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Incoming Cerebral Overdrive
Le Stelle: A Voyage
Doomcore, Mathcore, Psychedelic
5 von 7 Punkten
"Gewandelt"
Watch Me Bleed
Kingdom
Death/Thrash Metal, Neo-Thrash, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Blutiges Königreich"
Firewind
Few Against Many
Heavy Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Von guter Absicht und schlechten Vorbildern"
Children Of Bodom
Holiday At Lake Bodom [Best-Of]
Heavy Metal, Modern Metal
Keine Wertung
"Ferien am Bodom-See"
Carach Angren
Where The Corpses Sink Forever
Black Metal, Melodic Black Metal, Symphonic / Epic Metal
6.5 von 7 Punkten
"Zum dritten Mal in Topform!"Fueled By Fire
Plunging Into Darkness
Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Guter, freundlicher, gewalttätiger Spaß!"
High On Fire
De Vermis Mysteriis
Doom Metal, Sludge, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Zeitreisen als Killer-Konzept"Horisont
Second Assault
Blues / Bluesrock, Classic Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Retro-Rock-Warzenschweine"Man.Machine.Industry
Lean Back, Relax And Watch The World Burn
Industrial, Industrial Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tanz in den Untergang!"
Diablo Swing Orchestra
Pandora´s Pińata
Experimental, Prog-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Fabelhafte Mischung"The Foreshadowing
Second World
Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
5.5 von 7 Punkten
"Melancholie aus Italien Teil Drei"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Freudenfest für Prog-Traditionalisten" | ||||||||||||||||||
| Es dürfte nicht wenige Prog-Metaller alter Schule geben, denen bei der bloßen Ankündigung, dass sich FATES WARNING-Klampfer Jim Matheos mit seinem alten Sänger John Arch im Studio verschanzt hat, die Freudentränen gleich literweise über die Wangen kullerten. 24 Jahre nachdem Arch seinen Dienst bei der von ihm mitbegründeten Combo quittierte, kommt für viele endlich wieder zusammen, was zusammengehört. Zwar hat Matheos auch auf „A Twist Of Fate“ - dem bisher einzigen Soloalbum von John Arch - tatkräftig mitgewirkt, aber nun ist das Ganze auch hochoffiziell wieder ein Projekt beider Beteiligten, wie auch der Bandname ARCH/MATHEOS unterstreicht. Mit einem Elfminüter beginnt „Sympathetic Resonance“ und steckt damit gleich mal die Marschroute des Albums ab: es gibt insgesamt sechs Songs, wovon drei die Zehn-Minuten-Marke knacken und keiner unter fünf Minuten bleibt. Dabei stellt der Auftakt „Neurotically Wired“ gleich den überragenden Höhepunkt dar. Mit unbändiger Power und einem Refrain zum Niederknien wissen die beiden Protagonisten und ihre Backingband [die mit Joey Vera, Bobby Jarzombek und Frank Aresti ausschließlich aus Musikern aus dem engeren FATES WARNING-Umfeld besteht] von Anfang an zu begeistern. Sicherlich ist die hohe Stimme von John Arch nicht jedermanns Sache, aber sie funktioniert im Zusammenspiel mit dem instrumentalen Unterbau zumeist einfach hervorragend. Das folgende „Midnight Serenade“ transportiert eine leicht unheilvolle Stimmung und ist beileibe auch kein schlechter Song, steht allerdings etwas im Schatten des übermächtigen Openers. Sowohl hier, als auch bei „Stained Glass Sky“ kann man speziell durch die Grundatmosphäre und die mechanisch-abgehackten Riffs von Matheos immer auch ein wenig dessen anderes Nebenprojekt OSI heraushören, unverwechselbar wird es aber wieder durch Archs Stimme. Nach dem sehr soliden „On The Fence“ wird es zum Ende hin etwas besinnlicher. Was sich im letzten Longtrack „Any Given Day [Strangers Like Me]“ schon phasenweise andeutet, ist im abschließenden „Incense And Myrrh“ fast Gesetz: hier kann Arch - stellenweise nur von der akustischen Klampfe begleitet - noch mal sein ganzes Können aufzeigen, während Matheos und die anderen Musiker sich dezent zurücknehmen. Fans der ganz alten FATES WARNING-Scheiben kaufen sich die Platte sowieso blind, ansonsten bietet „Sympathetic Resonance“ jedem Prog-Metaller ein richtig tolles Hörvergnügen, sofern er sich mit dem Gesangsorgan von Arch anfreunden kann. Die Qualität der Kompositionen pendelt hier zwischen gut und exzellent, wahre Schwachpunkte wird man aber keine finden. | ||||||||||||||||||
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