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Band: Asenblut Homepage Asenblut bei Facebook Metalnews nach 'Asenblut' durchsuchenAsenblut
Album:Von Worten Und Taten
Genre:Black/Death Metal, Black/Thrash Metal, Pagan Metal
Label:MDD Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:24.04.13
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"Deutschsprachige Heiden-Helden"

ASENBLUT sind seit einigen Jahren in der Szene bekannter als ihre Musik selbst. Das ist schade, denn in der Band schlummert viel Potenzial. Sich selbst dem Blackened Thrash Metal verschrieben, bieten die vier Göttinger seit 2006 ein Potpourri aus schwarzmetallischen Einflüssen, paganlastigen Death-Elementen und einer ordentlichen Kelle Thrash Metal. So soll es auch auf dem neuen Langspieler „Von Worten Und Taten“ sein.

Der Einstieg in die Welt des Pagan-Quartetts fällt unter dem Titel „Was Angst Ist“ recht brachial aus. Darüber sollte das hymnische Intro nicht hinwegtäuschen. Das Level wird auch während des restlichen Albums gehalten. „Mehr Als Nur Worte“ feuert Blastbeat aus allen Rohren und weiß dabei eine Geschichte zu erzählen. Das macht Sänger und Rhythmusgitarrist Tetzel (manch einer kennt ihn vielleicht von seinen Moderationen beim Internetradio Metal-only) mit Inbrunst. Leider ist seine Stimme nicht immer passend und wirkt neben den starken Riffs mitunter blass. Glücklicherweise ist dies aber nur selten der Fall. So kann man dem Herrn ASENBLUT-Fronter genüsslich zuhören, wenn er von heidnischen Gottheiten oder Abenteuern aus Mittelerde („Ringfluch“) berichtet. Bei „Ringfluch“ zeign sich ASENBLUT aber nicht nur als Geschichtenerzähler sondern auch als gekonnte Thrash-Riffer. Trotz des zu oft gelutschten Tolkien-Drops gelingt so ein sehr cooler Track, der sicher nicht ungewollt im Refrain nach AMON AMARTH klingt. Ein ähnliches Phänomen stellt „Die Nibelungenmär’“ dar, die mit stampfenden Groove durch die Ohren reitet. Die Lyrics versteht man bei ASENBLUT recht gut. Was für viele deutschsprachige Bands zum Verhängnis werden kann, meistern die vier Niedersachsen jedoch ohne Fremdschämen zu erzeugen. Gleiches gilt für das großteils gesprochene „Lebenswandel“. Durchaus ein mutiger Schritt.
Die Produktion von „Von Worten Und Taten“ ist hochwertig. Druckvoll und klar auf den Silberling gepresst, ist aber genau das sowohl Pluspunkt als auch Manko für das Album. Der Sound ist klar besser als noch auf dem Vorgänger „Aufbruch“, glänzend produziert, wie man es mittlerweile auch von kleineren Bands erwarten darf. Doch leider geht auch ein wenig das Feeling dabei Flöten. Pagan Metal, der so von Blastbeat und tiefen Bassklängen dominiert ist, darf auch ruhig nach Wintersturm und Schlachtgetümmel klingen. Stattdessen haben sich ASENBLUT für heroischen Klang entschieden und den sauber umgesetzt.

Insgesamt stellt „Von Worten Und Taten“ einen Fortschritt für die Band dar, auf den sie stolz sein darf. Wer mit deutschsprachigen Heidenklängen à la RIGER und Co. etwas anfangen kann, sollte sich ASENBLUTs neuen Langspieler auf keinen Fall entgehen lassen. Auch, wenn der vermeintliche Hit des Albums fehlt und auf die Gesamtlänge gesehen der große Spannungsbogen noch fehlt, schafft es die Band mit starkem Songwriting und (besonders verglichen mit diversen Genrekollegen) gutem Gefühl für die Texte, Füllmaterial gekonnt zu umgehen. „Von Worten Und Taten“ bietet elf starke Songs, die man sich sorglos zu Gemüte führen darf.

Trackliste:
01. Was Angst Ist
02. Mehr Als Nur Worte
03. Die Letzte Schlacht Der Fünften
04. Von Eig'ner Hand
05. Ringfluch
06. Lebenswandel
07. Die Nibelungenmär'
08. Wahn & Chaos
09. Nachtwache
10. Tatenklang
11. Vier Reiter
12. The Last Battle Of The Fifth (Digipack-Bonus)
Spielzeit: 00:52:03

Line-Up:
Tetzel - Gesang, Rhythmusgitarre
Claus Cleinkrieg - Leadgitarre
Phil - Bass
Balrogh - Schlagzeug
Sebastian Kronenberg [sebyK]
05.05.2013 | 15:33
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