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Cover von Arch / Matheos -- Sympathetic Resonance
Band: Arch / Matheos Homepage  Metalnews nach 'Arch / Matheos' durchsuchenArch / Matheos
Album:Sympathetic Resonance
Genre:Prog-Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:09.09.11
CD kaufen:'Arch / Matheos - Sympathetic Resonance' bei amazon.de kaufen
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"Freudenfest für Prog-Traditionalisten"

Es dürfte nicht wenige Prog-Metaller alter Schule geben, denen bei der bloßen Ankündigung, dass sich FATES WARNING-Klampfer Jim Matheos mit seinem alten Sänger John Arch im Studio verschanzt hat, die Freudentränen gleich literweise über die Wangen kullerten. 24 Jahre nachdem Arch seinen Dienst bei der von ihm mitbegründeten Combo quittierte, kommt für viele endlich wieder zusammen, was zusammengehört. Zwar hat Matheos auch auf „A Twist Of Fate“ - dem bisher einzigen Soloalbum von John Arch - tatkräftig mitgewirkt, aber nun ist das Ganze auch hochoffiziell wieder ein Projekt beider Beteiligten, wie auch der Bandname ARCH/MATHEOS unterstreicht.

Mit einem Elfminüter beginnt „Sympathetic Resonance“ und steckt damit gleich mal die Marschroute des Albums ab: es gibt insgesamt sechs Songs, wovon drei die Zehn-Minuten-Marke knacken und keiner unter fünf Minuten bleibt. Dabei stellt der Auftakt „Neurotically Wired“ gleich den überragenden Höhepunkt dar. Mit unbändiger Power und einem Refrain zum Niederknien wissen die beiden Protagonisten und ihre Backingband [die mit Joey Vera, Bobby Jarzombek und Frank Aresti ausschließlich aus Musikern aus dem engeren FATES WARNING-Umfeld besteht] von Anfang an zu begeistern. Sicherlich ist die hohe Stimme von John Arch nicht jedermanns Sache, aber sie funktioniert im Zusammenspiel mit dem instrumentalen Unterbau zumeist einfach hervorragend. Das folgende „Midnight Serenade“ transportiert eine leicht unheilvolle Stimmung und ist beileibe auch kein schlechter Song, steht allerdings etwas im Schatten des übermächtigen Openers. Sowohl hier, als auch bei „Stained Glass Sky“ kann man speziell durch die Grundatmosphäre und die mechanisch-abgehackten Riffs von Matheos immer auch ein wenig dessen anderes Nebenprojekt OSI heraushören, unverwechselbar wird es aber wieder durch Archs Stimme. Nach dem sehr soliden „On The Fence“ wird es zum Ende hin etwas besinnlicher. Was sich im letzten Longtrack „Any Given Day [Strangers Like Me]“ schon phasenweise andeutet, ist im abschließenden „Incense And Myrrh“ fast Gesetz: hier kann Arch - stellenweise nur von der akustischen Klampfe begleitet - noch mal sein ganzes Können aufzeigen, während Matheos und die anderen Musiker sich dezent zurücknehmen.

Fans der ganz alten FATES WARNING-Scheiben kaufen sich die Platte sowieso blind, ansonsten bietet „Sympathetic Resonance“ jedem Prog-Metaller ein richtig tolles Hörvergnügen, sofern er sich mit dem Gesangsorgan von Arch anfreunden kann. Die Qualität der Kompositionen pendelt hier zwischen gut und exzellent, wahre Schwachpunkte wird man aber keine finden.

Trackliste:
01. Neurotically Wired
02. Midnight Serenade
03. Stained Glass Sky
04. On The Fence
05. Any Given Day [Strangers Like Me]
06. Incense And Myrrh
Spielzeit: 00:54:40

Line-Up:
John Arch - Vocals
Jim Matheos - Guitars
Joey Vera - Bass
Bobby Jarzombek - Drums
Frank Aresti - Guitars
Timo Beisel [kaamos] | 08.10.2011 | 18:19

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