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Band: Architects Homepage Architects bei Facebook Metalnews nach 'Architects' durchsuchenArchitects
Album:Hollow Crown
Genre:Deathcore, Metalcore, Progressive
Label:Century Media
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.02.09
CD kaufen:'Architects - Hollow Crown' bei amazon.de kaufen
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"Die Krönung"

Nachdem uns Century Media erst vor wenigen Monaten mit dem offiziellen Europa-Release des ARCHITECTS-Zweitwerks "Ruin" beglückt hat, geht es jetzt in die dritte Runde. "Hollow Crown" heißt der Stinker und ist prächtig gediehen. Wenn man sich in Klischees verrennen möchte, könnte man behaupten, dass "Hollow Crown" ein typisches drittes Album geworden ist. Den ursprünglichen Stil beibehalten, aber alles ist größer, besser, schillernder, schöner. Make it or break it. Natürlich hat sich die "Dritte Album"-Regel längst selbst widerlegt. Trotzdem toll, das Ganze.

"Hollow Crown" hüpft wie ein Ping Pong-Ball von normalem Metalcore mit massiven Breakdowns zu brachialem, Blastbeat-lastigem Deathcore, von progressiven Abfahrten und Rhythmen-Geschiebe zu nicht aufgesetzt wirkenden Emo-Parts [dezent, Freunde, dezent!], von hässlich zu schön und von gut zu böse hin und her, ohne dass man große Schwindelanfälle erleiden müsste. Die blutjunge, aber dafür umso fleißigere Truppe aus Brighton, UK, hat es geschafft, ihren Stil trotz der Diversität der einzelnen Elemente schlüssig und homogen zu gestalten. Den Songwriting-Leistungskurs haben ARCHITECTS jedenfalls mit Bravour bestanden. Um es auf den Punkt zu bringen: "Hollow Crown" ist "Ruin" in besser, ohne sich jemals auch nur in der Nähe des Selbstplagiats aufzuhalten. Aus-Prinzip-Core-Hasser müssen jedenfalls schön blöd sein, sich ein Massaker wie "Early Grave" [zu dem die Band auch ein cooles Video gedreht hat] entgehen zu lassen. Gleiches gilt auch für das energische, von einer eleganten Melancholie umspülte "In Elegance", das Hardcore-lastige "Borrowed Time" oder den grandiosen Titeltrack, der das Album ungewohnt ruhig und schön ausklingen lässt.

ARCHITECTS sind und bleiben ein heißes Eisen. Auch wenn es bei der Unübersichtlichkeit und Überpopulation der momentanen *.Core-Szene wirklich schwierig ist, die Spreu vom Weizen zu trennen: "Hollow Crown" gehört definitiv nicht auf die ellenlange Liste der elenden Copycats, sondern setzt seine eigenen Maßstäbe.

Trackliste:
1. Early Grave
2. Dethroned
3. Numbers Count For Nothing
4. Follow The Water
5. In Elegance
6. We're All Alone
7. Borrowed Time
8. Every Last Breath
9. One Of These Days
10. Dead March
11. Left With A Last Minute
12. Hollow Crown
Spielzeit: 00:41:05

Line-Up:
Sam Carter – Vocals
Tom Searle – Guitar
Tim HB – Guitar
Dan Searle – Drums
Ali Dean – Bass
Michael Siegl [nnnon]
09.01.2009 | 23:53
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