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Cover von Apoptygma Berzerk -- Sonic Diary
Band: Apoptygma Berzerk Homepage  Metalnews nach 'Apoptygma Berzerk' durchsuchenApoptygma Berzerk
Album:Sonic Diary
Genre:Ambient, Avantgarde/Electronica
Label:Gun Records
Bewertung:1 von 7
Releasedatum:01.12.06
CD kaufen:'Apoptygma Berzerk - Sonic Diary' bei amazon.de kaufen
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"Ein Drama in 14 Akten"

Wie hat Gerhard Polt es mal so schön formuliert: „Das Wort Toleranz ist kein deutsches Wort; es ist ein Fremdwort. Etwas tolerieren bedeutet also etwas auszuhalten. Wenn früher jemand gefoltert worden ist, dann hat er das toleriert.“ Nach dem Genuss des neuesten Outputs der norwegischen Elektro-Formation APOPTYGMA BERZERK ist meine Toleranz am Ende. Oder besser formuliert, ich halte „Sonic Diary“ keine Sekunde mehr länger aus.

Die Combo, die wie ein billiger DEPECHE MODE-Abklatsch auf Drogenentzug klingt, hat mit „Sonic Diary“ ein Cover-Album vorgelegt, welches zwar [angesichts des Elektrosounds] sehr eigenständig, aber eigentlich an Frechheit kaum mehr zu überbieten ist. U2 und MARILYN MANSON werden hier verballhornt, wie auch THE CURE und METALLICA, und das mal so was von abgrundtief schlecht, dass mir wirklich die Worte fehlen. Egal, welchen Track man anskipt, überall hört man nur Utz-Utz, fiep-fiep, schrammel-schrammel und gelegentlich noch mal dängel-dängel. Fiesester 80er Jahre Techno-Pop der Marke ERASURE trifft auf VELVET UNDERGROUND [von denen auch ein Song verhohnepiepelt wird], trifft auf COVENANT und hurt gelegentlich auch gerne mal mit einer leisen Gitarre im Hintergrund herum. Auch wenn das Quartett schon seit 15 Jahren unterwegs ist und in ihren Kreisen einen mehr als nur angesehenen Status genießt, so treibt einem dieser Überschuss an Synthesizern die E-Klampfen verwöhnten Ohren gen Stratosphäre.

Cover-Paletten sind von Haus aus immer eine heikle Angelegenheit aber wenn man sich wie APOPTYGMA BERZERK so weit aus dem Fenster lehnt und meint, man könnte mit diesem [ähem] Machwerk ungeschoren davon kommen, haben sich die Nordmänner gewaltig geschnitten. Herr Beckstein, nicht Killer-Spiele sind gefährlich für die Jugend, sondern diese CD. „Sonic Diary“ braucht wirklich kein Mensch.

Trackliste:
01. Cambodia [KIM WILDE]
02. Bend And Break [KEANE]
03. Who's Gonna Ride Your Wild Horses [U2]
04. A Strange Day [THE CURE]
05. Coma White [MARILYN MANSON]
06. Fade To Black [METALLICA]
07. Shine On [THE HOUSE OF LOVE]
08. The Damned Don't Cry [VISAGE]
09. All Tomorrow's Parties [VELVET UNDERGROUND] (Version '93)
10. Electricity [OMD]
11. Ohm Sweet Ohm [KRAFTWERK]
12. Bizarre Love Triangle [NEW ORDER]
13. All Tommorow's Parties [VELVET UNDERGROUND] (Nico Vs. APB Remix)
14. Nothing Else Matters [METALLICA]


Bonus-EP:

01. Mourn (Mesh Remix)
02. Back On Track (Northern Lite Remix)
03. Until The End Of The World (Ladytron De-Shape Remix)
04. Deep Red (Blackmail Version)
05. Maze (Zombie Girls Remix)
06. Love To Blame (Sono Remix)
07. Pikachu (Darkdream Mix by SONI CODE)
08. Love To Blame (Pelton Trashy Remix)
09. Tuning In To The Frequency Of Your Soul (Cyberpunk Remix)


Lorenz von König [LvK]
08.12.2006 | 01:58
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