.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Nevermore - This Godless Endeavor

Nevermore
This Godless Endeavor


Power Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Einfach gottlos göttlich"
CD Review: E-Force - Modified Poison

E-Force
Modified Poison


Heavy Metal, Thrash Metal
1.5 von 7 Punkten
"Muss das sein? Nein!"
CD Review: Sons Of Crom - Riddle Of Steel

Sons Of Crom
Riddle Of Steel


Doom Metal, Heavy Metal
4.5 von 7 Punkten
"Erster Gehversuch gelungen!"
CD Review: Testament - Live At Eindhoven '87 [Re-Release]

Testament
Live At Eindhoven '87 [Re-Release]


Thrash Metal
Keine Wertung
"Ungeschliffener Diamant"
CD Review: Hatesphere - The Killing EP

Hatesphere
The Killing EP


Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Der Name ist Programm"
CD Review: Thy Art Is Murder - Holy War

Thy Art Is Murder
Holy War


Deathcore
5 von 7 Punkten
""Hate" 2"
CD Review: Debauchery - F*ck Humanity

Debauchery
F*ck Humanity


Death Metal, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Drachengott gut, Menschheit schlecht!"
CD Review: Cradle Of Filth - Hammer Of The Witches

Cradle Of Filth
Hammer Of The Witches


Dark Metal, Melodic Black Metal
6 von 7 Punkten
"Mächtig Feuer unterm Hexenkessel"
CD Review: Exarsis - The Human Project

Exarsis
The Human Project


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Stark durch den Wandel"
CD Review: Jungle Rot - Order Shall Prevail

Jungle Rot
Order Shall Prevail


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Bollo-Death mit Charme"
Cover von Army Rising -- Impending Chaos
Band: Army Rising bei MySpace.com Metalnews nach 'Army Rising' durchsuchenArmy Rising
Album:Impending Chaos
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Rising Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:09.12.11
CD kaufen:'Army Rising - Impending Chaos' bei amazon.de kaufen
Share:

"In Hetfields Garage"

Schon wieder Rising Records und schon wieder Thrash Metal-Nachwuchs aus dem Königreich: ARMY RISING stammen aus Irland, haben sich dem klassischen Thrash Metal verschrieben und debütieren dieser Tage mit ihrem Erstlingswerk „Impending Chaos“. Zumindest in dieser Beschreibung unterscheidet sich die Truppe nicht von x anderen Kapellen, weshalb zu hoffen bleibt, dass die Jungspunde sich auf mit ihrem Album von der Masse abzuheben wissen.

Eine Band, drei Gitarren – seit jeher das Maß aller Dinge, wenn es um ausgefeilten Instrumentalbombast geht, wie Bands wie IRON MAIDEN oder LEATHERWOLF beweisen. Allerdings wird mit drei Saitenhexern nicht automatisch alles besser, denn wer das Frequenzbild derart zupappen will, sollte auch in die entsprechende Produktion investieren – wie es nicht gemacht wird, zeigen ARMY RISING: Die Jungens aus Tipperary haben sich ebenfalls eingebildet, in ihrer Garage unbedingt die sechssaitige Dreifaltigkeit aufleben zu lassen, weshalb neben Frontmann Noel O'Brien noch zwei weitere Klampfer ihren Weg in die Formation fanden. Für die somit notwendige studiotechnische Nachbearbeitung hat das Taschengeld allerdings nicht mehr gereicht, weshalb „Impending Chaos“ in schlimmstem Proberaum-Sound aus den Boxen kommt, der sich hier in unerbittlich matschigen Gitarren und dumpfen, aufdringlichen Drums manifestiert. Musikalisch siedeln sich ARMY RISING irgendwo zwischen Bay Area-Thrash und britischem Heavy Metal an, was an sich ganz nett aber auf Dauer nur wenig aufregend ist. Mag es anfangs noch aufhorchen lassen, dass die Truppe ihre Songs mit der ein oder anderen rhythmischen Wendung versehen hat, ist auch das spätestens nach drei Songs ein alter Hut, denn selbige Rhythmus-Spielereien funktionieren stets nach dem gleichen Muster. Ähnlich verhält es sich mit dem Gesang, denn Mr. O'Brien bemüht sich zwar durchgehend, den Hetfield zu machen, was ihm an sich ganz passabel gelingt, allerdings kann sich der Mann über die Dauer dieses Albums nicht ganz davon befreien, wie der Sänger der Schülerband des örtlichen Realgymnasiums zu klingen. Die mehrstimmigen Refrains sind hier ein echter Gewinn, allerdings gibt es auch da einen Wehrmutstropfen, denn selbige Passagen klingen – ähnlich wie Gesangslinien und Riffs – in jedem Song nahezu gleich, was schnell für Monotonie sorgt. Zumindest technisch kann man ARMY RISING nur schwer Vorwürfe machen, denn die Mannen können allesamt spielen und so fallen zumindest die Leadgitarren durch die Bank gelungen aus und begeistern hier und da durch wirklich brauchbare melodiöse Einfälle wie in „Destination Grave“.

Das hohe Aufkommen an jungen Thrash Metal-Bands hat in den letzten Jahren für ein enormes Maß an Konkurrenz gesorgt und nicht jede Band vermag die hohen Standarts, welche von Bands wie WARBRINGER und EVILE gesetzt wurden, einzuhalten - auch ARMY RISING hätten "Impending Chaos" vielleicht lieber als Demo denn als Debüt nutzen sollen, denn was hier geboten wird, ist nicht nur aufgrund der mäßigen Produktion allenfalls Durchschnitt. Zurück in den Proberaum!

Trackliste:
01. Who I Am
02. Destination Grave
03. War
04. Lost Generation
05. Tyrant
06. I'm Dead
07. If You Want Peace
08. Strength Of None
09. Fallacy
10. Visions
Spielzeit: 00:48:59

Line-Up:
Noel O'Brien - Vocals, Guitar
Garreth Lawrence - Guitar
Tony Myler - Guitar
Louis Rice - Bass
Ted Barrett - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
18.12.2011 | 23:49
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin