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Album:This Age Of Silence
Genre:Melodic Death Metal, Metalcore
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:15.06.07
CD kaufen:'Anterior - This Age Of Silence' bei amazon.de kaufen
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"Bodom goes Metalcore!"

Jene unter Euch, die nun auf den Link zu diesem Review geklickt haben, mögen sich sicher fragen: “ANTERIOR? Wer oder was ist denn das? Und warum bekommen die eine so gute Punktzahl?“ Nun, die Antwort ist sehr einfach: Es ist kein Wunder, dass ANTERIOR hierzulande niemand kennt, denn die allesamt übrigens 21 Jahre jungen Waliser geben mit „This Age Of Silence“ ihr Plattendebüt und bekommen eine so hohe Wertung, weil sie es verdammt noch mal verdient haben. Beim Majorlabel Metal Blade beweist man abermals ein mehr als gutes Händchen und nimmt eine Band in den Schützlings-Pool auf, die sowohl zu bespaßen als auch zu beeindrucken weiß.

Gleich zu Beginn sei erwähnt, dass Fans aus den alten Tagen TRIVIUMs hier bedenkenlos zugreifen dürfen, denn oft weiß man keinen Unterschied festzustellen, außer dem, dass ANTERIOR noch ein wenig kompromissloser zu Werke gehen und man ihnen Ihre Wurzeln hörbar anmerkt. Fragt man sie nämlich nach jenen, wird man an vorderster Front gleich mit Knüppeln wie METALLICA, dicht gefolgt von CHILDREN OF BODOM, gehauen. Letztere waren offensichtlich vor allem gesanglich und rhythmisch mehr als prägend, denn eine gewisse Ähnlichkeit zu aktuelleren Platten der Finnen um Herrn Laiho ist nicht von der Hand zu weisen. Des Weiteren sind es zweifelsohne Acts wie MACHINE HEAD oder YNGWIE MALMSTEEN, die gerade durch die beeindruckende Gitarrenarbeit als Vorbilder zu dienen scheinen [verspielt umherfliegende Soli sowie hier und da eine MACHINE HEAD-typische Quietschgitarre seien hier erwähnt]. Das alles - nämlich flottes Saitengezitter in harmonischer Zweisam- bzw. Zweistimmigkeit, perfekt abgestimmte Gesangslinien und absolut souveränes Drummming – sind ANTERIOR. Für das gesamte Album setzt man auf eine wohl dosierte Mischung aus Emotion, Aggressivität und gelungener Demonstration musikalischen Talents dieser jungen Herren.
Abwechslung wird bei ANTERIOR ebenfalls groß geschrieben. Anscheinend nimmt man sich die Vorwürfe böser Zungen zu Herzen, im Metalcore [in die ich ANTERIOR hiermit einfach einordne] sei von vorn bis hinten eh alles gleich. Man beginnt zu glauben, die Band möchte dem Hörer von Zeit zu Zeit eine Entspannungspause gönnen, und so baut man geradezu verträumte Akustikparts [„Stir Of Echoes“] und perfekt getimete Breaks, Bridges und Tempowechsel [„Scar City“ und „Seraph“] ein, um den Hörer bei Laune zu halten. Experiment geglückt, mag man da nur sagen!
Die eingangs erwähnten TRIVIUM lassen den eingefleischten Emocore-Phobiker nun vor Angst erzittern und geradezu hoffen, dass hier auf den Einsatz von Cleanvocals verzichtet wird. Jene unter Euch darf ich beruhigen: Auf den gut 43 Minuten dieses Goldstücks ist dahingehend nichts, aber auch gar nichts zu hören. Als einziger Negativpunkt bei diesem Album sei erwähnt, dass während des Durchhörens ansatzweise der Eindruck entsteht, man habe manche vorherige Songs mangels passendem Anfang erweitert oder deren Notenabläufe transponiert, um daraus neue Songs zu schustern. Stört allerdings nicht weiter, da es anscheinend lediglich der Ideenfindung galt, denn gleich im Anschluss gibt es wieder frischen Wind.

Abschließend fällt mir eigentlich nur der ehemalige Slogan eines großen Elektronikdiscounters ein, der zu diesem Album passt wie der Knast zu Paris Hilton: „Kaufen, Marsch Marsch!“. Absoluter Respekt in Form von 6 Punkten an diese jungen Herren für ein fulminantes Debüt.

Trackliste:
01. Ghosts Of Dawn (Intro)
02. The Silent Divide
03. Dead Divine
04. Days Of Deliverance
05. Human Hive
06. Stir Of Echoes
07. Scar City
08. Seraph
09. This Age Of Silence


Patrick Franken [Border]
08.06.2007 | 09:09
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