.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Mehr aus den Genres
CD Review: Holy Moses - Redefined Mayhem

Holy Moses
Redefined Mayhem


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neu definiertes Chaos"
CD Review: Trivium - Vengeance Falls

Trivium
Vengeance Falls


Heavy Metal, Metalcore, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Alles bleibt gut"
CD Review: Lonewolf - The Fourth And Final Horseman

Lonewolf
The Fourth And Final Horseman


Heavy Metal, Power Metal, Teutonic Metal
6 von 7 Punkten
"Maßgeschneidertes Vergnügen für die True-Fraktion"
CD Review: Macbeth - Wiedergänger

Macbeth
Wiedergänger


Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Fetter Brocken"
CD Review: Last Chance To Reason - Level 2

Last Chance To Reason
Level 2


Progressive, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Computerliebe"
CD Review: 1349 - Massive Cauldron of Chaos

1349
Massive Cauldron of Chaos


Avantgarde, Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Die Konkurrenz ist zu groß"
CD Review: Nightbringer - Ego Dominus Tuus

Nightbringer
Ego Dominus Tuus


Black Metal
6.5 von 7 Punkten
"Okkulter Monolith!"
CD Review: Nicke Borg Homeland - Ruins Of A Riot

Nicke Borg Homeland
Ruins Of A Riot


Pop, Rock
3 von 7 Punkten
"Langweilig!"
CD Review: Zodiac - Sonic Child

Zodiac
Sonic Child


Retro Rock
3 von 7 Punkten
"Uninspiriertes Geplätscher"
CD Review: Krieg - Transient

Krieg
Transient


Avantgarde, Black Metal, Crust
5.5 von 7 Punkten
"Heimatlosigkeit der Städte"
Cover von Army Rising -- Impending Chaos
Band: Army Rising bei MySpace.com Metalnews nach 'Army Rising' durchsuchenArmy Rising
Album:Impending Chaos
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Rising Records
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:09.12.11
CD kaufen:'Army Rising - Impending Chaos' bei amazon.de kaufen
Share:

"In Hetfields Garage"

Schon wieder Rising Records und schon wieder Thrash Metal-Nachwuchs aus dem Königreich: ARMY RISING stammen aus Irland, haben sich dem klassischen Thrash Metal verschrieben und debütieren dieser Tage mit ihrem Erstlingswerk „Impending Chaos“. Zumindest in dieser Beschreibung unterscheidet sich die Truppe nicht von x anderen Kapellen, weshalb zu hoffen bleibt, dass die Jungspunde sich auf mit ihrem Album von der Masse abzuheben wissen.

Eine Band, drei Gitarren – seit jeher das Maß aller Dinge, wenn es um ausgefeilten Instrumentalbombast geht, wie Bands wie IRON MAIDEN oder LEATHERWOLF beweisen. Allerdings wird mit drei Saitenhexern nicht automatisch alles besser, denn wer das Frequenzbild derart zupappen will, sollte auch in die entsprechende Produktion investieren – wie es nicht gemacht wird, zeigen ARMY RISING: Die Jungens aus Tipperary haben sich ebenfalls eingebildet, in ihrer Garage unbedingt die sechssaitige Dreifaltigkeit aufleben zu lassen, weshalb neben Frontmann Noel O'Brien noch zwei weitere Klampfer ihren Weg in die Formation fanden. Für die somit notwendige studiotechnische Nachbearbeitung hat das Taschengeld allerdings nicht mehr gereicht, weshalb „Impending Chaos“ in schlimmstem Proberaum-Sound aus den Boxen kommt, der sich hier in unerbittlich matschigen Gitarren und dumpfen, aufdringlichen Drums manifestiert. Musikalisch siedeln sich ARMY RISING irgendwo zwischen Bay Area-Thrash und britischem Heavy Metal an, was an sich ganz nett aber auf Dauer nur wenig aufregend ist. Mag es anfangs noch aufhorchen lassen, dass die Truppe ihre Songs mit der ein oder anderen rhythmischen Wendung versehen hat, ist auch das spätestens nach drei Songs ein alter Hut, denn selbige Rhythmus-Spielereien funktionieren stets nach dem gleichen Muster. Ähnlich verhält es sich mit dem Gesang, denn Mr. O'Brien bemüht sich zwar durchgehend, den Hetfield zu machen, was ihm an sich ganz passabel gelingt, allerdings kann sich der Mann über die Dauer dieses Albums nicht ganz davon befreien, wie der Sänger der Schülerband des örtlichen Realgymnasiums zu klingen. Die mehrstimmigen Refrains sind hier ein echter Gewinn, allerdings gibt es auch da einen Wehrmutstropfen, denn selbige Passagen klingen – ähnlich wie Gesangslinien und Riffs – in jedem Song nahezu gleich, was schnell für Monotonie sorgt. Zumindest technisch kann man ARMY RISING nur schwer Vorwürfe machen, denn die Mannen können allesamt spielen und so fallen zumindest die Leadgitarren durch die Bank gelungen aus und begeistern hier und da durch wirklich brauchbare melodiöse Einfälle wie in „Destination Grave“.

Das hohe Aufkommen an jungen Thrash Metal-Bands hat in den letzten Jahren für ein enormes Maß an Konkurrenz gesorgt und nicht jede Band vermag die hohen Standarts, welche von Bands wie WARBRINGER und EVILE gesetzt wurden, einzuhalten - auch ARMY RISING hätten "Impending Chaos" vielleicht lieber als Demo denn als Debüt nutzen sollen, denn was hier geboten wird, ist nicht nur aufgrund der mäßigen Produktion allenfalls Durchschnitt. Zurück in den Proberaum!

Trackliste:
01. Who I Am
02. Destination Grave
03. War
04. Lost Generation
05. Tyrant
06. I'm Dead
07. If You Want Peace
08. Strength Of None
09. Fallacy
10. Visions
Spielzeit: 00:48:59

Line-Up:
Noel O'Brien - Vocals, Guitar
Garreth Lawrence - Guitar
Tony Myler - Guitar
Louis Rice - Bass
Ted Barrett - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
18.12.2011 | 23:49
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin