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Cover von Apron -- Apron
Band: Apron Homepage Apron bei Facebook Metalnews nach 'Apron' durchsuchenApron
Album:Apron
Genre:Crossover, Nu Metal
Label:Modern Noise
Bewertung:2 von 7
Releasedatum:23.01.09
CD kaufen:'Apron - Apron' bei amazon.de kaufen
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"Altes alt aufgewärmt"

APRON machen viel Wind, was ihr Image angeht, erheben sich ein wenig zur Kunstform und malen sich zum Teil ihre Gesichter schick an [wie damals MUDVAYNE, die aber auf keinen Fall mit SLIPKNOT in einen Topf geschmissen werden wollten]. Mit wem APRON nicht in einen Topf geschmissen werden wollen, entzieht sich meiner Kenntnis, aber ich denke mal, dass die Münchner irgendwann auf den Namen SYSTEM OF A DOWN allergisch reagieren werden. In manchen Songs ist die Inspiration so deutlich wie ein großer Elefant im Wohnzimmer.

Das Debütalbum der Truppe spielt mit Nu Metal- und Crossover-Einflüssen und versucht das Ganze möglichst vielseitig und aggressiv zusammenzusetzen. Leider gelingt das über weite Strecken überhaupt nicht. Zum einen nervt der pseudo-verrückte Anspruch [über dieses dämliche "Wir sind ja sooo anders und abgefahren"-Gehabe müsste man nach dem Nu Metal-Boom längst hinweg sein] ziemlich, zum anderen sind die Songs einfach blutarm. Nicht wirklich brutal, nicht wirklich soft, die Laut/Leise-Dynamik kommt nicht zum Tragen und die Produktion könnte mehr Bums vertragen [ist aber letztlich schon brauchbar] und nach zahlreichen Durchläufen bleibt kein einziger Song im Ohr, da APRON scheinbar keinen Wert auf einprägsame Refrains setzen. Sänger Thomy versucht seine Stimme so vielschichtig wie möglich einzusetzen und wie eine Mischung aus Jonathan Davis [KORN] und Serj Tankian [SYSTEM OF A DOWN] zu klingen, aber es bleibt leider nur beim Versuch. Zudem nervt der deutsche Akzent, der einen immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt, sowie die teilweise wirklich dämlichen, mit der Brechstange konzipierten Reime in den Lyrics ["Cornflake"].

Einerseits ist es löblich, dass APRON einen Stil zelebrieren, der längst tot ist [das lässt darauf schließen, dass die Band wirklich Bock auf diesen Sound hat], aber leider können APRON weder neue Impulse setzen noch die Qualität ihrer Vorbilder und deren Nachahmer erreichen. Schade.

Trackliste:
1. Intro
2. Shadow Clown
3. Pure And Real
4. Ghost In The Machine
5. Broken Child
6. Cornflake
7. El Rio
8. Chop Chop [Trigger My Rage ...Inspire My Violence]
9. Hyde...
10. Swallow ...Drown
11. World At War
12. Game Called Rejection
Spielzeit: 00:42:55

Line-Up:
Thomy – Vocals
Elmitch – Guitar, Backing Vocals
Marvin – Guitar
Wommel – Bass
Medusa – Drums
Michael Siegl [nnnon]
16.01.2009 | 11:20
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