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Band: Arsis Homepage Arsis bei Facebook Metalnews nach 'Arsis' durchsuchenArsis
Album:Starve For The Devil
Genre:Melodic Death Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:05.02.10
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"Vorsicht, runderneuert!"

Hugh, eine deutliche Überraschung bescheren uns unsere amerikanischen Freunde von ARSIS auf ihrem neuesten Longplayer. Hier ist musikalisch mehr als ein neuer Anstrich passiert – das gesamte alte Mobiliar ist auf dem Müll gelandet.

Statt Frickel Death mit leichten melodischen Einsprengseln der Marke „We Are The Nightmare“ bietet „Starve For The Devil“ sozusagen eine verkopfte ARCH ENEMY-Version. Dabei ist der Name des ersten Songs Programm, denn die Tracks rocken den Hund aus der Hütte. Das kann man jetzt als Vertreter der Szenepolizei als Schwachpunkt und Ausverkauf sehen, aber ich sage: Schauen wir uns an, mit welcher Band wir es jetzt zu tun haben und genießen wir das Ergebnis. Denn oberflächlich ist die Mucke trotz der zahlreichen Hooklines keineswegs. Musikgenie James Malone sorgt auch in den scheinbar simpelsten Nummern für die nötige technische Klasse. So zum Beispiel in „Beyond Forlorn“, das so dermaßen nach einer Amott/Gosso -Co-Produktion klingt, dass es schon beinahe unverschämt ist. Zudem ist die Hintermannschaft im Laufe der letzten beiden Jahre durchgewürfelt worden, was sich auch auf den Sound ausgewirkt haben dürfte.
Aber dieses Review soll sich nicht für irgendetwas entschuldigen, denn die Scheibe ist auch aus dem Zusammenhang gerissen sehr stark. Geniale Riffs treffen auf geniale Leads und rockige, aber abgefahrene Rhythmen. Zudem geht man im direkten Vergleich zu ARCH ENEMY [mit denen man interessanterweise gerade auf Tour ist] überwiegend eine ganze Portion böser zu Werke, das wird spätestens an den EMPEROR-Reminiszenzen in „Half Past Corpse ’O Clock“ und „Sable Rising“ deutlich.

Fazit: Technische Perfektion ohne Konfusion, dafür mit einer gehörigen Heavy Metal-Breitseite. ARCH ENEMY dürfen in Deckung gehen. Wer offen an die neuen ARSIS herangeht und ihnen eine Chance gibt, wird sicher nicht enttäuscht werden.

Trackliste:
01. Forced To Rock
02. A March For The Sick
03. From Soulless To Shattered [Art In Dying]
04. Beyond Forlorn
05. The Ten Of Swords
06. Closer To Cold
07. Sick Perfection
08. Half Past Corpse O'Clock
09. Escape Artist
10. Sable Rising
Spielzeit: 00:40:45

Line-Up:
James Malone - Guitar, Vocals
Nick Cordle - Guitar
Nathaniel Carter – Bass
Mike Van Dyne - Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
05.02.2010 | 09:22
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