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Band: Antropomorphia Homepage Antropomorphia bei Facebook Metalnews nach 'Antropomorphia' durchsuchenAntropomorphia
Album:Evangelivm Nekromantia
Genre:Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:19.10.12
CD kaufen:'Antropomorphia - Evangelivm Nekromantia' bei amazon.de kaufen
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"Etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt..."

Die niederländischen Old-School-Deather ANTROPOMORPHIA tauchen nach der EP „Necromantic Love Songs“ [1993], ihrem Debüt [1998] sowie der beträchtlichen Zeitspanne von zehn Jahren, in der die Band komplett auf Eis lag, nun mit ihrer erst zweiten Full Length, „Evangelivm Nekromantia“ wieder aus der Versenkung auf.

Und während in den Anfangszeiten, als die Truppe noch DETHRONED EMPIRE hieß, sicherlich noch ganz klar HELLHAMMER, CELTIC FROST und BATHORY als Hauptinspiration dienten, stehen seit längerer Zeit vor allem BOLT THROWER, aber auch ein wenig GRAVE und DISMEMBER bei ANTROPOMORPHIA Pate. Dies äußert sich primär in den größtenteils im Mid-Tempo-Bereich angesiedelten Songs, die zwar ab und an auch mit Raserei aufwarten, aber sonst eher auf sägenden und walzenden Gitarrenriffs aufbauen. Klingt gar nicht mal so übel, oder? Und wenn die Band selbstbewusst tönt, dass man sich fast ein Jahr lang Zeit gelassen habe, um „eine neue Art von verstörendem Death Metal zu erschaffen, der die meisten der eindimensionalen Veröffentlichungen, die man heutzutage zu hören bekommt, übertrifft“, dann müsste man eigentlich mit etwas ganz Großem rechnen. Doch weit gefehlt, denn leider gehören sowohl ANTROPOMORPHIA als auch „Evangelivm Nekromantia“ – textlich mit ach so verruchten sowie furchtbar innovativen Themen wie Nekrophilie, Mord, Totenbeschwörung und nekrolesbischer Fleischeslust [gähn] ausgestattet – genau zur kritisierten Gruppe. Mal ganz ohne Witz, Leute, das Statement kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein! Denn dafür bietet der Silberling ganz einfach zu wenig, auch wenn die Songs an sich nicht wirklich schlecht sind und die Jungs auch ihr Handwerk verstehen. Originalitätspreise gibt es jedoch für keinen einzigen der Songs, denn dafür sind diese viel zu vorhersehbar gestrickt, die Riffs hat man schon auf gefühlt Dutzenden von Alben gehört, die Produktion ist viel zu unausgewogen [der Gesang ist so weit in den Hintergrund gemischt, dass von dem Geröchel kaum etwas zu verstehen oder mitzubekommen ist] und dünn, das Artwork ist schlichtweg billig, und letzten Endes bleibt keines der zehn Stücke wirklich dauerhaft im Ohr hängen.

Kurzum: ANTROPOMORPHIA haben bezüglich „Evangelivm Nekromantia“ den Mund ganz schön voll genommen, haben aber eigentlich auf ganzer Linie nur Durchschnitt zu bieten – nicht mehr und nicht weniger. Anhören kann man die Songs auf jeden Fall, sodass nicht von einem völligen Fehlgriff gesprochen werden kann, aber „aufregend“, „innovativ“ oder „vielschichtig“ sind genau die Attribute, die man mit ANTROPOMORPHIA anno 2012 garantiert nicht in Verbindung bringen kann. Sorry, aber mehr als 3,5 Punkte sind für ein allenfalls grundsolides, durchschnittliches Album wie „Evangelivm Nekromantia“ beim besten Willen nicht drin...

Trackliste:
01. Intro
02. Nekrophilian Mass
03. The Mourned And The Macabre
04. Debauchery In Putrefaction
05. Anointment By Sin
06. Fleisch
07. Impure Desecration
08. Psuchagogia
09. Nekrosophia
10. Evangelivm Nekromantia
Spielzeit: 00:45:42

Line-Up:
Ferry Damen – Vocals, Guitar
Marc van Stiphout – Bass
Marco Stubbe – Drums
Alexander Eitner [soulsatzero]
02.11.2012 | 20:15
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