichtet, bei dem er seine Ideen ohne Kompromisse verfolgt. Entgegen der Ausrichtung seiner Ex- und seiner Hauptband, die sich beide dem Todesblei verschrieben haben, versucht er sich hier an progressiv angehauchtem Gothic Metal.

Das gelingt ihm insgesamt auch ganz gut, die Songs gehen allesamt schnell und leicht ins Ohr und verbreiten in der Tradition von Bands wie TYPE O NEGATIVE, THE 69 EYES oder END OF GREEN [auch wenn letztere wahrscheinlich nicht unbedingt die erste Inspirationsquelle waren] eine herbstlich melancholische Stimmung. Größtenteils im Uptempo-Bereich angesiedelt gibt es zwar eine ganze Menge Songs mit reichlich Hitpotential, ein entscheidendes Manko drängt sich aber bereits recht früh auf: „Memories From Nothing“ ist eine recht eintönige Scheibe und auch der Gesang wirkt äußerst eindimensional. Fast scheint es, als hätten ANOTHER LIFE nur zwei Songs im Repertoire, die sie immer wieder etwas variieren: da gibt es die Uptempo-Nummern [„Falling Apart“, „The End Of Days“, „Firstborn Unicorn“, „Everlasting“, „The Everflow“] und es gibt Midtempo-Songs, die auch schon mal balladesk ausfallen [„The Last Goodbye“, „Cotton Pines“, „I Am Nothing“ oder das etwas abwechslungsreichere „Poltava“]. So wundert man sich immer wieder, ob man den einen oder anderen Titel nicht vorher schon einmal auf der selben Platte gehört hat. Das ist sehr schade, denn es trübt einen sonst gar nicht mal so schlechten Gesamteindruck doch beträchtlich.

„Memories From Nothing“ lässt sich schon gut hören und hat auch einen unbestrittenen Charme, nüchtern betrachtet ist es allerdings nicht mehr als ein Aufguss der bereits genannten Referenzkapellen unter Hinzunahme der von Dan Swanö [Edge Of Sanity, Nightingale] eingespielten Keyboards, die dem ganzen einen leicht progressiven Touch verleihen. Die dadurch angestrebte Abgrenzung von eventuellen Vorbildern könnte jedoch erheblich deutlicher ausfallen. Eigenständigkeit ist hier leider komplett fehl am Platz. Vielleicht beim nächsten Mal!?

Der endgültigen Fassung des Albums wird übrigens eine Bonus-Disc beiliegen, auf der neben sämtlichen Demos drei neu eingespielte Akustiktracks enthalten sein werden.

Trackliste:
01. Falling Apart
02. The End Of Days
03. The Last Goodbye
04. Firstborn Unicorn
05. Cotton Pines
06. Everlasting
07. I Am Nothing
08. The Everflow
09. Poltava
Spielzeit: 00:43:26

Line-Up:
Andreas Karlsson - Vocals, Bass, Guitars
Timo Beisel [kaamos]
07.11.2008 | 00:04
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